Hühnersuppe – ein altbewährtes Hausmittel bei Erkältungen

Seit vielen Jahrhunderten wird die Hühnersuppe, vor allem bei Erkältungskrankheiten, mit gutem Erfolg eingesetzt. Besser ist es, einer Erkältung vorzubeugen.

Macht sich eine Erkältung oder ein grippaler Infekt bemerkbar, muss nicht sofort nach Tabletten aus der Apotheke gegriffen werden. Viel gesünder und dazu ohne Nebenwirkungen ist eine kräftige, vitaminreiche Hühnersuppe. Auch der Arztbesuch und die Praxisgebühr können dadurch oftmals gespart werden. Außerdem schmeckt die Suppe köstlich und die Wohnung duftet danach wunderbar nach frischem Gemüse mit Huhn.

Welche Wirkung hat die Hühnersuppe bei Erkältungen?

Wenn der Hals kratzte und die Nase ständig lief, gab es früher meist eine heiße Hühnersuppe. Aber hilft die Suppe wirklich? Das dies nicht nur Aberglaube ist, konnten Forscher der Universität von Nebraska in wissenschaftlichen Studien belegen. Das Forscherteam kochte zu Forschungszwecken eine Hühnersuppe. Als Zutaten wurden ein Suppenhuhn, Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Petersilie verwendet. Die Forscher stellten fest, dass durch diese Hühnersuppe ganz bestimmte weiße Blutkörperchen, die sogenannten Neutrophilen, in ihrer Bewegung blockiert werden. Die Neutrophilen sind für die Entzündungsprozesse mitverantwortlich. Sie werden auch beim grippalen Infekt in großen Mengen freigesetzt. Sie lösen die Entzündungen und Schwellungen der oberen Atemwege aus.

Hühnersuppe kann Viren bekämpfen

Die Hitze der vitaminreichen Hühnersuppe hilft, die Schnupfenviren zu bekämpfen. Diese Viren sind besonders temperaturempfindlich und werden so in ihrer Vermehrung gehemmt. Gleichzeitig befeuchtet der heiße Dampf die Schleimhäute, was den Abfluss des Sekrets in den Atemwegen fördert. Wer die entzündungshemmende Wirkung der Hühnersuppe noch steigern will, kann ein Stück Ingwerwurzel mitkochen.

Eine gute, kräftige Hühnersuppe kochen

Dieses Rezept für Hühnersuppe mit Reis hilft besonders bei Erkältung und Fieber. Diese Hühnersuppe ist relativ einfach herzustellen. Bevor es ans Essen geht, müssen die entsprechenden Zutaten besorgt werden.

Zu den Zutaten gehören:

  • 1 Suppenhuhn ohne Innereien
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Lauch
  • ¼ Knollensellerie
  • 4 Möhren mittlerer Größe
  • 2 Esslöffel Petersilie (kraus oder glatt)
  • 1 Esslöffel Jod-Salz
  • 3 Liter Wasser
  • 2 Tassen Reis

Man kann statt Reis auch Nudeln verwenden. Günstig ist es, wenn frische Bioprodukte verwendet werden. Das Suppenhuhn kalt abwaschen und in einen geeigneten Suppentopf geben. Dazu wird so lange Wasser gegeben, bis das Huhn vollkommen bedeckt ist. Dann Möhren, Lauch und Petersilie putzen und klein schneiden. Das Stück Sellerie und die Zwiebel werden nur geschält. Alles wird jetzt in den Topf gegeben. Das Huhn sollte etwa zwei Stunden bei mittlerer Hitze kochen. In der Zwischenzeit lässt man den Reis in einem anderen Topf etwa 20 Minuten garen. Jetzt wird die Zwiebel, das Stück Sellerie und das Huhn heraus genommen. Das Fleisch vom Huhn wird von Knochen und Haut befreit. Das Fleisch wird in mundgerechte Stücke geschnitten und danach in die Suppe gegeben. Der Reis und das Salz werden ebenfalls in den Topf gegeben. Nun wird die Hühnersuppe kräftig durchgerührt und kann anschließend serviert werden. Selbstverständlich ist eine gut zubereitete Hühnersuppe auch für den gesunden Menschen ein schmackhaftes und bekömmliches Gericht. Besonders an nasskalten Tagen kann eine solche Suppe sehr aufbauend wirken. Guten Appetit.

Fast jedes Medikament hat Nebenwirkungen

Es gibt kaum ein Medikament, welches keine Nebenwirkungen hat. Diese Nebenwirkungen müssen nicht sofort spürbar sein. Tabletten und Ähnliches kosten Geld. Gute, wirksame Medikamente kosten oftmals sogar viel Geld. Wenn aber das bewährte Hausmittel, die Hühnersuppe, keinerlei positive Wirkung zeigt und auch sonst die Erkältung nicht abklingt, ist es dringend notwendig, doch einen Arzt zu konsultieren. Dieser verschreibt dann die notwendigen Medikamente.

Ein gutes Mittel zur Vorbeugung einer Erkältung ist das regelmäßige Saunieren

Sobald die Tage kürzer, kälter und feuchter werden, steigt auch das Risiko, an einer Erkältung oder gar Grippe zu erkranken. Wohl dem, der bereits vorgesorgt und im Laufe des Jahres seinen Körper abgehärtet hat. Ein beliebtes und wirksames Mittel dafür, ist der regelmäßige Besuch einer Sauna. Durch regelmäßige Sauna-Gänge verbessert sich das Immunsystem. Man wird weniger anfällig für Krankheiten. In der Sauna liegt der Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden. Die Sauna-Hitze stimuliert das vegetative Nervensystem. In der Abkühlphase verengen sich die Blutgefäße im Körper durch Kaltwasseranwendungen. Ein ausgezeichnetes Gefäßtraining, das zur stärkeren Durchblutung der Blutgefäße und der Muskulatur führt. Natürlich soll man die Sauna regelmäßig und nicht nur in den kalten Wintermonaten nutzen.

„Wissen ist die eine Hälfte, Glauben ist die andere“, Novalis 

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