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Maria Treben – Gesundheit aus der Apotheke Gottes

In dem Buch Gesundheit aus der Apotheke Gottes gibt Maria Treben Ratschläge und erzählt ihre Erfahrungen mit vielen Heilkräutern, den Schwedenkräutern und Kräutertee.

Die Österreicherin Maria Treben (1901 – 1991) hat ihre über Jahrzehnte in der Naturheilkunde gemachten Erfahrungen niedergeschrieben, damit Menschen davon profitieren können. Sie weist jedoch in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei allen ernsteren Erkrankungen oder bei Fieber, rechtzeitig ein fachlich kompetenter Arzt aufzusuchen ist, um eine Diagnose zu stellen und den Genesungsprozess zu begleiten.

Gesundheit aus der Apotheke Gottes: Pflanzen sammeln, aufbewahren, zubereiten

Maria Treben sammelte die Heilkräuter in der freien Natur zu dem Zeitpunkt, wenn der Wirkstoffgehalt am größten war. Bei den Blüten ist dies der Beginn der Blütezeit, bei den Blättern vor und während der Blütezeit. Die Wurzeln sollten rechtzeitig im Frühjahr oder Herbst ausgegraben werden und die Früchte enthalten am meisten Wirkstoffe, wenn sie richtig reif sind. Gepflückt werden sollen die gesunden, sauberen und nicht gespritzten Pflanzen nur an sonnigen Tagen in trockenem Zustand.

Nach dem richtigen Trocknen und Aufbewahren werden sie zu einem späteren Zeitpunkt entsprechend zubereitet. Die Zubereitung erfolgt dann je nach dem Verwendungszweck. Die getrockneten Heilkräuter können als Tee bei grippalen Infekten und Atemwegserkrankungen getrunken werden, entweder als Aufguss oder als Kaltauszug (Erkältung – Grippe: Wie kann ich schnell, einfach und effektiv das Immunsystem stärken?). Weitere Verwendung finden sie als Tinktur, Frischsaft, Pflanzenbrei, Kräuter-Dunstumschlag oder Kräuterbad.

Maria Treben: Tee und Herzwein

Jeder, der für seine Gesundheit etwas tun will, sollte nach Treben jeden Tag den Teeaufguss von Kräutern trinken, am besten im Kurgebrauch und auch als Badezusatz nehmen. Wenn man sich zur Anwendung von Heilkräutern als Hausmittel entschließt, sollte mit den Kräutern begonnen werden, die das Blut reinigen. Dazu gehören Bärlauch, Brennnessel, Ehrenpreis, Löwenzahn oder Wegerich. Sie ist von der Wirkung von 32 Kräutern, den Schwedenkräutern, einem sogenannten Herzwein, dessen Rezept von Hildegard von Bingen (heilkundige Ordensfrau, Äbtissin des Klosters Rupertsberg) stammt und ihrem eigenen Mischtee für die ganze Familie überzeugt. Dieser Kräutertee besteht aus 27 verschiedenen Heilpflanzen, angefangen vom Huflattich bis hin zur Schafgarbe.

Gesundheit aus der Apotheke Gottes: Heilkräuter

Maria Treben stellt die einzelnen Heilkräuter jeweils detailliert vor, danach folgt die Erklärung der Wirkung, Einsatzmöglichkeiten und über die vielen Heilerfolge der Pflanze. Ganz zum Schluss erläutert sie schließlich die jeweilige Zubereitung, Aufbewahrung und was noch bei der Anwendung zu beachten ist. Die heilkundige Frau verwendet von Zinnkraut, Johanniskraut, Huflattich über Brennnessel und Kamille die unterschiedlichsten Heilkräuter.

SchwedenkräuterSchwedenbitter von Maria Treben

Mehrere Seiten ihres Buches sind den Schwedenkräutern gewidmet, die, zubereitet, eine dunkle, nicht sehr wohlschmeckende Flüssigkeit ergeben. Die bekannten Tropfen gehörten immer in die Hausapotheke von Maria Treben. Der Schwedentrunk, der von ihr erfolgreich bei den verschiedensten gesundheitlichen Problemen eingesetzt wurde und auch die Abwehrkräfte stärken soll, besteht aus 11 verschiedenen Kräutern und kann gut selbst angesetzt werden. Bisher gibt es jedoch keine wissenschaftliche Studie für die Wirkung der auch als Schwedenbitter bezeichneten Naturmedizin.

Ratschläge und Erfahrungen im Buch Gesundheit aus der Apotheke Gottes

Die von ihr behandelten Krankheiten, unterteilt in leichtere und schwerere Erkrankungen, stehen in einem besonderen Kapitel. Sie schreibt, welche Heilkräuter bei ihr zum Einsatz kamen bei:

Interessierte Leser finden außerdem Ratschläge für einen schöneren Haarwuchs und Diabetiker erfahren, welche Kräuter hilfreich für sie sind. Auf den letzten Seiten  befinden sich Abbildungen der verwendeten Heilpflanzen mit den jeweiligen deutschen und lateinischen Bezeichnungen.