Spondylarthrose: Tipps und natürliche Hilfen beim Facettensyndrom

Viele wertvolle Tipps, um bei einer Spondylarthrose den Heilungsprozess zu unterstützen und natürliche Hilfen, um die Genesung bei der auch als Facettensyndrom bezeichneten Spondylarthrose zu beschleunigen.

Von der chronisch degenerativen (verschleißbedingten) Veränderung der Wirbelsäule, auch Facettensyndrom genannt, können 48 unterschiedliche Wirbelgelenke (Facetten) betroffen sein. Das ist auch der Grund, warum Betroffene, meist Menschen, die ihren 50. Geburtstag schon gefeiert haben, oft über unterschiedliche Symptome berichten. Meistens treten die Beschwerden im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule auf, die Halswirbelsäule kann aber auch davon betroffen sein. Seltener klagen Patienten dagegen über Probleme im Bereich der Brustwirbelsäule.

Spondylarthrose: Tipps, um Beschwerden beim Facettensyndrom zu lindern

  • Die Wirbelsäule kann sich in der Rückenlage am besten entspannen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Unterschenkel mit leicht angebeugten Knien waagerecht hoch gelagert werden. Dies kann mit Hilfe eines aufblasbaren Stufenbettkissens oder durch das Aufeinanderlegen von festen Kissen bis zur gewünschten Höhe geschehen.
  • Die Wirbelgelenke werden bei einer Arthrose der unteren Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) sehr gut in der Seitenlage mit angezogenen Knien entspannt.
  • Biegt sich die Wirbelsäule in der seitlichen Lage trotz entsprechender Unterlage durch, was bei Frauen häufiger vorkommt, kann ein festes, kleines Kissen in dem betroffenen Bereich hilfreich sein.
  • Ein weiches, nicht zu stark gefülltes, gut formbares Kopfkissen, unterstützt das komfortablere Liegen nicht nur im Bereich der Halswirbelsäule. Verspannungen, die in der HWS auftreten, können sich bis in den unteren Bereich der Wirbelsäule fortsetzen und umgekehrt.
  • Auf dem Bauch liegen ist bei einer Spondylarthrose zu vermeiden.
  • Eine vorsichtige, gesunde Gewichtsreduzierung mit Hilfe von Apfelessig hilft nicht nur der Wirbelsäule und eine entsprechende Arthrose-Ernährung beschleunigt den gesamten Heilungsprozess.
  • Es gibt Ärzte, die eine säurearme bzw. basische Ernährung empfehlen, weil eine Übersäuerung des Körpers unter anderem zu rheumatischen Erkrankungen wie auch der Spondylarthrose führen kann bzw. die bereits auftretenden Beschwerden verschlimmert. Der Säure-Basen-Haushalt sollte immer im Gleichgewicht sein.
  • Wärme hilft nach der akuten, oft mit starken Schmerzen einhergehenden ersten Phase der Erkrankung. Dies kann durch wärmende Bandagen, Angoraunterwäsche, Körnerkissen oder durch Salben mit Heilkräutern (z.B. Ringelblumensalbe, Brennesseln, Rosmarin) passieren, die die Durchblutung fördern und Schmerzen lindern.
  • Akupunktur kann bei einer Spondylarthrose sehr hilfreich sein, um eine Entspannung der Muskulatur zu erreichen. Durch die verstärkte Durchblutung werden Nährstoffe besser und schneller dorthin transportiert, wo sie dringend benötigt werden.

Entspannte Nachtruhe mit den richtigen Unterlagen ist unerlässlich

Wer kennt nicht den Spruch „Wie man sich bettet, so schläft/liegt man“. Da Menschen viele Stunden im Bett verbringen, können sehr schnell zusätzliche Schmerzen durch eine falsche Matratze entstehen. Und das trifft nicht nur auf Patienten zu, die unter einer Spondylarthrose leiden. Die nächtliche Unterlage sollte nicht zu weich sein, aber auch nicht zu hart. Am besten geeignet ist eine mittlere bis weiche Stärke, die sich beim Probeliegen angenehm anfühlt und der Körperkontur entsprechend gut anpasst.

Neben der Matratze gilt der nächste Augenmerk einem stabilen Lattenrost, der ein Durchhängen des Körpers verhindert. Bei einer entspannten Nachtruhe kann sich der Körper besser erholen und die Genesung schreitet schneller voran.

Bei Spondylarthrose / Facettensyndrom den Heilungsprozess beschleunigen

Es gibt inzwischen weitere Möglichkeiten, um die Arthrose Behandlung natürlich zu unterstützen:

  • Neuseeländische Grünlippmuscheln – wissenschaftliche Studien haben inzwischen die Wirksamkeit der Muscheln aus Neuseeland bei Gelenkerkrankungen bestätigt.
  • Pulsierende Magnetfeldtherapie – zu dieser Therapieform gibt es ebenfalls Studienreihen, die die positive Wirkung bei (Spondyl-)Arthrose feststellen.
  • Propolis – der Bienenharz hat sich genauso bei den unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden, u.a. auch Gelenkerkrankungen, bewährt wie
  • Heilerde – die äußerlich auf die von Arthrose betroffenen Stellen aufgetragen wird. Ihre günstige Wirkung bei Gelenkproblemen war schon im Altertum bekannt.
  • Teufelskralle – durch wissenschaftliche Untersuchungen wurde festgestellt, dass sich die südafrikanische Heilpflanze nicht nur positiv auf den Verlauf einer (Spondyl-)Arthrose auswirkt, sondern auch, dass sie Verspannungen entgegenwirken kann genauso wie der Mineralstoff
  • Magnesium – je besser eine Muskulatur entspannt ist, desto besser ist die Durchblutung und somit die nötige Nährstoffversorgung
  • Cystus – seit tausenden von Jahren in der Heilkunde der rund um das Mittelmeer lebenden Völker bei Gelenkbeschwerden und zur Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt
  • Enzymtherapie – bei aktivierter Arthrose

Die Heilung beim Facettensyndrom / Spondylarthrose weiter unterstützen

Um möglichst schnell die alte Beweglichkeit wieder zu erreichen, sind entsprechende Übungen für die Wirbelsäule äußerst hilfreich. Voraussetzung ist natürlich, dass der behandelnde Arzt grünes Licht gegeben hat. Um erneuten Problemen vorzubeugen, ist der Besuch einer Rückenschule sehr sinnvoll. Nach einem vorsichtigen Aufbau der Muskulatur kann eventuell auch (wieder) an einen geeigneten Arthrose-Sport gedacht werden.

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