Mühelose Kürbisrezepte – Rezepte für Genießer, die sich nicht viel Arbeit machen wollen

Unübersehbar liegen sie im Herbst prall und farbenfroh auf den Marktständen: Kürbisse. Nicht nur dekorativ, sondern auch gesund und schmackhaft sind diese Herbstfrüchte.

Farbenprächtig und dekorativ sind Kürbisse, die zu den letzten Früchten des Jahres gehören und Marktstände und Erntedankwagen im Herbst zieren. Nichts spricht dagegen, erst einmal einige Tage ihren Anblick zu genießen, bevor man sich schließlich an ihre Zubereitung macht.

Als bloße Dekoration sind Speisekürbisse viel zu schade

Sie sind eine wunderbare Herbstdekoration. Wer am Vortag zu Allerheiligen, dem sogenannten „Halloween-Tag“, dem aus dem Angelsächsischen Raum zu uns herüber geschwappten Brauch folgen und eine gruselige Dekoration basteln will, kann auch ein Gesicht in die Kürbisschale schnitzen und eine Kerze hineinstellen. So ist dann auch wirklich alles verwertet, selbst die Schale. Doch zum Anschauen allein sind diese nahr- und schmackhaften Früchte definitiv zu schade. Darum hier einige Rezepte für diejenigen, die sich nicht viel Mühe machen wollen, aber dennoch nicht nur mit den Augen genießen möchten.

Kürbis in der Pfanne gebraten als Beilage

Einfach aufschneiden, Schale entfernen und in etwa 1 bis 2 cm dicke und 3 bis 6 cm lange Scheiben schneiden. Diese wie Bratkartoffeln in Pflanzenöl ausbacken bis sie leicht angebräunt und weich sind. Ein wenig salzen und nach Belieben würzen. Schmeckt als Beilage zu Fleisch, besonders zu Wild oder Geflügel, ebenso wie zu anderen Gemüsen, besonders Paprikaschoten oder Zucchini. Zum Würzen eignen sich ein wenig geriebene Muskatnuss und/oder Zimt, wenn man den Kürbis zum Wild serviert. Zu Hühnchen passt besser etwas Pfeffer oder Curry.

Kürbis aus dem Backofen als Süßspeise mit Ahornsirup serviert

Gut eignet sich eine Scheibe eines Riesenkürbis, wie „Gelber Zentner“. Die meisten Markthändler verkaufen große Kürbisse scheibenweise nach Gewicht. Doch auch andere Sorten können verwendet werden.

Zutaten:

1 Scheibe Kürbis

Ahornsirup

geriebene Nüsse

etwas Öl

(evt. Schlagsahne und Zimt)

Zubereitung:

Einfach leicht ölen und in den heißen Backofen schieben und bei ca. 190-200 °C backen. Große Scheiben schneidet man vorher besser in kleinere Stücke, die nicht breiter als circa 5 cm sein sollten. Je nach Art und Größe der Stücke dauert es ungefähr zwischen 25 und 45 Minuten bis der Kürbis gar ist. Mit der Gabel prüfen, ob er weich ist, etwas Ahornsirup und einige geriebene Nüsse darüber streuen, noch einige Minuten im Backofen lassen und warm servieren. Am Teller von der Schale lösen und genießen. Wer es etwas üppiger mag, kann dazu geschlagene Sahne reichen, besonders lecker mit etwas Zimt bestreut oder verrührt.

Auf Vorrat:

Will man auf Vorrat arbeiten, so entnimmt man einen Teil des gegarten Kürbis und begießt nur den zum sofortigen Verzehr bestimmten Teil mit Sirup und Nüssen. Der Rest lässt sich nur mit etwas Ahornsirup begossen einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Geriebene Nüsse streut man dann erst beim Aufwärmen im Mikrowellengerät oder Backofen darüber.

Kürbiskerne aus dem Backofen

Leicht gesalzen und bei ca. 150 °C im Backofen gebraten, bis sie leicht goldgelbe Flecken zeigen und knackig sind und dann gewendet (insgesamt ca. 15-25 Minuten, je nach Sorte und Alter) ergeben die Kerne des Kürbis eine leckere Knabberei.

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