Neuartige Technologien beim Zahnarzt

Der Einsatz der Computertechnologie ist heutzutage in modernen Zahnarztpraxen nicht mehr wegzudenken.

Ca. 70% aller Deutschen geben zu, Angst vor dem Zahnarzt zu haben und den meisten ist bereits die Atmosphäre einer Zahnarztpraxis ein Gräuel. Kreischende Bohrgeräusche und steriler Praxisgeruch werden häufig mit Zahnarztpraxen verbunden – ein notwendiges Übel, das häufig nur im Notfall aufgesucht wird. Gerade dieses späte Aufsuchen des Zahnarztes ist häufig der Grund für die Panik vor der Zahnbehandlung – denn wenn der Schmerz bereits unerträglich ist, kann auch eine Behandlung oft nicht schmerzfrei vollzogen werden.

Neue Technologien gegen den Schmerz

Um dem Patienten einen möglichst schmerzfreien Besuch beim Zahnarzt ermöglichen zu können, werden immer wieder neue Methoden und Möglichkeiten erprobt. Diese setzen sich leider häufig nur langsam durch, da oft die Anschaffungskosten für die Zahnärzte sehr hoch und damit nicht rentabel sind. Manche Zahnärzte nutzen aber gerade diese Gelegenheit und werden zu Pionieren der schmerzfreien Zahnbehandlung – und sorgen somit dafür, dass ihre Wartezimmer immer mit reichlich entspannten Patienten gefüllt sind.

Digitales Röntgen – Bessere Qualität und weniger Strahlung

Eine sehr wichtige Weiterentwicklung hat im Bereich der Röntgentechnik stattgefunden. Waren Röntgenaufnahme vorher gerade beim Zahnarzt häufig problematisch, zum einen aufgrund der Strahlenbelastung im Kopfbereich, aber auch wegen der oft nicht eindeutigen oder eher weniger deutlich erkennbaren Aufnahmen, stellt das digitale Röntgen eine Erneuerung dar, die diesen Problemen entgegen wirkt. Die Strahlenbelastung ist deutlich reduziert, die Aufnahme jedoch von deutlich besserer Qualität und durch die digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten können Aufnahmefehler oft leicht korrigiert werden, was die Wiederholungen des Röntgenvorgangs deutlich seltener macht. Die digitale Speicherung ist desweiteren ein großer Vorteil; so ist ein mögliches Weitergeben an weiterbehandelnde Zahnärzte deutlich einfacher und der Zahnarzt kann dem Patienten oftmals sehr einfach die Röntgenaufnahme und die damit verbundene Behandlung erklären.

Mit dem Laser gegen Karies – die sanfte Methode

Da allein bei dem Gedanken an das Bohren bei vielen Patienten eine gewisse Angst aufsteigt, kann sich diese Angst beim Geräusch eines laufenden Bohrers zur Panik steigern – auch wenn der Bohrer noch ausreichend Abstand zu dem Mund des Patienten hat – die Vorstellung kann Todesängste erzeugen. Patienten, denen diese Angstgefühle jeden Zahnarztbesuch zur Hölle machen, sollten sich für eine neue Bohrmethode sehr interessieren: den Laserbohrer. Hierbei wird die zu behandelnde Kariesstelle von einem Laser beschossen, dessen pulsierender Strahl die entzündete Stelle exakt und zuverlässig genau verbrennt. Dies geschieht nicht nur schmerzfrei, sondern erzeugt vor allem keine Bohrgeräusche, wie man sie von Zahnarztpraxen gewöhnt ist. Die Lasermethode gilt als sanfte Methode Bakterien sicher abzutöten und stimuliert die Heilung. Auch bei einer Behandlung des Zahnfleischs bei dem Krankheitsbild Parodontitis kann der Einsatz von Lasern hilfreich und von großem Vorteil sein und dem Patienten nicht nur eine kompetente, sondern auch sanfte und schmerzlose Behandlung zu garantieren.

Mit der richtigen Software zur richtigen Diagnose

Der Einsatz von Computertechnik vereinfacht auch die Arbeit des Zahnarztes – durch Zahnarztsoftware. Diese ermöglicht dem Zahnarzt alle Erkenntnisse und optischen Merkmale des zu behandelnden Gebisses detailliert in ein Gebissmodell, das von der Software erzeugt wird und mit entsprechenden Vermerken versehen werden kann, einzutragen. So können Veränderungen und Störungen beim Patienten leicht und schnell diagnostizieren zu können. Die Zahnarztsoftware ermöglicht dem Zahnarzt somit nicht nur eine schnellere Diagnose, sondern kann gerade bei Folgeschäden leicht Zusammenhänge aufklären, die ohne die Software verborgen geblieben wären. Die digitalisierte Version des eigenen Mundraums, häufig auch mit Digitalaufnahmen aufgezeichnet, kann dem behandelnden Zahnarzt somit wichtige Hinweise zur richtigen Behandlung des Patienten geben.

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