Sirup aus Früchten und Beeren – einfach selbst kochen

Aus frischen Beeren und vielen Früchten lässt sich ein leckerer Sirup kochen, der nicht nur zu Desserts passt, sondern auch für Cocktails geeignet ist.

Wenn Ihre Beeren- oder Obsternte dieses Jahr besonders groß ausgefallen ist, dann kochen Sie doch mit den Früchten leckeren Sirup, der prima zu Pudding, Reisbrei oder Eis passt. Und auch in einer Bowle oder selbst gemixten Cocktails kann solch ein selbst gemachter, sämiger Sirup punkten.

Die Auswahl der Früchte, die für den Sirup verwendet werden können, ist fast grenzenlos. Sie können alle Sorten an Beeren, angefangen mit Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren zu Sirup kochen. Besonders Kirschen, egal ob süß oder sauer, und viele dunklere Früchte wie Brombeeren oder Heidelbeeren eignen sich ausgezeichnet für solch einen Sirup. Das Foto der Autorin zeigt links Sirup aus Stachelbeeren, rechts aus roten Johannisbeeren. Und da nicht immer alle Lieblingsfrüchte gleichzeitig reif sind, kann man immer einen Teil einfrieren und dann aufgetaut weiter verarbeiten.

Das benötigen Sie für den Sirup

  • 5 kg Johannisbeeren (oder andere Früchte)
  • 1 kg Zucker
  • 200 g Kandiszucker (weiß oder braun)
  • kleine Flaschen oder schmale Gläser
  • bei süßen Früchten wie Himbeeren: Saft einer Zitrone

So kochen Sie den Beeren-Sirup

  1. Die Johannisbeeren müssen lediglich gewaschen werden, Sie müssen die Beeren nicht von den Stielen befreien , was eine große Arbeitsersparnis bedeutet. Auch andere Beeren müssen nicht gezupft werden, Kirschen können mit den Kernen verwendet werden. Lediglich große Früchte wie zum Beispiel Aprikosen sollten Sie entkernen und in kleinere Stücke schneiden.
  2. Geben Sie die Johannisbeeren dann in einen großen Topf.
  3. Streuen Sie den Zucker und den Kandiszucker darüber und vermenge Sie ihn mit den Beeren.
  4. Geben Sie noch etwas Wasser dazu, damit beim Aufheizen nichts anbrennt.
  5. Bringen Sie nun die Mischung zum Kochen und lassen Sie sie etwa 10 Minuten leise vor sich hin köcheln.
  6. Zerstoßen Sie die Beeren während des Einkochens mit einem Stampfer ganz leicht. So gewinnen Sie mehr Saft und der Sirup wird sämig.
  7. Gießen Sie dann die Fruchtmischung durch ein engmaschiges Sieb in eine Schüssel. Durch leichtes Stampfen gewinnt man noch etwas Sirup dazu.
  8. Füllen Sie den Sirup noch heiß in die vorbereiteten, sauberen Flaschen und schließe Sie diese sofort.

Auch Beigaben von Äpfeln, Birnen, Quitten, Holunderbeeren sowie die Beeren der Kupferfelsenbirne oder der Eberesche sind zu empfehlen, denn gerade diese Früchte verleihen dem Sirup Würze und oft einen eigenwilligen Charakter. Allerdings sollten Wildfrüchte wirklich nur in kleinen Mengen beigebeben werden. Beim Holunder können Sie auch zarte Blüten für den Sirup verwenden; es entsteht der derzeit beliebte Holunderblütensirup. Schlehen sollten wegen ihres herben Geschmacks erst nach dem ersten Frost verarbeitet werden.

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