Süßes Beerenobst

Mit Beeren den Sommer einläuten. Ob Heidelbeeren oder Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder Stachelbeeren – im Sommer sind die kleinen Früchte wieder überall zu haben.

Der Sommer steht vor der Tür – und damit die beste Zeit für den Genuss von frischen und saftigen Beeren jeglicher Couleur. Ob auf Kuchen und Torten, als leckeres Dessert oder einfach pur – die kleinen bunten Früchte erfrischen mit ihrem säuerlich-süßem Geschmack und wecken durch ihre zahlreichen Vitamine, Mineral- und sekundäre Pflanzenstoffe die Lebensgeister. So macht der Sommer Spaß!

Heidelbeeren – köstliche blaue Kugeln

Wer hat als Kind nicht gerne die köstlichen blauen Kugeln gepflückt, die Zähne und Hände violett gefärbt haben? Anders als bei den Waldheidelbeeren haben die kultivierten Verwandten ein helles Fruchtfleisch und färben daher nicht ab, aber der Genuss ist derselbe. Ob mit Milch, Eis, Sahne oder Quark, als Dessert, in Muffins oder Kuchen – Heidelbeeren schmecken in jeder Form einfach lecker. Zudem sind die auch als Blaubeeren bekannten Früchtchen besonders pflegeleicht, da das Putzen, Entstielen und Zerkleinern entfallen. Im Vergleich zu anderen Beerenarten sind Heidelbeeren relativ lange haltbar: Im Kühlschrank bis zu acht Tage.

Himbeeren – süße zarte Früchtchen

Himbeeren sind eigentlich keine Beeren, sie zählen aus botanischer Sicht zu den Sammelsteinfrüchten. Die zarten roten Früchte sind sehr druckempfindlich und müssen daher per Hand geerntet werden. Frisch gepflückt landen sie direkt in den Verkaufsschalen. Nach dem Einkauf sollten Himbeeren am besten locker nebeneinander ausgebreitet und möglichst bald verzehrt werden. Auch beim Waschen der Früchte ist Vorsicht geboten: Sanftes Abbrausen und Abtrocknen mit einem Küchentuch ist die richtige Behandlung. Für den Himbeergenuss außerhalb der Saison lassen sich die Früchte auch gut einfrieren. Damit sie in Form bleiben, sollten sie allerdings, auf einem Blech oder Tablett ausgebreitet, einzeln vorgefroren werden, bevor sie in Beuteln und Dosen in die Gefriertruhe wandern. Frisch oder aufgetaut schmecken die saftigen süßen Himbeeren dann besonders gut in Obstsalat, Roter Grütze, als Quarkspeise und auf Kuchen und Torten sowie als Konfitüre oder Saft.

Brombeeren – die köstlichen Herben

Brombeeren sind, wie Himbeeren und Erdbeeren, Sammelsteinfrüchte. Sie weisen auch die gleiche Druckempfindlichkeit auf. Ihre Behandlung sollte daher genauso vorsichtig von Statten gehen. Von Himbeeren unterscheiden sich die dunkelvioletten bis schwarzen Früchte unter anderem durch ihren kräftigen, säuerlich-süßen Geschmack, der etwas herber ist als der ihrer roten Verwandten.

Johannisbeeren – rot und schwarz ein Genuss

Sauer macht bekanntlich lustig und damit sind rote Johannisbeeren einer der besten Stimmungsmacher unter den Obstarten, sind sie doch nach den Sauerkirschen die säurereichsten Früchte aus heimischem Anbau. Der Name der Früchte leitet sich von ihrem Reifezeitpunkt rund um den Johannistag (24. Juni) ab. Da auch diese Früchte empfindlich sind, werden schwarze und rote Johannisbeeren ebenfalls meist von Hand direkt in die Verkaufsschalen gepflückt, wobei sie noch an den so genannten Rispen hängen. So werden sie bis August im Handel angeboten, schwarze Johannisbeeren sind zum Teil auch noch bis in den September erhältlich. Beide Sorten sind nur kurze Zeit haltbar und sollten daher möglichst frisch verzehrt oder verarbeitet werden. Die roten Früchte schmecken auch pur herrlich säuerlich, während die schwarzen Vertreter wegen ihres herben Geschmacks kaum roh gegessen werden. Beide Sorten sind köstlich zusammen mit anderen Beerenarten als Grütze oder Kompott. Auch Kuchen und sogar deftigen Gerichten geben sie eine delikate saure Note. Neben Gelees und Konfitüren sind sie auch eine tolle Basis für Fruchtgetränke.

Stachelbeeren – keineswegs stachelig

Die kugeligen, leicht ovalen Stachelbeeren von durchscheinender grünlich weißer bis roter Farbe sind keineswegs stachelig, sondern lediglich mit mehr oder weniger borstigem Flaum bedeckt. Die geschmacklichen Variationen der Stachelbeeren reichen je nach Sorte und Reifezustand von süß bis säuerlich. Ihre Saison beginnt im Juni und endet im August. Vollreif schmecken die Früchte am süßesten. Für die Weiterverarbeitung werden aber so genannte grünreife Stachelbeeren verwendet. Besonders beliebt sind Kompott, Desserts und Kuchenbeläge mit den leckeren Früchten.

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