Taigawurzel gegen Stress und Nervosität

Eleutherococcus senticosus hilft bei Stress und Infektanfälligkeit

Die Taigawurzel ist die günstigere Alternative zum echten Ginseng. Beide stimulieren das Immunsystem und helfen mit Stresssituationen besser klar zu kommen.

Die Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) wächst in Wäldern Sibiriens, Nordchinas und Nordkoreas und wird schon seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen Medizin zur allgemeinen Stärkung und zur Steigerung der Vitalität genutzt. Die Taigawurzel gehört zu der Familie der Efeugewächse (Araliaceae). Der wirksamkeitsbestimmende Bestandteil des sibirischen Ginsengs sind seine Wurzel und seine unterirdischen Sprossabschnitte.

Inhaltsstoffe der Taigawurzel

Die wirksamen Inhaltsstoffe der Taigawurzel werden unter dem Begriff der Eleutheroside zusammengefasst. Dieses Substanzgemisch besteht aus: Triterpen, Triterpensaponinen (Eleutherosid), Lignan, Cumarin, Phytosterine und Polysacharide.

Anwendungsgebiete des sibirischen Ginsengs

Die Kommission E spricht der Taigawurzel folgende Wirksamkeiten zu: Sie hilft bei Symptomen wie Müdigkeit und Schwäche. Aber auch in der Erholungsphase nach Krankheiten hat sich ihr Einsatz bewährt. Außerdem steigert sie die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und wirkt Infekten entgegen.

Die Taigawurzel reduziert Stresssymptome

Die Taigawurzel gilt als Adaptogen unter den Heilpflanzen. Sie steigert die Anpassungsfähigkeit gegenüber Stressoren. Stress ist eine unspezifische Reaktion des Körpers auf Reize. Diese Stressfaktoren können körperlicher wie psychischer Art sein. Die Taigawurzel hilft dem Körper, besser mit Stressoren klar zu kommen. Adaptogene wirken dabei nicht wie chemische Beruhigungsmittel sedativ, sondern beruhigen auf sanfte Weise. Außerdem bringen sie ein aus dem Gleichgewicht geratenes vegetatives Nervensystem wieder ins Lot.

Der sibirische Ginseng stimuliert das Immunsystem

Der immunstimulierende Effekt kommt durch die in ihr enthaltenen Polysacharide zustande. Diese Zuckermoleküle besitzen eine ähnliche Struktur wie Moleküle in der Zellmembran von Bakterien. Sie sind für unseren Körper unschädlich und trainieren das Abwehrsystem, ohne dass ein Erreger vorhanden ist.

Anwendung von der Taigawurzel

Die Anwendungsdauer sollte 30 Tage nicht übersteigen. Die Tagesdosis liegt bei 2-3g getrocknete Wurzel pro Tag. Am besten ist die Einnahme in Form eines Extraktes, welcher in der Apotheke erhältlich ist.

Kontraindikationen der Taigawurzel

Nicht geeignet ist die Einnahme bei Bluthochdruck, Fieber und Herzerkrankungen. Auch Kindern unter 12 Jahren sowie Schwangeren und Stillenden ist aufgrund mangelnder Erfahrung von der Einnahme abzuraten.

Der sibirische Ginseng als Alternative zum echten Ginseng

Wie der sibirische Ginseng (Taigawurzel), hilft auch die Wurzel des echte Ginsengs (Panax ginseng) bei Stresssymptomen, stimuliert das Immunsystem und vitalisiert den Körper. Obwohl beide als Ginseng bezeichnet werden und zu der Familie der Efeugewächse gehören, enthält der echte Ginseng andere Inhaltsstoffe. Dazu gehören die Ginsenoide, Polyacetylen und ätherisches Öl. Vor allem der rote Ginseng hat im Vergleich zum weißen Ginseng einen besonders hohen Wirkstoffgehalt. Bei der Herstellung werden die frisch geernteten Wurzeln der Stammpflanze Panax ginseng mit Wasserdampf behandelt und danach getrocknet. Zur Herstellung des weißen Ginsengs werden die Wurzeln der Stammpflanze gebleicht und geschält.

Da die Taigawurzel wesentlich günstiger ist, gilt sie als Ersatz für den echten Ginseng.

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