Wie funktioniert UMTS internet

Wer unterwegs oder im Urlaub auf das Internet nicht verzichten will, bekommt mit einem UMTS-Stick über das Mobilfunknetz fast überall Anschluss. UMTS-Sticks zum Surfen von unterwegs werden inzwischen von allen Mobilfunkanbietern zu relativ günstigen Preisen angeboten. Wer nicht unbedingt einen schnellen DSL-Anschluss braucht, für den ist der mobile Internetanschluss mit einem Surf-Stick eine gute Alternative. Allerdings hängt die Bandbreite von der Netzversorgung durch den Mobilfunkanbieter ab. Bei einer guten Netzabdeckung erreicht der Download bis zu 3,2 Mbit/s und der Upload 1,3 Mbit/s. Je nach Tageszeit können diese Werte natürlich schwanken, denn die zur Verfügung stehende Bandbreite wird unter den Teilnehmern aufgeteilt. Für Anwender, die keine zusätzliche Hardware an ihr Gerät anschließen und direkt nach dem Starten surfen möchten, empfiehlt sich ein Rechner mit 3G-Modul an Bord. Je nach Größe und Ausstattung ist ein UMTS-Notebook schon ab 300 bis 400 Euro zu haben.

Was Sie zum mobilen Surfen brauchen

Überall online zu sein, ist heute kein Problem. Dabei ist man nicht einmal auf öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots oder den extrem teuren Zugang in einem Hotel angewiesen. Eine Internetverbindung ist auch via Handynetz möglich. War das UMTS-Mobilfunknetz ursprünglich zur Handy-Kommunikation gedacht, bietet es heute auch die Möglichkeit, mit dem PC oder dem Notebook im Internet zu surfen. Wenn Sie mit Ihrem Notebook auch unterwegs online sein wollen, brauchen Sie zwei Dinge: Einen mobilen Datentarif einschließlich SIM-Karte und einen Surf-Stick, der die SIM-Karte aufnimmt und auch als Antenne fungiert. Über den USB-Anschluss wird dieses Gerät mit dem Notebook verbunden. Allerdings ist hier das Tarifdschungel der Anbieter genau so dicht wie beim normalen Handy-Anschluss. Gerade deswegen sollten Sie vorher die Preise vergleichen. Eine gute Idee ist es auch, sich auf den Internetseiten der Mobilfunkanbieter über die Netzabdeckung zu informieren. Durch Eingabe der Postleitzahl erfahren Sie, wie gut die UMTS-Versorgung in dem entsprechenden Gebiet ist.

Eine Alternative zum DSL-Anschluss

In Gebieten mit flächendeckender UMTS-Netzversorgung ist das Mobilfunknetz sogar eine gute Alternative zu einem DSL-Anschluss, denn vor allem in ländlichen Gegenden ist DSL immer noch nicht vorhanden. In solchen Fällen lohnt sich ein Blick auf die Internet-Flatrate-Angebote der Mobilfunkanbieter. Große Vorteile bieten Prepaid-Angebote ohne Vertragslaufzeiten. Der Stick selber kostet 40 bis 60 Euro, hinzu kommen die Kosten für das Surfen. Ab einer bestimmten Datenmenge werden die Anschlüsse meistens in der Geschwindigkeit gedrosselt. Aber auch für Intensivnutzer gibt es recht günstige Sondertarife. Nach der Installation des Surf-Sticks meldet man sich im Moblfunknetz an und wählt den passenden Tarif aus. Bei seltener Nutzung kann man einen Tagestarif wählen, ansonsten empfiehlt sich die Monats-Flatrate. Einige Anbieter verlangen eine zusätzliche Einrichtungsgebühr. Danach kann es dann endlich losgehen.

UMTS-Stick – mobiles Datenmodem für den PC oder das Notebook

Moderne Surf-Sticks unterstützen Datenraten bis zu 7,2 Mbit/s für den Download und bis zu 2,0 Mbit/s für den Upload. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Geräte Net-Lock-frei sind. In diesem Fall können Sie diese für verschiedene SIM-Karten und für unterschiedliche Mobilfunkanbieter verwenden. Bei einem Urlaub im Ausland besorgen Sie sich eine SIM-Karte des örtlichen Anbieters. Das spart ein Menge Geld.

Das Handy als Datenmodem nutzen

Tethering heißt auf neudeutsch die Nutzung des Handys als Datenmodem. Alle mobile Telefone mit UMTS-Unterstützung können Sie alternativ zum Surf-Stick an das Notebook anschließen. Die notwendige Treibersoftware erhalten Sie beim Hersteller des Handys. Haben Sie bereits einen Datentarif, umso besser. Ansonsten erkundigen Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter, ob die Nutzung als Modem erlaubt ist, und mit welchen Kosten zu rechen ist. Nicht jeder Anbieter unterstützt diese Art der Datenübertragung. Der Mobilfunknetzbetreiber kann die Nutzung des Mobiltelefons als Verbindung für einen Computer in das Internet als Bedingung des Mobilfunkvertrages untersagen. Bei Prepaid-Anbietern wie beispielsweise Fonic, blau.de, Simyo, Aldi-Talk ist die Anbindung eines Laptops oder Notebooks jedoch problemlos möglich.

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