Winterzeit ist Badezeit – mit Wonne in die Wanne

Ein Bad tut der Seele gut, steigert Gesundheit und Wohlbefinden. Der Tag war stressig und das Wetter zeigt sich grau und verregnet. Da hilft nur ein warmes Verwöhnbad im heimischen Badezimmer.

Ein ausgiebiges Bad reinigt nicht nur – auch Körper und Seele profitieren davon. Im warmen Nass fühlt man sich schwerelos, ganz allein mit sich und der Welt – es sei denn natürlich, man hat den Partner oder die Partnerin dazu gebeten.

Wärme und duftende Aromen entführen schnell ins Land der Entspannung und eine ruhige Atmosphäre blendet langsam den Alltag aus. Allein die Vorfreude auf ein Bad lässt Stress und wetterbedingtes Einheitsgrau gar nicht mehr so dramatisch erscheinen. Und mit den neuen Aroma-Bädern, die es besonders zur Winterszeit im Handel gibt, wird die Badewanne zur wahren Oase der Entspannung. Ob belebend, sinnlich oder entspannend – für jede Stimmung und jeden Geschmack gibt es das passende Bade-Elixier.

Auch für die Haut ist es eine wahre Wonne in der Wanne: Sie wird schön weich, die Blutgefäße weiten sich, die Muskeln werden locker. Jetzt steht einem ruhigen Nachtschlaf nichts mehr im Wege.

Heiß, heißer, am heißesten – wie man badet, so entspannt man

Auch wenn es ziemlich kalt und ungemütlich draußen ist, sollte das Badewasser nicht zu heiß sein. Ab einer Temperatur von 38 Grad aufwärts verliert die Haut bis zu zwanzig Prozent Fett, selbst wenn ölhaltige Badezusätze verwendet werden. Anschließend fühlt sich die Haut heiß an, ist gerötet und trocknet schnell aus.

Badetemperaturen bis 37 Grad sorgen hingegen für wohlige Entspannung. Nach spätestens zwanzig Minuten sollten Sie der Wanne entsteigen, auch wenn es noch so schön ist. Spätestens dann, wenn sich die Haut an den Händen schrumpelig anfühlt, ist die Badezeit abgelaufen.

Baden – das Extra des Tages

Die beste Badezeit, um sich so richtig zu entspannen und besser einzuschlafen, ist nach 21 Uhr, da unser Körper sich dann auf die Ruhephase einstellt. Badezusätze mit entspannender Wirkung wie ein Aromabad mit Honig oder Patchouli lassen die Anstrengungen eines langen Tages im Nu verschwinden. Wenn Sie danach allerdings noch etwas vorhaben, sollte die Wassertemperatur höchstens 36 Grad betragen. Dann sollten Sie auch nicht länger als eine Viertelstunde in der Wanne bleiben und ein belebendes Aromabad nehmen. Frische, grüne Düfte wecken müde Geister!

Übrigens: Nach einer Massage mit ätherischen Ölen sollten Sie nicht baden! Die Öle wirken nämlich normalerweise noch mindestens zwölf Stunden auf den Körper. Während des Bades verlieren sie diese Wirkung allerdings.

Machen Sie es sich gemütlich

Wenn Sie heute noch nichts vorhaben, dann verlegen Sie Ihren Faulenzer-Abend doch einfach von der Wohnzimmercouch in Ihr Bad! Sorgen Sie vor, damit Sie königlich entspannen können. Ein gutes Buch oder eine Zeitschrift, Ihre Lieblingsmusik und ein paar Kerzen bringen Stimmung. Stellen Sie das Telefon und Ihr Handy einfach mal ab und lassen sich in der nächsten halben Stunde nicht stören. Diese Zeit gehört Ihnen ganz allein!

Wie wäre es, wenn Sie eine Gesichtsmaske auftragen, bevor Sie in die Wanne steigen? Binden Sie die Haare nach oben oder benutzen Sie eine Duschhaube. Wenn Sie jetzt noch Ihre Haare waschen und danach föhnen wollten, wäre die ganze Entspannung schließlich hinüber.

Nehmen Sie etwas luxuriöses für Ihr Badewasser. Falls Sie gar keine Schaum oder Badeöl zu Hause haben, versuchen Sie es mit einer halben Tasse Salz! Ein Salzbad entschlackt und macht die Haut besonders weich. Aber auch Ihre Küchengewürze eigenen sich für ein entspannendes Bad. Honig, Vanille, Zimtstangen oder Anissterne – nehmen Sie einfach etwas, was Sie auch gerne riechen!

Erwiesen: Die pharmakologische Wirkung eines Erkältungsbades

Dass ein heißes Bad auch eine pharmakologische Wirkung haben kann, beweisen Untersuchungen zu medizinischen Badezusätzen. Die meisten sind Kombinationen der bewährten ätherischen Öle von Eukalyptus, Thymian, Kiefer sowie Kampfer. Sie lindern Erkältungsbeschwerden wie Glieder- und Muskelschmerzen. In Verbindung mit ihrem intensiven Duft befreien sie gleichzeitig die Atemwege und erleichtern das Durchatmen. Doch nach einem Erkältungsbad gilt unbedingt: Ab ins Bett und nachschwitzen!

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