Beim Kauf von Lebensmitteln sparen – Tipps, wie man sich für wenig Geld gesund ernähren kann

Wer beim Essen sparen muss oder möchte, findet reichlich günstige Gelegenheiten. Hier ein paar Tipps, wie man billig einkauft und sich trotzdem gesund ernährt.

Niemals hungrig einkaufen gehen, immer eine Einkaufsliste mitnehmen, Sonderangebote nutzen, das sind Empfehlungen, die gegeben werden, um Spontankäufe zu vermeiden, die das Budget sprengen würden. Darüber hinaus können die folgenden Spartipps helfen, die Haushaltskasse zu entlasten.

Brot von gestern zum halben Preis

In jeder größeren Stadt gibt es Möglichkeiten, Brot von gestern zum halben Preis zu kaufen. Die Bäckereien vermarkten die Ware, die am Vortag übrig blieb, zu reduzierten Preisen. Diverse Brotsorten, Brötchen, Kuchen und Kleingebäck schmecken auch am nächsten Tag noch wunderbar. Brot, das schon ein bisschen abgelagert ist, ist sogar bekömmlicher als ganz frisches. Es gilt nur, einen solchen Laden ausfindig zu machen. Damit der Weg dorthin sich lohnt, kauft man auf Vorrat und friert einen Teil der Sachen ein. Zum Beispiel kann man je 500 Gramm Brot in einen Plastikbeutel packen und in der Gefriertruhe aufbewahren. Bei Bedarf ist es innerhalb von 2-3 Stunden aufgetaut.

Obst und Gemüse der Saison und kurz vor Ladenschluss

Der Preis von Obst und Gemüse ist stark von der Jahreszeit abhängig: Was gerade Saison hat, ist günstiger und in der Regel frischer als das, was von weit her importiert werden muss. Im Sommer kostet ein Bund knackige Radieschen nur 25 bis 30 Cent, im Winter muss man für ein schrumpeliges Bündel über einen Euro ausgeben. Um Weihnachten sind Erdbeeren teuer und schmecken nach nichts, im Juni, wenn sie bei uns geerntet werden und viel mehr Aroma haben, sind sie bezahlbar. Das gleiche gilt für alles Obst und Gemüse. Eine weitere Einsparmöglichkeit besteht darin, dass viele Geschäfte kurz vor Ladenschluss oder samstags nach 18 Uhr die Preise für leicht verderbliche Frischwaren deutlich heruntersetzen. Gut, wenn man dann einkaufen geht und gleich Vorräte für die ganze nächste Woche besorgt, die Ersparnis ist beträchtlich.

Haltbarkeitsdatum abgelaufen? Oft ist die Ware noch gut

In vielen Geschäften werden Waren, deren Haltbarkeitsdatum gerade oder in den nächsten Tagen abläuft, im Preis herabgesetzt. Hier kann man sich gezielt eindecken, sollte aber nur etwas davon mitnehmen, wenn man es bald und gerne isst und nicht, weil es billiger ist als normal. Nicht nur haltbare Nahrungsmittel wie Nudeln und Konserven, auch Milchprodukte sind nach Ablauf des aufgedruckten Haltbarkeitsdatums nicht unbedingt schlecht und gesundheitlich bedenklich. Bei Fleisch, Wurst und Fisch sieht das anders aus, die sollte man keinesfalls über das angegebene Verfallsdatum hinaus verzehren.

Auch Vegetarier können sich günstig ernähren

Überhaupt kommen Leute, auf deren Speiseplan weder Fleisch noch Fisch stehen, mit gesunder und preiswerter Ernährung sehr gut zurecht. Mit den billigen Schnitzeln und Würsten isst man ja auch die Hormone und Antibiotika mit, die den Tieren in der Massentierhaltung verabreicht werden. Tofu ist eine eiweißreiche pflanzliche Alternative. Es gibt ihn inzwischen günstig beim Discounter. Auch Grillkäse oder Champignons können die Fleischportion gut ersetzen und kommen der Gesundheit zugute. Wer auf den Cent achten muss, kann es sich nicht erlauben, regelmäßig im Reformhaus oder Bioladen einzukaufen. Hat man aber Einsparmöglichkeiten wie oben beschrieben gefunden und genutzt, bleibt vielleicht am Monatsende so viel übrig, dass man sich doch die eine oder andere Delikatesse leisten kann.

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