Die homöopathische Behandlung der Schweinegrippe

Homöopathie bei der Grippe vom Typ A/H1N1, eine Alternative?

Ist es möglich eine Erkrankung wie die Schweinegrippe mit Homöopathie zu behandeln? Welche Mittel kommen dafür in Frage? Gibt es Erfahrungen mit dieser Behandlungsweise?Die Schweinegrippe ist ursprünglich eine Atemwegserkrankung von Schweinen, die regelmäßig Grippeerkrankungen bei diesen hervorruft. Sie wird verursacht durch ein Typ A Grippe-Virus, das bei Schweinen eine hohe Erkrankungsrate bewirkt, bei dem es aber nur zu wenigen Verlusten unter den Tieren kommt. Ein entsprechend mutierter Virenstamm vermag auf den Menschen zu wechseln. Dies geschah 1976 schon einmal. Damals wurde das neue Virus bei vier amerikanischen Soldaten aus Fort Dix erstmals festgestellt. Bei der aktuellen Variante, erklärte der Direktor der amerikanischen Gesundheitsbehörde im National-Zentrum für Immunologie und Atemwegserkrankungen, sei bei den in den USA aufgetretenen Fällen, eine Kombination genetischer Elemente aus vier verschiedenen Viren-Gruppen, darunter die der Schweinegrippe, gefunden worden. Der Verlauf dieser Grippe ist als milde einzustufen. Das Problem der gegenwärtigen Pandemie liegt eher in der leichten Übertragbarkeit als in ihrer Gefährlichkeit. „Gefährlich wird die Krankheit nur, wenn sie ihren Virusstatus verändert und aggressiver wird“, so der österreichische Arzt und Homöopath Rohrer.

Krankheitszeichen der Schweinegrippe

Beim Menschen treten ähnliche Symptome wie bei den üblichen, jahreszeitabhängigen Grippewellen auf. Dazu gehören

  • Fieber
  • Husten
  • Halsentzündung
  • Durchfall oder Übelkeit mit Erbrechen

Die Homöopathische Behandlung der Schweinegrippe

Schon bei früheren Grippewellen konnten mit homöopathischer Behandlung Erfolge erzielt werden. Homöopathische Ärzte aus Mexiko vermelden bei der Schweinegrippe ebenfalls erste Behandlungserfolge. Da hier die Homöopathie zur medizinischen Grundversorgung gehört, gibt es etliche Erfahrungen zur Schweinegrippe-Behandlung. Die mexikanischen Ärzte berichten vor allem vom Erfolg der Mittel Bryonia und Eupatorium, die beide bei den typischen Symptomen wie trockener Husten, stechende Schmerzen und Brusthalten beim Husten verschrieben werden.

Weitere homöopathische Grippemittel

  • Arsenicum album – Der Grippe-Patient ist ruhelos, ängstlich oder furchtsam und trinkt bei großem Durst häufig, aber immer nur wenig und kleine Schlucke. Er ist erschöpft, bekommt nach dem Essen oder Trinken Durchfall und es wird ihm übel, wenn er etwas Essbares sieht oder riecht. Er klagt über brennende Schmerzen.
  • Baptisia – Der Grippe-Patient ist lustlos, erschöpft und gleichgültig, leidet an heftigem Durchfall, die Körperteile, auf denen er gelegen hat, fühlen sich wund und zerschlagen an.
  • Gelsemium – Der Patient fühlt sich benommen, schwindlig und schläfrig, hat wenig Durst und fröstelt. Eventuell treten Kopfschmerzen auf.
  • Ipecacuanha – Übelkeit ist das Hauptsymptom. Der Patient ist durstlos, klagt dafür über Knochenschmerzen.

Der indische Mediziner Mukesh Batra ist ebenfalls der Meinung, dass die Schweinegrippe mit homöopathischen Medikamenten behandelt werden kann. Er empfiehlt in der „Times of India“ die Mittel „Oscillococcinum C 30“ und „Influenzium C 200“ zur Behandlung wie auch zur Prävention.

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