Die schlimmsten Naturkatastrophen – Erdbeben, Hurrikans & Co.

Naturkatastrophen mit verheerenden Folgen für den Menschen gibt es schon seit etlichen Jahren. Naturkatastrophen sind Naturereignisse, die nicht vom Menschen verursacht werden. Jedoch ist der Mensch mitunter bei der Entstehung von Ursachen für die negativen Naturereignisse beteiligt. Besonders heftige Naturkatastrophen führen mitunter auch zu Weltuntergangsdiskussionen.

Erdbeben haben oft verheerende Auswirkungen und fordern viele Todesopfer

Ursache für Erdbeben sind dynamische Vorgänge, die im Inneren der Erde ablaufen. Diese sind wiederum für die Plattentektonik verantwortlich, in Folge derer es dann zu Erdbeben kommt. Besonders häufig passiert dies an den Grenzen der Platten. Orte, die an derartigen Grenzen liegen, sind verhältnismäßig häufig von Erdbeben betroffen. Die Stärke von Erdbeben wird meist gemäß der so genannten Richterskala angegeben, die eine Vergleichbarkeit der Intensität von Erdbeben ermöglicht. Japan ist eines der Länder, das besonders häufig und stark von Erdbeben betroffen ist.

Schwere Erdbeben sind in Japan verhältnismäßig häufig

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Japan ein verheerendes Erdbeben, das zigtausende Menschenleben forderte. Immer wieder kommt es in der Region zu mehr oder minder schweren Beben, von denen einige das Ausmaß einer Naturkatastrophe erreichen, wie es nun auch im März 2011 der Fall ist. Aber auch in China, Italien, Peru, Chile, den USA oder etwa im Iran kam es in den letzten 100 Jahren zu verheerenden Erdbeben. Folgen von Erdbeben können mitunter nicht nur Zerstörung und eine hohe Zahl an Todeopfern sein, mitunter kommt es zu Folgekatastrophen, wie etwa schweren Atomunfällen, die weltweit zu Diskussionen über Risiken von Atomkraft führen.

Tsunamis – hohe Wellen mit extremem Zerstörungspotenzial

Mitunter führen Erdbeben unter dem Meeresboden oder Seebeben auch zu einem Tsunami. Eine oder mehrere hohe Wellen haben dann häufig eine sehr zerstörerische Wirkung auf Küstenregionen. Mitunter kommt es auch zunächst zu einem Erdbeben, ehe dann anschließend auch noch ein Tsunami für weitere Zerstörung sorgt.

Tsunami-Katastrophe von 2004 sorgte für weltweites Entsetzen

Vor allem die Tsunami-Katastrophe aus dem Jahr 2004, ließ die Welt mit Entsetzen und Erschrecken nach Asien blicken, als in Thailand, Bangladesh, Indonesien, Sri Lanka, Indien und anderen Länder mehr als 200000 Menschen in den Fluten starben. Auch wenn Tsunamis nicht immer eine derart verheerende Wirkung haben, gelten sie in gewissen Regionen als ständige potentielle Katastrophenherde.

Tornados, Hurrikans, Zyklone und Taifune – gefährliche Wirbelstürme

Auch Wirbelstürme können zur Naturkatastrophe werden und für Zerstörung und Todesopfer sorgen. Es handelt sich bei Hurrikans, Zyklonen und Taifunen um tropische Wirbelstürme, die mindestens Orkangeschwindigkeit erreichen. Je nachdem, wo sie vorkommen, werden sie mit den verschiedenen Namen bezeichnet. Vor allem Regionen wie die Karibik oder der Süden der Vereinigten Staaten werden regelmäßig von Hurrikans heimgesucht. Während Urlauber diese Regionen während der so genannten Hurrikan-Saison noch meiden können, haben Bewohner stets mit den Wirbelstürmen zu leben. Besonders verheerend war dabei der Hurrikan Katrina, der im Jahr 2005 eine der größten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA wurde, und vor allem New Orleans stark in Mitleidenschaft zog.

Vulkanausbrüche legen nicht nur den Flugverkehr lahm

Welche Folgen Vulkanausbrüche haben können, wurde nicht zuletzt im Jahr 2010 deutlich, als ein Vulkanausbruch auf Island dank der entstandenen Aschewolke zu einer Lahmlegung des Flugverkehrs in weiten Teilen Europas führte. Vulkanausbrüche lassen sich inzwischen recht gut vorhersagen und daher führen sie heutztage nicht mehr zu so vielen Todesopfern, wie es etwa der wohl bekannteste Vulkanausbruch im Jahr 79 n. Chr. tat. Damals war der Vesuv ausgebrochen und hatte Pompeji unter sich begraben. Mitunter entstehen allerdings vor allem durch Vulkanausbrüche unter Wasser Tsunamis, die dann wiederum großen Schaden anrichten.

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