Energiesparen bei Beleuchtung

Bei der Energiekrise sind alle gefragt – auch der Endverbraucher! Durch den richtigen Einsatz von Beleuchtungsmitteln kann jeder dazu beitragen.

Strom war jahrzehntelang ein Thema über das kaum nachgedacht wurde. Außer wenn er mal ausgefallen ist! Dann wurde an nichts anderes gedacht, bis er wieder verfügbar war. Die heutzutage verfügbaren Stromnetze wurden zu einer Zeit entwickelt, als Energie preiswert, die Umwelt wenig beachtet wurde und der Kunde bestenfalls ein passiver Gebührenzahler war. Klimawandel, technologischer Fortschritt, aber auch die stetig steigenden Energiepreise haben ein Umdenken einsetzen lassen. Der Mensch als Endverbraucher ist dabei zum bisweilen umweltbewussten Kunden geworden, der sich über Versorgungsnetze informiert und von seinen Kontrollmöglichkeiten Gebrauch macht.

2007 startete IBM mit dem Global Intelligent Utility Network eine Interessengemeinschaft von Versorgungsunternehmen, die Techniken für intelligente Stromnetzwerke vorantreiben sollen. Dazu wurden gegenwärtige Systeme um neue digitale Technologien ergänzt, mit dem Ziel Störungen zu verringern und erneuerbare Energien in das Netz zu integrieren. Heute umfasst die Interessengemeinschaft zwölf Mitglieder mit fast 100 Millionen Energieabnehmern weltweit. Das Umweltbundesamt teilt mit, dass Deutschland in der vergangenen Jahren große Fortschritte in puncto Energieeffizienz erzielt hat. Doch auch der Einzelne kann etwas bewegen, indem er seinen Stromhaushalt nicht unnötig belastet.

Energiesparen durch Beleuchtung

Die Stiftung Warentest oder Ökotest präsentieren, wie viel Energie und Energiekosten durchschnittliche Haushalte allein mit energiesparenden Beleuchtungen einsparen können. Studien haben ergeben, dass in einem durchschnittlichen Haushalt die Kosten für Beleuchtung zirka 10 Prozent des gesamten Stromverbrauchs ergeben. Aber rund 50 Prozent lassen sich davon Sparen, wenn energiesparende Beleuchtung eingesetzt wird. Damit bewegt sich das Energiesparen durch Beleuchtung prozentual auf dem gleichen Niveau wie der Einsatz von modernen Kühl- und Gefriergeräten.

Beim Kauf einer neuer Lampe ist auf das Energielabel zu achten, da hierüber angegeben wird, ob die Lampe auf energieeffizienten Verbrauch vorweisen kann. Die Energieeffizienzklassen werden von A für „sehr sparsam“ bis G für „hoher Stromverbrauch“ klassifiziert. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Glühlampe und einer Kompaktleuchtstofflampe (umgangssprachlich als Energiesparlampen bezeichnet)?

Bei gleicher Helligkeit benötigen die Energiesparlampen nur ca. 20 Prozent der Energie die eine vergleichbare Glühlampe benötigt. Eine 100-Watt-Glühlampe wird also durch eine 20-Watt-Energiesparlampe ersetzt und als Ergebnis steht die gleiche Helligkeit zu Buche. Beim Austausch ist also lediglich die alte Wattzahl durch 5 zu teilen, um zu wissen, welche Energiesparlampe äquivalent ist. Durch den Einsatz einer stärkeren Energiesparlampe ist so bei Bedarf eine höhere Helligkeit bei geringerem Verbrauch möglich. Generell gilt, dass Energiesparlampen auf eine längere Lebensdauer verweisen (im Durchschnitt 10 Jahre). Mit der richtigen Wahl der Energiesparlampen Energie sparen ist der Ansatz, den jeder Endkonsument berücksichtigen kann. Damit sollten zumindest defekte Glühbirnen nach und nach ersetzt werden.

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