Energiesparlampen ersetzen die Glühbirne

Stromsparlampen reduzieren die Energiekosten. Die Glühbirne hat ausgedient und soll der Energiesparlampe Platz machen. Diese haben eine längere Lebensdauer und verbrauchen weniger Strom bei gleicher Leuchtkraft.

Ab dem 01. September 2009 sind in Deutschland herkömmliche 100-Watt Glühbirnen verboten. Damit wird eine EU-Verordnung umgesetzt, die erreichen möchte, dass die Bürger zunehmend auf die altehrwürdige Glühbirne verzichten und verstärkt auf Stromsparlampen zurückgreifen, um Energie zu sparen.

Stromsparlampen reduzieren die Kosten

Auch wenn viele sich noch nicht vorstellen können, auf die gute alte Glühbirne zu verzichten, so lohnt es sich doch, einen Blick auf die Vorteile von Energiesparlampen zu werfen, denn sie können die Energie-Kosten eines Haushaltes massiv reduzieren. Verwendet man beispielsweise statt einer herkömmlichen 60-Watt- Glühbirne eine 15-Watt Energiesparlampe, die die gleiche Helligkeitsstufe erreicht, spart man bei etwa 1000 Stunden Brenndauer ungefähr neun Euro. Zwar sind solche Energiesparlampen momentan noch etwas teuerer als Glühbirnen und werden auch noch nicht in so vielfältigen Formen produziert, wie man sie von Glühbirnen kennt, aber das Verbot von Glühbirnen und die damit einhergehende, stärkere Nachfrage werden ganz automatisch dafür sorgen, dass die Hersteller von Energiesparlampen auch im Bereich Design ihr Angebot zügig vergrößern werden.

Nachteile der Glühbirne

Viele wollen sich nicht von der guten alten Glühbirne trennen. Dennoch gibt es Nachteile bei der Verwendung von Glühbirnen, die für Energiesparlampen sprechen. Bei Glühbirnen, so wurde durch Studien aufgezeigt, werden nur ungefähr 10 Prozent des aufgewendeten Stroms in Licht umgewandelt, die restlichen 90 Prozent werden als Wärme an die Umgebung abgegeben. Ein weiterer Nachteil von Glühbirnen ist, dass sie zumeist eine Lebensdauer von nur ungefähr 1000 Stunden hat. Stromsparlampen dagegen sind sowohl bezüglich der Leuchtkraft und der Lebensdauer sehr viel effektiver. So verbrauchen Energiesparlampen für die gleiche Lichtleistung nur etwa ein Fünftel des Stromes, den eine Glühbirne benötigt und ihre Lebensdauer beträgt durchschnittlich etwa 10.000 Stunden, sie hält also zehnmal so lange, wie eine Glühbirne.

Energiesparlampen enthalten Quecksilber

Energiesparende Leuchtmittel stehen bereits seit längerem bei vielen Konsumenten hoch im Kurs. Kritiker wenden allerdings ein, dass solche Energiesparlampen nicht ganz ungefährlich sind, da sie das hochgiftige Quecksilber enthalten und nach ihrem Gebrauch nicht einfach in der Mülltonne verschwinden dürfen, sondern in den Sondermüll gehören. Hier müssen die Hersteller auf jeden Fall noch in die Entwicklung von Sparlampen investieren, die ohne Quecksilber auskommen und dafür beispielsweise mit Natrium arbeiten.

Geldverschwendung durch alte Straßenbeleuchtung

Nicht nur der einzelne Bürger kann durch Energiesparlampen viel Geld sparen, sondern auch der Staat. Viele Bürger empfinden es als massive Energie- und Geldverschwendung, dass ein Großteil der Straßenlaternen in Deutschland noch immer mit Technik aus den 60er Jahren betrieben wird. Hier auf Energiesparlampen umzustellen, würde dem Staat einiges an Energiekosten ersparen. Nicht selten ist die Straßenbeleuchtung in deutschen Städten bis in den Morgen hinein tätig, obwohl es draußen schon wieder hell ist. Ebenfalls bedenkenswert ist die Kritik an unzähligen Leuchtreklamen, die die ganze Nacht hindurch in Betrieb sind. Das ist eine enorme Energie- und Geldverschwendung, die sicherlich nicht sein müsste und dürfte.

Energieberatung als neues Geschäftsfeld

Im Zuge stetig steigender Energie-Preise und in Verbindung mit dem sensibleren Umgang mit der Umwelt hat sich eine ganz neue Branche entwickelt, die boomt, wie kaum eine andere: Die Energieberatung. Neben großen Konzernen lassen sich auch immer mehr Privathaushalte beraten, wo und wie sie Kosten einsparen können. Dabei beschränkt sich eine solche Beratung nicht nur auf die Stromkosten, sondern umfasst das gesamte Lebensumfeld. Die Experten konzentrieren sich vor allem auf Möglichkeiten, Heizkosten zu sparen und entdecken bei der Untersuchung von Wohneigentum die eine oder andere Lücke, durch die Wärme nach draußen entweicht und sozusagen sinnlos verpufft.

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