Entschlackungskur: 13 Regeln für eine Kur zu Hause

Mit einer Entschlackungskur schrittweise frei von alten Giften & Gewohnheiten werden. 13 Regeln für eine ein- bis dreiwöchige Entschlackungskur zu Hause.

Die Ausscheidungsorgane der Menschen, die sich mit traditioneller Kost ernähren, sind meistens sehr überlastet. Die beste Vorbeugung gegen ernährungsbedingte Krankheiten ist, wenn man seinen Lebensstil so gestaltet, dass sich im Körper von vornherein so wenig Schlacken wie möglich ansammeln und dass bereits vorhandene Schlacken schnell ausgeschieden werden. Ein vorwiegend schlackenfreier Körper ist sehr vital und ermöglicht ein gesundes Leben bis ins hohe Alter. Verschlackung und Verkalkung sind keine unvermeidlichen Alterserscheinungen, sondern die Folge von falscher Ernährung. Viele Menschen wehren sich gegen diese Tatsachen, obwohl sie der Schlüssel zu einem langen und beschwerdefreien Leben sind.

13 Regeln zur Entschlackung und „Verjüngung“ in Eigenregie

  1. Konzentrierte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Fisch, Fleisch, Wurst, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Eier, Milch- und Milchprodukte meiden oder stark einschränken.
  2. Wasserhaltige Lebensmittel essen: überwiegend rohes Obst. Vormittags nur Obst auf leeren Magen verzehren oder sehr langsam mit Wasser verdünnte Obstsäfte trinken. Gründlich kauen und alles gut einspeicheln. Es ist auch sehr vorteilhaft, vormittags zu fasten und nur mineralstoffarmes Wasser zu trinken.
  3. Salate und Gemüse roh essen oder langsam mit Wasser verdünnten, frischen Gemüsesaft trinken. Wenn man es nicht anders schafft oder wenn allein mit rohem Obst, Gemüse und Salaten die Entgiftung zu intensiv und mit zu starken Entgiftungserscheinungen verläuft, das Gemüse leicht gedämpft essen. Zum Beispiel zu Mittag.
  4. Zusätzlich Wasser trinken, möglichst mineralstoffarm.
  5. Grundsätzlich nur essen, wenn man hungrig ist und nur so viel, wie einem gut schmeckt. Dabei nicht hungern! Diese Kur ist keine Fasten-Kur. Die Nahrung soll auch sinnlich und gefühlsmäßig befriedigen. Mit weniger Nahrung fühlt man sich schnell viel besser.
  6. Genussgifte wie Kaffee, Tee, Kakao, Alkohol und Tabak meiden oder stark reduzieren. Durch die empfohlene Kost wird man sehr bald so wach und vital, dass man keine anregenden Getränke oder Zigaretten mehr benötigt, außer man möchte sein Energieniveau senken. Falls die Lust nach Kaffee nicht nachlässt, eine Tasse am frühen Nachmittag trinken.
  7. Mindestens einmal am Tag für einen guten Stuhlgang sorgen. Der Darm scheidet nicht nur Reste der verdauten Nahrung aus, er befördert auch große Mengen Unbrauchbares aus dem Körper. Bei Bedarf mehrmals täglich einige Scheibchen Manna (Cassie) lutschen. Es führt leicht ab und beugt Vergiftungserscheinungen vor.
  8. Sich Ruhe, Entspannung und Schlaf gönnen. Stress, Hektik, Lärm, Schmutz, unangenehme Menschen (Energieräuber) und unangenehme Umgebungen meiden.
  9. Die Entschlackung durch körperliche Bewegung unterstützen, möglichst in frischer Luft und bei Sonnenschein. 10 bis 15 Minuten Bewegung auf einem Trampolin soll den gleichen Effekt wie eine halbe Stunde Joggen haben.
  10. Massage trägt sehr zur Entschlackung bei. Sie mobilisiert Ablagerungen im Gewebe, die durch die vorher genannte Lebensweise ausgeschieden werden. Zum Beispiel mobilisieren Tiefengewebsmassagen die im Gewebe festsitzenden Schlacken. Es ist sehr wichtig, dass diese dann auch ausgeschieden werden. Bei dieser Art von Massage können mit dem Aufbrechen körperlicher Spannungen und der Mobilisierung von Stoffwechsel-Ablagerungen, seelische Blockaden gelockert und abgebaut werden.
  11. Saunabesuche wirken durch starkes Schwitzen ebenfalls entgiftend, entschlackend und entsäuernd. Auch das kalte Duschen oder das kalte Tauchbad danach.
  12. Gleichzeitig mit einer Entschlackungskur einen guten Arzt, der Homöopathie betreibt, aufsuchen. Er kann durch passende Mittel die ganze Krankengeschichte eines Patienten aufrollen und so traumatische körperliche und seelische Überreste beseitigen. Die richtigen homöopathischen Mittel haben die Wirkung, die innere Bereitschaft einer weiteren Reinigung des Körpers zu stärken. Dabei wird auf die Leber geachtet, weil diese bei vielen zivilisationsgeschädigten Menschen stark leidet, da sie im Körper die Hauptarbeit der Entgiftung leistet.
  13. Meditation ist ebenfalls ein wunderbares Mittel zur körperlichen und seelischen Entschlackung. Entscheidend für die Entschlackung ist, dass der Energiefluss im Körper zunimmt und dieser kann durch alle Arten von Meditation angeregt werden.

Unbedingt beachten: Eine Entschlackungskur nur dann durchführen, wenn man bereit ist los zu lassen

Man ist nur dann in der Lage zu Hause die Kur richtig und ohne Zwang durchzuhalten, wenn ein inneres Bedürfnis nach Entschlackung und die Bereitschaft besteht, in jeder Hinsicht los zu lassen. Wichtig ist auch darauf gefasst zu sein, dass Entschlackungskrisen auftreten können. Entschlackungskrise bedeutet: man fühlt sich matt, leicht schwindlig und gereizt. Dann ist es aber nicht ratsam, Medikamente gegen diese Beschwerden einzunehmen, sondern man gönnt dem Körper besser Ruhe, damit er die mobilisierten Schlacken gründlich los wird. Wenn alter Müll weggeräumt wird, kommen manchmal erstaunlichste und oft sehr unangenehme Dinge zum Vorschein.

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