Heilpflanzen: Brunnenkresse, Brennnessel, Baldrian, Birke, Beifuß

Die Inhaltsstoffe der medizinisch verwendeten Heilpflanzen sind einzigartig. Mit den Pflanzen kann man viele Krankheiten effektiv heilen.

Heilpflanzen haben in der heutigen Medizin eine hohe Bedeutung. Je nach Gattung beinhalten diese verschiedenste Heilmöglichkeiten.

Rheuma? Die Brunnenkresse kann helfen

Von der Brunnenkresse – auch Bachkresse oder Wasserkresse genannt – werden nur Blätter und junge Triebe verwendet. Sie wirkt blutreinigend, stoffwechselanregend, verdauungsfördernd und schleimlösend. In der Brunnenkresse sind neben Vitamin A und C auch zahlreiche Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalzium, Eisen und Jod enthalten. Vor allem bei Schwächezuständen, Erkrankungen der Atemwege, Gicht und Rheuma wird die Brunnenkresse als Heilmittel bevorzugt. Auch bei Hautkrankheiten, Stoffwechselstörungen, Magen- und Darmleiden wird sie benutzt. Zu viel Brunnenkresse kann zu einer Nierenreizung führen. Die Dosierung sollte mit einem Arzt abgesprochen werden. Vor allem in der Schwangerschaft und bei Schilddrüsenleiden ist der Konsum gefährlich.

Brennnessel – Heilpflanze mit harntreibender Wirkung

Man unterscheidet die große und kleine Brennnessel. Nur junge Pflanzen und Wurzeln werden für medizinische Zwecke verwendet. Die Brennnessel reinigt und stillt das Blut, ist harntreibend und regt den Stoffwechsel an. Neben den Vitaminen A und C sind auch Eisen, Kalium, Kieselsäure und Mangan enthalten. Mit der jungen Brennnessel kann man hervorragende Tees und Salate zubereiten. Angewandt wird die Heilpflanze bei Rheuma, Gicht, Durchfall und Hautleiden. Bei Gelenkentzündungen, Nieren- und Blasenleiden sowie der Vorbeugung und Behandlung von Blutarmut wird auf sie zurückgegriffen. Die Pflanze wird innerlich und äußerlich benutzt, um Krankheiten zu bekämpfen.

Baldrian lindert Nervosität

Baldrian wird auch Katzenkraut und Stinkwurz genannt. Ausschließlich Kraut und Wurzel der Pflanze haben in der Medizin eine Bedeutung. Beruhigend und entkrampfend wie er wirkt, gehört Baldrian zu den natürlichen Heilmitteln, die bei nervösen Beschwerden helfen. Auf die Wirkung der Heilpflanze sollte man bei Unruhe, Angstgefühlen, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen vertrauen. Auch nervöse Herzbeschwerden und Reizbarkeit, Menstruationskrämpfe und Magenstörungen können geheilt werden. Konsumiert man über einen längeren Zeitraum eine erhöhte Dosierung von Baldrian, kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, die sich in Kopfschmerzen bemerkbar machen können.

Birkentee senkt den Cholesterinspiegel

Die Birke – auch als Frühlingsbaum und Maibaum bekannt – spendet für die Heilung von Krankheiten ihre Knospen, die Blätter, die Rinde und den Saft. Die verwendeten Teile sind harn- und schweißtreibend und reinigen das Blut. Den Cholesterinspiegel kann man durch einen genüsslichen Birkentee senken. Bei Blasen- und Nierenbeschwerden sowie Rheuma und Gicht wird die heilende Wirkung der Birke genutzt. Auch bei Hautkrankheiten und Haarproblemen kann sie sich als äußerst nützlich erweisen.

Bei Übelkeit hilft Beifuß

Vom Gänsekraut – oder auch Wilder Wermut – wird die ganze Pflanze verwendet. Sie fördert die Verdauung, ist appetitanregend und beruhigt den Körper. Beifuß ist bei seelisch-nervösen Störungen sehr wirksam. Angewandt wird die Heilpflanze bei Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Durchfall.

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