Heizung und Sparen: Diese Tipps und Tricks senken Ihre Heizkosten

Mit den folgenden Tipps gehen Heizen und Geld sparen gehen Hand in Hand. Sie können so Ihre Heizkosten leicht um bis zu 30 Prozent senken.

Der Preis für fossile Brennstoffe hat sich in der letzten Dekade verdoppelt. Die damit verbundenen zunehmenden Heizkosten lassen zum Teil durch einfache Maßnahmen wieder senken. Der Geldbeutel freut sich, einige hundert Euro mehr zu sehen und die Umwelt atmet, dank vermiedener Kohlenstoffdioxid-Emissionen, durch.

Energieeffizient: Elf Tipps zum Sparen beim Heizen

Die folgenden Liste mit elf Maßnahmen hilft Ihnen, bei einer neuen Heizungsanlage 30 bis 50 Prozent der Heizkosten zu sparen.

  • Alte Heizung ersetzen durch neue Heizung

Vorneweg: Sollte Ihre Heizungsanlage älter als fünfzehn Jahre sein, dann lohnt sich eine Erneuerung in fast jedem Fall. Eine neue Heizung mit moderner Brennwerttechnik spart rund 30-40 Prozent der Heizkosten ein und amortisiert sich innerhalb weniger Jahre. In vielen Fällen lässt sich eine neue Anlage durch Solarthermie ergänzen, so dass noch höhere Einsparungen möglich sind. Andere umweltfreundliche Alternativen sind ein Holzpelletofen oder Holzofen oder gar ein Mini-Blockheizkraftwerk. Der Gesetzgeber findet das auch gut und fördert solche Investitionen.

  • Senkung der Raumtemperatur um nur 1°C

Die Raumtemperatur lässt sich leicht senken. Anstatt mit einem T-Shirt kann man sich im Winter auch mit einem Pullover in der Wohnung aufhalten. Spart 6 Prozent Heizkosten.

  • Stoßlüften ist besser als Dauerlüften

Räume sollten besser drei bis vier Mal am Tag für fünf Minuten gelüftet werden, anstatt das Fenster den ganzen Tag auf Kipp stehen zu lassen. Spart 3 Euro im Monat.

  • Deckenventilator zum Luft umwälzen

Sie wohnen im Altbau mit hohen Räumen? Die warme Luft steigt nach oben während es unten kalt bleibt. Ein Deckenventilator schafft Abhilfe. Spart 70 Euro im Jahr, kostet einmalig 50 Euro.

  • Alte Thermostate durch neue Thermostate ersetzen

Alte Thermostate lassen sich schwer regeln und zeigen häufig keine Temperaturen an. Neue Thermostate lassen sich programmieren. Der neue Thermostat darf aber in keinem Fall durch Vorhänge oder sonstiges abgedeckt sein. Spart 70 Euro im Jahr, kostet einmalig 50 Euro.

  • Nachts Rollläden und Gardinen schließen

Eine einfache Möglichkeit, die Heizkosten signifikant zu senken: Vorhänge und Gardinen schließen. Sie sollten jedoch nie die Heizung bedecken. Das führt zu bis zu 30 Prozent Kostenersparnis im Jahr.

  • Heizung entlüften hilft

Es blubbert oder pocht? Ein Teil des Heizkörpers wird nicht warm? Luft ablassen schafft Abhilfe und spart Geld, bis zu 60 Euro im Jahr, um genau zu sein.

  • Komfort erhöhen? Pflanzen gießen!

Kaum zu glauben, aber trockene Luft muss 3°C höher beheizt werden als feuchte, für ein gleiches Wohlbefinden. Gegossene Pflanzen verdunsten ausreichend Wasser und schaffen ein prima Klima. 10 Euro pro Jahr können so eingespart werden.

  • Heizkörper frei räumen

Damit ein Heizkörper ideal funktioniert, muss die Luft frei zirkulieren können. Wird er als Ablage für Briefe, Handschuhe und Mützen benutzt, steigt der Energieverbrauch. Sie reduzieren Ihre Rechnung um bis zu 60 Euro im Jahr, wenn Sie Ihre Heizkörper frei räumen.

  • Heizkörper dämmen

Die Wände hinter Heizkörpern geben besonders viel Wärme nach draußen ab. Eine einfache, selbstklebende Alufolie aus dem Baumarkt verhindert dies erheblich. Sie helfen Ihrer Heizung so, bis zu 70 Euro im Jahr zu sparen.

  • Nachtabsenkung auf 15°C

Warum heizen, wenn alles schläft? Bei einer neuen Heizung können Sie die Heizung einfach programmieren, sonst per Hand runter drehen. Mit der Nachtabsenkung können rund 30 Prozent der Heizkosten reduziert werden.

Wenn Sie diese Tipps umsetzen können, können Sie viel Geld sparen mit Ihrer Heizung. Sie werden die Heizkosten senken und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt leisten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.