Hokkaido-Eintopf – lecker und einfach gemacht

Hokkaidokürbis schmeckt auch Kindern besonders gut – ein gesundes Essen für die ganze Familie.

Mit seinen kräftigen Herbstfarben ist der Hokkaido-Eintopf ein echter Augenschmaus, nicht nur zu Halloween. Das Besondere am Hokkaidokürbis ist die Schale, denn die darf mitgegessen werden. Deshalb eignet er sich prima für einen schnellen und leckeren Eintopf, weil er nicht geschält oder extra püriert werden muss. Alle hier genannten Zutaten bekommen Sie zudem in jedem gut sortierten Supermarkt in bester Bio-Qualität.

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Hokkaidokürbis (ca. 1,5 Kilogramm)
  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Kartoffeln
  • 1 Dose Mais
  • 3 – 4 Hühnerschenkel
  • 1 Liter Brühe
  • 50 cl Malzbier
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Salz
  • Kräuter der Provence
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Hühnerschenkel in einem Liter Brühe bei starker Hitze kurz aufkochen lassen, dann weitere 15 – 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
  2. Den Kürbis waschen, in zwei Hälften teilen und die Kerne mit dem Löffel ausnehmen. Kürbishälften in mehrere schmale Streifen schneiden und anschließend in kleine Stücke. In einem sehr großen Kochtopf die Kürbisstücke mit etwas Öl andünsten.
  3. Inzwischen die Süßkartoffel und die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Wenn der Kürbis etwas Farbe angenommen hat, die Kartoffelwürfel hinzugeben, alles gut durchrühren und nun die Brühe von den Hühnerschenkeln durch ein Sieb dazugießen. Gewürze (Kräuter der Provence und gemahlenen Pfeffer) sowie Malzbier hinzugeben und alles zusammen bei schwacher Hitze 20 – 25 Minuten kochen lassen. Nach zehn Minuten den Mais (vorher abgießen) hinzufügen.
  4. In der Zwischenzeit die Hühnerschenkel enthäuten und das Fleisch in kleine Stücke schneiden. Zum Ende der Kochzeit das Fleisch wieder in den Eintopf geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Hinweise

Das Rezept reicht für hungrige vier Personen. Es lohnt sich durchaus, eine größere Menge zu kochen, denn auch aufgewärmt schmeckt der Eintopf prima. Ohne Fleisch wird der Hokkaido-Eintopf zu einem genauso deftigen, vegetarischen Gericht.

Weitere Varianten

Das Rezept eignet sich sehr gut als Basis für die kreative Küche. Wer es gerne scharf mag: Hokkaidokürbis und Ingwer harmonieren besonders schmackhaft. Hierzu am besten frischen Ingwer verwenden, den Sie vorher ins Tiefkühlfach legen, denn tiefgefroren lässt er sich am besten reiben. Den restlichen Ingwer können Sie zudem danach wieder im Gefrierschrank lagern für weitere Gerichte.

Außerdem lassen sich mit dem Rezept auch Reste vom Vortag verwenden. Statt der normalen Kartoffeln passt auch Reis, und grüne Bohnen oder Kidneybohnen ergänzen den Eintopf nicht nur farblich, ebenso wie frisch gehackte Brunnenkresse oder Raukesalat. Eine weitere pikante Note erhält das Gericht mit einen Tupfer Schmand obenauf, dazu ein wenig Estragonessig drum herum gießen. Oder probieren Sie mal gerösteten Speck dazu, beziehungsweise Tofu, frisch oder geräuchert, Croûtons, …. Viel Spaß beim kreativen Kochen!

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