Initiativbewerbung – eine gute Alternative

Wenn das Bewerben auf öffentliche Stellenausschreibungen keinen Erfolg verspricht, kann eine Initiativbewerbung eine vorteilhafte Abwechslung sein.

Ob nach der Schule, nach dem Studium oder in einer Phase der Berufsorientierung – man kommt irgendwann in die Situation, sich für einen Job bewerben zu müssen. Wenn man sich jedoch die Stellenausschreibungen ansieht, kommt man vielleicht ins Grübeln, wenn nichts Passendes gefunden wird. Oder es war schon immer der Traum, in einer ganz bestimmten Firma zu arbeiten. Da ist der Gedanke einer Initiativbewerbung nicht abwegig. Hier ein paar Anregungen, warum das durchaus eine gute Alternative sein kann.

1. Vorteile

Kaum Konkurrenz

Da man sich außerhalb eines offiziellen Bewerbungsprozesses bewirbt, hat man natürlich nicht so viel Konkurrenz. Das kann durchaus ein Vorteil sein, da die Vergleichsmöglichkeiten begrenzt sind.

Aufmerksamkeit

Auf ein öffentliches Stellenangebot bewerben sich unzählige Interessenten. Man ist also nur einer von vielen. Der Personal-Recruiter schaut über jede Bewerbung nur kurz und knapp drüber. Es wird vielleicht sogar nach einem bestimmten Schema aussortiert. Wenn man Glück hat, kommt man vielleicht in die engere Auswahl. Wenn man jedoch eine Initiativbewerbung abschickt, dann wird einem die Aufmerksamkeit in den meisten Fällen gewidmet.

Sollte das Unternehmen keine freie Stelle zu Verfügung haben, dann heißt das nicht automatisch, dass Ihre Initiativbewerbung unbeachtet zu den Akten gelegt wird. Ganz im Gegenteil. Wenn wieder eine Stelle frei wird, wird die Firma nicht sofort ein Stellenangebot veröffentlichen, sondern in erster Linie auf Ihre Unterlagen zurückgreifen.

Demonstration wichtiger Soft Skills

Durch eine Initiativbewerbung zeigt man unter anderem Eigeninitiative, Motivation, Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit. Das sind wichtige Eigenschaften, die auf dem Markt gefragt sind.

Zuschneiden der Bewerbung auf die eigenen Qualitäten

Bei einer Stellenausschreibung wird ein bestimmtes Qualitätsprofil abverlangt. Wenn man diesem nicht entspricht, hat man vielleicht wenig Hoffnung und versucht es erst gar nicht mit einer Bewerbung.

Bei einer Initiativbewerbung kann man jedoch das Schreiben nach seinen persönlichen Qualitäten ausrichten. So bietet sich die Möglichkeit, eine Stelle zu finden, die auf Sie direkt abgestimmt ist. Das kann zwar etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, damit man mit seinen Bewerbungen auch Erfolg hat, doch schlussendlich tritt man dann eine Arbeit an, die einem langjährig Spaß macht.

2. Was man bei Intiativbewerbung beachten sollte

Anrufen

Damit man auf der sicheren Seite ist, sollte man in jedem Fall anrufen, bevor man seine Bewerbung abschickt. Dadurch kann man abklären, ob das Unternehmen überhaupt für eine Initiativbewerbung offen ist, oder ob eine Bewerbung zur Zeit nur auf einen unbearbeiteten Haufen landen würde.

Außerdem kann man per Telefon wichtige zusätzliche Informationen erfragen, etwa den Ansprechpartner.

Sein Interesse an der Firma zeigen

Bei einer Initiativbewerbung ist man nicht durch ein Stellenangebot auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Stattdessen hat man sich genau für die Firma entschieden und möchte dort arbeiten. Das liegt vielleicht daran, dass man bereits Positives über sie gehört hat, oder weil man sich besonders für das Aufgabenfeld interessiert, das dort angeboten wird.

Dies sollte man unbedingt in der Bewerbung zum Ausdruck bringen. Dadurch weiß das Unternehmen bereits bei der Bewerbung, dass man gut mit deren Tätigkeitsprofil vertraut ist.

Fazit: Schaden kann es ja nicht

Vielleicht kostet eine Initiativbewerbung erstmal Überwindungskraft. Allerdings bieten viele Unternehmen auf ihrer Internet-Plattform, neben der üblichen Stellenangebote, die Möglichkeit zur Online-Initiativbewerbung. Dadurch kann man sicherstellen, dass diese Firma Intitiativbewerbungen zu schätzen weiß.

Heutzutage werden Bewerbungen zum Großteil über den E-Mail-Verkehr betrieben. Das birgt den Vorteil, dass man keine Kosten für Bewerbungsmappe und Fotos zu tragen hat. Demnach spricht auch dies dafür, dass die ein oder andere Initiativberwerbung gestartet werden kann.

Mit ein bisschen Ausdauer und Tatkraft kann man sich durch eine Initiativbewerbung vielleicht seinen zukünftigen Traumjob verschaffen.

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