Kokosmehl, Kokoswasser, Kokosmilch – Gesundes aus der Kokosnuss

Glutenfreies Mehl, lactosefreie Milch, natürlicher Energydrink: Neben Kokosöl weitere wertvolle Bestandteile aus Kokosnüssen für die gesunde Küche.

Aus Kokosnüssen gewinnt man verschiedene Produkte. Sie können in der Küche vielseitig eingesetzt werden, schmecken gut und sind darüber hinaus vegan, vegetarisch, lactosefrei, glutenfrei und spenden Energie. Es handelt sich um

  • Kokosflocken/Kokosraspel
  • Kokoscreme/Kokosmus
  • Kokosmilch
  • Kokoswasser
  • Kokosmehl

Kokosflocken oder Kokosraspel

Werden aus dem zerkleinerten weißen Fleisch der Kokosnuss gewonnen. Man kann damit backen, sie unter Müsli mischen oder so essen.

Kokoscreme oder Kokosmus

Wird aus dem fein zerriebenen Kokosfleisch hergestellt. Es wird zum Andicken von Soßen verwendet, zur Geschmacksverfeinerung, in asiatische Gerichte gegeben oder einfach aufs Brot geschmiert genossen.

Kokosmilch

Kokosmilch wird aus der reifen Kokosnuss gewonnen. Für die Gewinnung wird zerkleinertes Fruchtfleisch mit Kokoswasser und Trinkwasser gemischt. Sie schmeckt leicht süß und kann wie normale Kuhmilch verwendet werden und stellt eine Alternative für Allergiker oder Menschen mit Lactoseintoleranz dar. Allerdings hat Kokosmilch einen wesentlich höheren Fettgehalt als Vollmilch und sollte daher entsprechend verdünnt werden. Unverdünnt stellt Kokosmilch eine gute Alternative zu herkömmlicher Sahne dar. Sie lässt sich zwar nicht schlagen, verfeinert aber Gemüsegerichte, Suppen und Soßen.

Kokosmilch gibt es in Dosen zu kaufen, qualitativ hochwertige Ware wird ohne Konservierungsstoffe abgefüllt.

Kokoswasser

Das Wasser der noch grünen Kokosnuss ist reich an Mineralien und eignet sich hervorragend als Sportgetränk oder Energydrink. Viele weibliche Prominente haben es inzwischen als Schönheitselixier entdeckt, da es angeblich von innen heraus die Haut aufpolstern, mit Feuchtigkeit versorgen und feine Fältchen glätten soll. Auch gesundheitlicher Nutzen von Kokoswasser ist bekannt, traditionell wird es zum Abbau von Nieren- und Blasensteinen und zur Unterstützung einer Therapie bei Entzündungen des Verdauungstrakts getrunken. Kokoswasser gibt es in unseren Breitengraden nicht rund ums Jahr, sondern immer dann, wenn die jungen Kokosnüsse geerntet werden.

Kokosmehl

Das ausgepresste, getrocknete und zu feinem Pulver zerriebene Kokosfleisch wird Kokosmehl genannt. Es ist glutenfrei, ballaststoffreich, eiweißreich, kohlenhydratarm und enthält viele Mineralien und Spurenelemente. Kokosmehl kann zu Suppen, Soßen, Joghurts und vielen anderen Speisen zugegeben werden, um den Ballaststoffanteil zu erhöhen. Bei Backrezepten ersetzt es 20–25 Prozent des Getreidemehls, braucht aber etwas mehr Flüssigkeit.

Empfehlung: Das Kokos-Buch

Neben dem Fit- und Schlankmacher Kokosöl können auch Kokosmehl, Kokoswasser, Kokosraspel und Kokosmilch vielseitig in der modernen und gesunden Küche eingesetzt werden. Der Autor verrät hier auch, wie man Backwaren ganz ohne glutenhaltiges Mehl herstellt.

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