Musikmachen mittels einer Notationssoftware

Wer Songs oder ganze Orchesterstücke komponieren möchte, kann dies mit einer Notationssoftware realisieren. Diese erlaubt zudem das Wiedergeben der Partituren. Mit Noten Songs komponieren und komplexe Partituren ausdrucken.

Vor Jahren noch mussten die Noten beim Komponieren von Songs und Orchesterstücken mühsam per Hand auf Papier gebracht werden. Dank der Technik ist es heute möglich, jene Arbeit mit dem Computer zu erledigen, was eine maßgebliche Flexibilität bedeutet – auch weil etwaige Korrekturen schnell vorgenommen werden können. Das Gute daran ist zudem, dass die geschriebenen Noten hörbar wiedergegeben werden – und das mit dem Instrument, für welches jeweils komponiert wird. Professionelle Software für das Notenschreiben besitzt einen Funktionsumfang, der nicht nur das Komponieren mit allen musikalisch relevanten Eigenschaften erlaubt, sondern ebenso das Ausdrucken ganzer Orchesterstücke, das Einscannen manueller Notenblätter wie auch das Abspeichern des entsprechenden Werkes als Audiodatei.

Layout und Formatierungen der Partitur

Bevor es ans Komponieren geht, kann festgelegt werden, welches Manuskriptpapier erwünscht ist. Das heißt, es werden entweder vorgefertigte Papiergrößen inklusive bestimmter Instrumenten-Kombinationen ausgewählt oder man stellt sich die entsprechende Instrumentierung selbst zusammen – ein späteres Ändern oder Hinzufügen von Instrumenten ist problemlos möglich. Werden jedoch vorgefertigte Instrumenten-Zusammenstellungen verwendet, hat das den Vorteil, dass andere Optionen der jeweiligen Manuskriptpapiere für bestimmte Musikrichtungen folglich bereits passend eingestellt sind.

Auch der Titel des Werkes, der Name des Komponisten wie auch des Songschreibers und die Copyrightangabe werden für die Partitur berücksichtigt. Doch nicht nur, denn auch mit dem Festlegen des Tempos, welches im Übrigen bei der Soundwiedergabe automatisch erkannt wird, der Taktart und der Tonart, erscheinen diese Daten an den richtigen Stellen auf dem virtuellen Notenblatt.

Kompletter Funktionsumfang

Eine Notationssoftware leistet Enormes – neben den bereits erwähnten Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten, lassen sich sogar ganze Songtexte in die Partituren einbinden. Und das nicht nur auf einem leeren Blatt, sondern direkt unter den Gesangsnoten – inklusive korrekter Silbentrennung. Auch das Einfügen von Kommentaren stellt kein Problem dar.

In vielen Fällen bieten die Hersteller auch Upgrades an, wodurch ein noch größerer Funktionsumfang gegeben ist. Eine nennenswerte Erweiterung ist beispielsweise das Integrieren von Videomaterial, was vor allem für Filmkomponisten vorteilhaft ist.

Soundwiedergabe eines Notationsprogramms

Je nach Hersteller der Notationssoftware, werden zumeist hauseigene PlugIn-Formate für die virtuellen Instrumente verwendet. Tatsächlich ausgegeben wird der Sound natürlich vom Synthesizer der Audiokarte des jeweiligen Computers, doch erst die PlugIns ermöglichen die Belegung und somit die Audiowiedergabe der realistisch klingenden Instrumente in der entsprechenden Partitur. Professionelle Software für das Notenschreiben beinhaltet in der Regel alle Instrumente, die das Erstellen eines kompletten Orchesterstückes ermöglichen – auch moderne Klangerzeuger sind vertreten.

Häufig erlauben viele Hersteller jedoch auch schon das Einbinden von VST-Instrumenten, einer bereits standardisierten PlugIn-Variante für Sequenzer, sodass Notationsprogramme auch fähig sind, virtuelle Klänge zu erzeugen, welche eher der elektronischen Musik zuzuordnen sind.

Import- und Exportmöglichkeiten von Notationsprogrammen

Da es sich bei Notationsprogrammen um virtuell erstellte Partituren handelt, ist es natürlich möglich, diese als praktische pdf-Datei zu exportieren. Ebenso lässt sich die vollständige Partitur als mp3-, MIDI- und Audiodatei abspeichern, was ein weiteres Bearbeiten in anderen Programmen ermöglicht. Oft unterstützen einige Notationsprogramme die Funktion, Notensatz-Formate anderer Hersteller zu öffnen, was sehr vorteilhaft sein kann, wenn verschiedene Musiker unterschiedliche Software gebrauchen.

Wer eine Notationssoftware verwendet

Zunächst ist eine Notationssoftware für jeden gedacht, der Interesse am Komponieren von Songs hat. Weiterhin nutzen auch viele Schulen und Universitäten derart Programme, um den Schülern und Studenten Musikkunde näher zu bringen. Und selbstverständlich verwenden auch Profis Notationsprogramme – Musiker, Komponisten, Arrangeure, Interpreten wie auch Musikverlage.

Kosten der Programme für das Komponieren mit Noten

Je nach Ausführung und Funktionsumfang unterscheiden sich die Preise erheblich. Für sehr einfache Notationsprogramme zahlt man etwa 20 Euro, wobei sich die Funktionalität dann nur aufs Wesentliche beschränkt. Deutlich mehr Leistung ist von einer Software zu erwarten, die sich in der Preisklasse zwischen 80 und 150 Euro bewegt. Für ein professionelles, voll ausgestattetes Notationsprogramm muss man allerdings bereit sein, rund 600 bis 900 Euro auszugeben.

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