Pigmentflecken, Sommersprossen, Altersflecken

Sommersprossen werden meist als niedlich erlebt. Pigment- und Altersflecken hingegen, als unschön und störend. Gerade Frauen leiden unter diesen Hautstörungen.

Das Wort „Pigment“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet Farbe. Pigment ist eine farbgebende Substanz und kommt in Haut und Haaren vor. Wie hell oder dunkel unsere Haut erscheint, ob wir Sommersprossen oder eine gleichmäßige Bräune entwickeln und wie viele Leberflecken wir haben, entscheidet die vererbte Pigmentierung.

Welche Pigmentstörungen gibt es?

Zu den verschiedenen Störungen der Hautfärbung gehören:

  • Sommersprossen: Die vererbten, stecknadelkopf- bis linsengroßen, braunen Flecken treten vorwiegend in Gesicht, Dekolltee und Rücken auf. Die Zellen in den Sommersprossen bilden mehr Melanin als die übrige Haut. Da Sommersprossen durch Sonnenlicht stärker werden beziehungsweise herauskommen, kommen sie besonders im Sommer (wie der Name schon sagt) vor und können in Folge im Winter wieder blasser werden. Sommersprossen werden nur in seltenen Fällen als störend erlebt.
  • Pigmentflecken: Durch eine Hormonveränderung können gerade Frauen braune Flecken im Gesicht bekommen. Die Einnahme der Pille, eine Schwangerschaft oder sonstige hormonverändernde Medikamente können dies verursachen. Besonders betroffen sind Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Die Flecken können „zusammenwachsen“ und so ganze Partien (zum Beispiel Stirn, Nase) braun färben. Bei vielen Betroffenen verschwinden die Flecken nach einer Schwangerschaft oder auch nach dem 40. Lebensjahr von selber.
  • Altersflecken: Altersflecken treten ungefähr ab dem 40. Lebensjahr auf. Meist sind die Flecken zuerst sehr klein, kaum sichtbar. Mit der Zeit können sie aber bis zu einer Münzgröße wachsen. Besonders die Handrücken, Unterarme und das Gesicht sind betroffen.
  • Weißfleckenkrankheit
  • Albinismus: Bei dieser angeborenen Pigmentstörung sind die pigmentbildenden Zellen zwar vorhanden, können jedoch kein Melanin bilden. In Folge sind Haut und Haare weiß und Augen rot, weil die Blutgefäße durch die ungefärbte Iris durchschimmern.

Wie kann man Pigment- und Altersflecke behandeln?

  • Bleichcremes

In Parfumerien und Apotheken gibt es mittlerweile unzählige Produkte, die mit Wirkstoffen wie beispielsweise Hydrochinon, Tretinoin, Azelainsäure, Glykolsäure oder auch einer Reihe hochprozentiger pflanzlicher Substanzen Pigmentflecken bekämpfen wollen. Meist hellen diese Produkte Pigmentflecken aber nur minimal bis gar nicht auf.

  • Säurepeeling

Bei chemischen Peelings handelt es sich meistens um Schälkuren mit säurehältigen Substanzen wie zum Beispiel Glykolsäure, Milchsäure, Apfelsäure oder Salizylsäure, die in unterschiedlicher Konzentration auf die Haut aufgetragen werden. Durch die ätzende Wirkung dieser Stoffe wird die äußere Schicht der Oberhaut entfernt. Diese Behandlungsform eigent sich zur Verbesserung des Teints, wobei auch Pigmentflecken aufgehellt und in manchen Fällen völlig verblasst werden können.

  • Laser Behandlung

Der hier zur Entfernung störender Altersflecken und Hyperpigmentierungen eingesetzte Rubinlaser ermöglicht eine relativ rasche Entfernung der braunen Hautflecken. In manchen Fällen reicht eine Sitzung aus. Abgesehen von den hohen Kosten, kann es aber auch zu starken Schwellungen und Rötungen der Haut kommen.

Was kann man präventiv tun?

Da gibt es nur zwei mögliche Maßnahmen. Die direkte Einstrahlung von Sonnenlicht meiden und sich konsequent mit Sonnencremes (ab Lichtschutzfaktor 50) schützen.

 

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