Schlank im Schlaf – Schön schlafen leicht gemacht

Wenn Sie mit wenig Aufwand und viel Erfolg abnehmen wollen, ist „Schlank im Schlaf“ eine schöne Option für Sie. Wie es geht, erfahren Sie hier. Es gibt viele Wege, abzunehmen. Die Kunst liegt nur darin, die richtige Methode für sich heraus zu finden. Manche wollen nicht auf das Essen verzichten, wie es die „10 in 2“-Diät verlangt oder haben nicht die Zeit, ihre Mahlzeiten lange zu kochen und vorzubereiten, wie es bei „Glyx“ erforderlich ist. Deswegen soll hier eine Methode vorgestellt werden, die Sie nicht lange an den Herd fesselt und mit der Sie weiter essen können.

Welche chemischen Prozesse liegen „Schlank im Schlaf“ zugrunde?

„Schlank im Schlaf“ ist wie „Glyx“ oder „Low Carb“ eine Insulindiät. Hierbei wird der Insulinspiegel möglichst niedrig gehalten, da das Insulin der Grund dafür ist, dass das Fettdepot nicht aufgebraucht wird.

Das Hormon Insulin hält nicht nur den Blutzuckerwert konstant, sondern führt den Muskelzellen, aber leider auch den Fettzellen Glucose zu. In den Fettzellen wird dann diese Glucose mithilfe des Insulins zu Speicherfett umgewandelt. Gleichzeitig wird die Lipolyse (die Aufspaltung der Fette) gehemmt. Insulin ist also die Antwort auf die Frage, warum wir unser Körperfett so schlecht loswerden!

„Schlank im Schlaf“ achtet zum einen auf den Insulinspiegel, nutzt aber zusätzlich den Vorteil, dass das Wachstumshormon des Körpers ungefähr 70 Minuten nach dem Einschlafen aktiv wird. Dieser Vorgang geht an die Fettzellen. Das Wachstumshormon ist neben den Schilddrüsenhormonen, einer der wichtigsten Stoffe, um die psychische und physische Gesundheit des Menschen zu gewährleisten.

Im Hypophysen-Vorderlappen des Gehirns produziert, sorgt das Wachstumshormon für die Regeneration des Körpers, die Wundheilung, die Knochenfestigkeit und, neben vielem anderen, für den Fettabbau! Um optimal arbeiten zu können, benötigt das Wachstumshormon neben den Vitaminen A und B6, auch Eiweiß.

Was ist Trennkost?

Das Prinzip der Trennkost wurde von William Howard Hay entwickelt. Dabei geht es simpel gesagt darum, Kohlenhydrate von Eiweißen zu trennen. Die ursprünglichen Theorien wurden mittlerweile wissenschaftlich widerlegt.

Eine neue, breit vermarktete Form stammt von dem Münchner Arzt Olaf Adam. Der Unterschied liegt darin, dass man Kohlenhydrate von Fetten, nicht von Eiweißen trennt. „Schlank im Schlaf“, wie andere Insulindiäten und auch die Montignac-Methode, sind Formen der Trennkost.

Was macht man bei „Schlank im Schlaf“ zur Gewichtsreduktion?

Im Prinzip isst man sich schlank. Drei Mahlzeiten am Tag kann man zu sich nehmen, fünf Stunden sollte man sich aber dazwischen Zeit lassen.

Der Trick dabei:

Zum Frühstück, man möchte doch fit in den Tag starten, ist eine kohlenhydratreiche Mahlzeit ohne Eiweiß erlaubt. Wenn also Müsli, dann darf man nur Obst oder Saft hinzufügen, aber keine Milch und kein Joghurt. Auch von Wurst, Käse und sonstigen Eiweißen muss man absehen. Nutella aber darf auf dem Brot landen, nur eben kein Eiweiß!

Zu Mittag sollte man eine ausgewogene Mahlzeit zu sich nehmen. Kohlenhydrate und Eiweiße dürfen diesmal gemischt werden. Eintöpfe mit Fisch oder Fleisch sowie Kombinationen aus den verschiedensten Beilagen mit Fleisch und Gemüse bieten sich besonders an.

Am Abend darf man dann nur Eiweiß essen. Zum Beispiel Omelette mit Tomaten, Joghurt mit Obst oder für diejenigen, die es lieber süßer mögen: geschlagenes Eiweiß mit Süßstoff.

Mit ein bisschen Fantasie ist der Vielfalt der Gerichte keine Grenzen gesetzt und die Regeln, wann man was essen darf, sind auch schnell gelernt. Ab und zu dagegen zu verstoßen ist dabei nicht tragisch. Um so am effektivsten abzunehmen, ist früheres Zu-Bett-Gehen anzuraten. Vergessen Sie nicht, das Wachstumshormon lässt Ihr Fett dahin schmelzen während Sie schlafen, je mehr Zeit das Hormon hat, desto schneller schwindet das Fett.

Ausgezeichnet wäre nun noch ein ausgewogenes Sporttraining. Ausdauertraining sollten Sie also mit Krafttraining kombinieren. Muskeln erhöhen die Arbeit des Wachstumshormons, es wird somit noch mehr Fett verbrannt! Wenn Sie nun noch Ihre Übungen zwischen 16 Uhr und 20 Uhr absolvieren, trainieren Sie im Biorhythmus, und die Fettverbrennung erhält einen erneuten Schub.

Tipps für die, denen es nicht schnell genug gehen kann

Soll das Fett schnell weichen, können Sie auch den „Turbogang“ einlegen. Essen Sie einfach eine Zeit lang nur vormittags Kohlenhydrate und verzichten Sie bei den restlichen Mahlzeiten darauf. Somit erreichen Sie schneller Ergebnisse und werden umso motivierter.

Sollte der Gewichtsverlust stagnieren, ist das nicht ungewöhnlich. Da heißt es durchhalten und sich nicht demotivieren lassen. 15 Kilo in 5 Monaten sind mühelos zu schaffen! Probieren Sie es aus.

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