Schulungen via Internet

Internet Schulungen. Die Arbeit als Tele-Tutor. Die wirtschaftliche Situation erfordert neue Wege in der Bildung. Online-Schulungen, durchgeführt von qualifizierten Tele-Tutoren, sind eine kostensparende Alternative.

Durch die fortschreitende Dezentralisierung und die Kürzung der Mittel im Bildungssektor – insbesondere in der Erwachsenenbildung – muss nach neuen effizienten und kostengünstigen Wegen der Wissensvermittlung gesucht werden. Immer populärer wird dabei die Schulung per Internet. Mithilfe spezieller virtueller Lernsoftware wird dabei den oft in der ganzen Welt verstreuten Schulungsteilnehmern Wissen vermittelt.

Die Vorteile einer Online-Schulung liegen auf der Hand: Die Kosten für aufwändige PC-Kabinette und die Mieten für Unterrichtsräume entfallen. Unterrichtsklassen können aus Teilnehmern zusammengestellt werden, die hunderte von Kilometern voneinander entfernt leben.

Auch für den Tele-Tutor sind die Vorteile unübersehbar. Keine Anfahrtswege, die Durchführung der Schulungen ist bequem von zu Hause aus möglich, und die Ausgaben gehen gegen null.

Technische Anforderungen an die Teilnehmer

Die technischen Anforderungen an die Teilnehmer einer Online-Schulung sind gering. Ein großer Teil der deutschen Haushalte erfüllt sie schon von vornherein. Ein Internetzugang mindestens in ISDN-Qualität, ein PC und ein Headset sind die Grundvoraussetzungen, um an einer Online-Schulung teilnehmen zu können.

Persönliche Anforderung an die Teilnehmer

Hier wird es schon etwas komplizierter. Abhängig vom Stoff, der vermittelt wird, werden den Teilnehmern einer Online-Schulung unterschiedliche Fähigkeiten abverlangt. Für Schulungen, die sich mit neuer deutscher Rechtschreibung, Mathematik oder Rechnungswesen befassen, reicht es aus, wenn die Schüler die grundlegenden Funktionen ihres PCs beherrschen, ins Internet gelangen können, in der Lage sind, ihr Headset entsprechend einzustellen und sich über einen längeren Zeitraum konzentrieren können.

Bei der Durchführung von Kursen, die sich mit PC-Programmen wie zum Beispiel Word, Excel oder AutoCAD befassen, sind die Anforderungen an die Teilnehmer um einiges anspruchsvoller.

Neben dem Umgang mit der jeweiligen Unterrichtssoftware müssen sie technisch und mental in der Lage sein, gleichzeitig in zwei Programmen zu arbeiten. Je nachdem, ob gerade etwas erklärt wird, oder ob Übungen gemacht werden müssen, müssen die Teilnehmer zum entsprechenden Programm wechseln. Hierbei stoßen viele Teilnehmer an ihre persönlichen Grenzen, wodurch wiederum hohe pädagogische und psychologische Anforderungen an den Tele-Tutor gestellt werden.

Anforderung an den Tele-Tutor

Fachwissen, Menschenkenntnis und Geduld sind die Eigenschaften, über die jeder gute Dozent verfügen muss, um Wissen effektiv und interessant zu vermitteln.

Beim Tele-Tutor kommt noch die Kunst des Hellsehens hinzu. In dem vorherrschenden Szenario, in dem der Dozent bestenfalls die Stimmen seiner Schulungsteilnehmer hört und mit ihnen über einen Textchat kommunizieren kann, muss er erkennen, wenn ein Schüler den Anschluss verloren hat, mit der Übung nicht zurecht kommt oder auch kurz vor dem Verzweifeln ist.

Meist sitzt jeder der Schulungsteilnehmer isoliert vor dem eigenen PC und der Tele-Tutor muss mit seiner Stimme, seinem Unterrichtsaufbau und der Einbeziehung der Teilnehmer Sorge tragen, dass niemand abschaltet oder einfach den Arbeitsplatz verlässt.

Auch wenn vieles dem Lehren im Präsenz-Unterricht ähnlich ist, ist die Arbeit als Tele-Tutor ein eigenes Betätigungsfeld, in dem ganz besondere Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

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