Sexualität in der Schwangerschaft

Lust und Liebe mit Bauch! Für viele Paare ist ein Baby die schönste Frucht der gemeinsamen Sexualität. In den Monaten vor der Niederkunft verändert sich aber auch meist das sexuelle Erleben.

Die Schwangerschaft ist eine sehr aufregende aber auch anstrengende Zeit für Psyche und Körper. An der Sexualität eines Paares geht diese neue Lebenssituation zu meist nicht spurlos vorbei. Der ungewohnte Hormonhaushalt und der sich ständig verändernde Körper der Frau, so wie die auftretenden Unsicherheiten des Mannes, haben Auswirkungen auf die gemeinsame Sexualität. Paare sollten genau diese Veränderungen besprechen, damit das Thema Sexualität nicht negativ behaftet wird.

Sexuelle lust in der schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ist die Libido einer Frau starken Schwankungen unterworfen. Es gibt Frauen, die gerade im 2. Drittel der Schwangerschaft, wenn die Wochen der Übelkeit vorbei sind, eine gesteigerte Lust fühlen und durch die vermehrte Durchblutung von Vagina und Klitoris leichter zum Orgasmus kommen. Es kann aber auch das genaue Gegenteil der Fall sein. Viele Frauen empfinden in den neun Monaten ein Unwohlsein, aufgrund von ständiger Müdigkeit, spannenden Brüsten und durch das ungewohnte Rund werden ihres Körpers, das sich negativ auf die sexuelle Lust auswirkt.

Sexualität in der schwangerschaft Männer. Wie geht es dem Mann?

Viele Männer sind vom Verhalten ihrer Frauen überrascht oder gar verunsichert. Hat doch erst neulich der Kollege in der Arbeit davon geschwärmt, was für tollen Sex er und seine Partnerin während ihrer Schwangerschaft gehabt hätten, ist Mann oft enttäuscht, wenn die eigene schwangere Frau von Sex gar nichts wissen will. Aber so ist es eben. Manche Frauen fühlen sich besonders sinnlich und lieben ihre wachsenden Kurven. Andere hingegen fühlen sich dick und unsexy. Es gibt aber auch Männer, die die prallen Brüste und den immer größer werdenden Bauch ihrer Partnerin als besonders erregend erleben, während andere ihre Frau in dieser Zeit nur mehr als Mutter ihres Kindes und nicht mehr als Lustobjekt ansehen.

Wichtig ist sensibel für die Reaktionen des anderen zu sein und besonders auf die sich verändernden Bedürfnisse einer schwangeren Frau Rücksicht zu nehmen.

Auch Vergleiche mit anderen Paaren sollte man besser lassen. Jede Schwangerschaft ist einzigartig und jede Frau reagiert individuell.

Können durch Sex Risiken für das Baby entstehen?

Immer wieder machen sich Eltern Sorgen, dass sie ihr Baby beim Sex verletzen können. Das Baby liegt aber gut geschützt in der Fruchtblase und der Gebärmutter. Weder der Penis des Partners, noch Bakterien oder die Kontraktionen der Gebärmutter beim Orgasmus können bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft das Baby gefährden. Stellungen, die auf den Bauch drücken, sollten aber vermieden werden.

Es gibt aber einige Risiken wie vorangegangene Fehlgeburten oder Blutungen, die es nötig machen können auf Sex zu verzichten. Hier ist es wichtig sich mit dem betreuenden Gynäkologen abzusprechen.

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