So funktioniert iBooks

iBooks heißt die Lese-App für digitale Bücher auf dem iPad, iPhone und iPod touch. Das kleine Programm bietet viele Möglichkeiten und jede Menge Lesespaß. iBooks wurde von Apple im Jahre 2010 mit dem iPad vorgestellt und liegt inzwischen in der Version 3 vor. Auf den iOS-Geräten bietet die App zahlreiche Optionen für ein komfortables Lesevergnügen. Die App ist nicht vorinstalliert, kann aber im App Store kostenlos heruntergeladen werden.

Bücher aus dem iBookstore

Ein Fingertipp auf das iBooks-Symbol zeigt das eigene Bücherregal an. Ist das noch leer, kann man im iBookstore digitale Bücher kaufen. Dazu tippt man in der oberen Ecke auf die Schaltfläche Store. Für die Verbindung ist ein Internet-Anschluss notwendig. Wer im iBookstore ein bisschen länger stöbert, findet dort auch viele kostenlose Angebote. Im Store können Sie die digitalen Bücher nach dem Titel, Autor oder Genre suchen. Ein Tipp auf ein Buch zaubert weitere Einzelheiten und eine kleine Leseprobe auf den Bildschirm. Neben dem ePub-Format unterstützt iBooks auch PDF-Datein, wer Bücher im eigenen iBooks-Format lesen will, braucht iBooks 2.0 oder eine neuere Version.

Bücher und Magazine kaufen und herunterladen

Haben Sie sich entschieden ein Buch zu kaufen, erscheint dieses automatisch in Ihrem Bücherregal. Die Anzahl der Bücher ist nicht begrenzt, hängt jedoch von der Speicherkapazität des verwendeten iOS-Gerätes ab. Je nachdem, wie Sie das Gerät halten, wird der Text im Quer- oder Hochformat dargestellt. Das ist auch der Grund, warum in einem eBook keine Seitenzahl angegeben werden kann, denn diese variiert in Abhängigkeit vom Format und der gewählten Schriftgröße. Stattdessen wird im unteren Bereich der Seite eine Positionsangabe gemacht. Die einzelnen Seiten werden durch die gewohnte Wischbewegung vor- oder zurückgeblättert werden.

Lesen 2.0 macht Spaß

Nach dem Speichern des Buches haben Sie verschiedene Optionen zum Lesen des Textes. In der Standardeinstellung ist der Text auf dem weißen Hintergrund eher klein, aber das lässt sich leicht ändern. Tippen Sie dazu auf die Schaltfläche mit den zwei A-Buchstaben am oberen Bildschirmrand. Es öffnet sich ein kleines Fenster. Je öfter Sie auf große A tippen, desto größer wird die Schrift, tippen Sie auf das kleine A verkleinern Sie diese.

Ebenso wichtig wie die Schriftgröße, sind die unterschiedlichen Schriftarten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Zurzeit werden sieben Schriften angeboten, in Zukunft werden wohl noch einige hinzu kommen. Tippen Sie auf „Schriften“ und wählen Sie eine Schrift aus, die Ihnen gefällt.

Beim Öffnen des kleinen Fensters werden Sie auch die Option „Themen“ bemerkt haben. Ein Tipp darauf lässt Sie die Hintergrundfarbe Weiß, Sepia oder Nacht bestimmen, die mit dem Helligkeitsregler komfortabel angepasst werden kann. Sepia schont ein bisschen mehr die Augen, während Schwarz ideal für das Lesen im Dunkeln oder bei schwachem Licht ist.

Darüber hinaus bietet iBooks drei weitere Darstellungsoptionen. Wählen Sie die Option „Buch“, sehen Sie die Kanten am Rande des Bildschirms. Im Modus Vollbild sind diese Kanten verschwunden. Wählen Sie „Scrollen“ werden die Seiten nicht mehr umgeblättert sondern nach unten oder oben gerollt. Welche Option die beste ist, hängt vom individuellen Geschmack ab.

Die vorgestellten Möglichkeiten gelten hauptsächlich für Textbücher wie Romane, Erzählungen etc., bei Fachbüchern gibt es noch weitere Optionen, die allerdings größtenteils vom Autor festgelegt werden.

Werfen wir zum Schluss noch eine Blick auf die restlichen Menüs. Durch einen Fingertipp auf das Lupensymbol können Sie eine Suche im gesamten Text durchführen. Sie können außerdem Text hervorheben oder unterstreichen, sich Notizen machen, ein Wort im Lexikon oder Web nachschlagen. Mit VoiceOver können Sie sich den Text vom iPad sogar vorlesen lassen.

Rechts neben dem Lupensymbol befindet sich das Symbol zum Setzen und Entfernen von Lesezeichen. Ein Tipp auf „Bibliothek“ lässt das Buch an der aktuellen Stelle geöffnet, kehrt aber zum Bücherregal zurück.

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