Überblick über Instant-Messenger

Welches Programm ist für wen geeignet? Wer über das Internet kommuniziert, kommt kaum an einem Instant-Messenger vorbei. Doch die Entscheidung, welcher der richtige ist, ist selten leicht.

Die E-Mail ist eine der häufigsten Nachrichtenarten, die über das Internet versendet wird, allerdings bei weitem nicht die einzige. Wenn es einmal schneller gehen soll und direkter Kontakt notwendig oder erwünscht ist, helfen Instant-Messenger weiter. Diese Chat-Programme ermöglichen den schnellen Austausch von Kurznachrichten ohne Zeitverzögerung. Im Laufe der Zeit wurde eine Vielzahl von Programmen entwickelt, die diese und noch viele weitere Fähigkeiten haben. Alle Clients können, wie der Name schon sagt, kurze Sofortnachrichten (von einigen Betreibern auch Telegramm genannt) versenden. Doch damit nicht genug: Viele Messenger haben noch einige interessante Zusatzfeatures. Hier nun ein Überblick:

ICQ

Einer der bekanntesten und verbreitetsten Messenger im Web ist ICQ. Das 1996 von der Firma Mirabilis entwickelte Protokoll ist seit 1998 zu AOL gehörig und hat derzeit über 470 Mio. Nutzer. Zu der Fähigkeit, Nachrichten zu verschicken, ist es unter anderem möglich, andere User zu Mini-Spielen einzuladen oder kurze, Flash-Animationen (so genannte Teazer) zu versenden. Diese Zusätze können allerdings auch als störend empfunden werden.

MSN / Windows Live Messenger

Der von Microsoft entwickelte Windows Live Messenger knüpft an den Erfolg von Instant-Messaging-Programmen an und erweitert den Funktionsumfang vor allem um Spaßfunktionen. So lassen sich zum Beispiel Smileys personalisieren und übertragen. Dies macht es möglich, eine eigene Sammlung dieser kleinen Emoticons zu erstellen und mit seinen Kontakten zu teilen. Der Messenger kommt mit Videokonferenz-Fähigkeiten daher und hat ein eher jugendliches Design.

AIM

Der AOL-Instant-Messenger oder auch kurz AIM ist das von AOL entwickelte und später für ICQ weitergeführte Messaging-Protokoll. Wie alle anderen Messenger auch, unterstützt AIM Videokonferenzen, Audioübertragung und eine Verbindung zum betreibereigenen E-Mail-Angebot, um über neue Nachrichten zu berichten.

Die Version AIM-Pro richtet sich gezielt an Businesskunden und enthält als praktische Zusatzfunktionen die Möglichkeit, den Outlook-Kalender direkt mit anzuzeigen und somit Termine immer im Blick zu haben.

Adium

Für den Mac ist Adium einer der bekanntesten Messenger. Er gehört zu den Multi-Protokoll-Messengern und kommuniziert so mit den meisten Standardprotokollen wie ICQ, MSN, Yahoo und anderen. Das Besondere an Adium ist, dass es viele Extras gibt, um ihn nach dem persönlichen Geschmack einzurichten. So lässt sich das Dock-Symbol, die Smileys, die Ansicht der Kontaktliste, die Soundeffekte und vieles mehr nach den eigenen Vorlieben verändern. Alles was man dazu tun muss, ist die Extras zu installieren und über das Einstellungsmenü auszuwählen.

Pidgin

Wenn man Adium erwähnt, sollte Pidgin, ehemals GAIM, nicht unerwähnt bleiben. Pidgin stellt die Basis für Adium und viele andere, freie Multi-Protokoll-Messenger dar. In der Linux-Welt groß geworden, existiert mittlerweile auch eine Version für Windows. An zusätzlichen Gimmicks unterstützt Pidgin verschiedene Plugins, die zum Beispiel eine Statistik erlauben, wann welcher Kontakt über welchen Zeitraum online war, welche das Fenster animieren, wenn ein Kontakt beginnt zu schreiben (oder auch nur ein Fenster öffnet) und vieles mehr.

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