Wie funktioniert CASHFLOW 101

Lehrreiches Brettspiel findet auch hierzulande zunehmend Anhänger. Die deutschsprachige Version von CASHFLOW 101 basiert auf Robert T. Kiyosakis Bestseller „Rich Dad, Poor Dad“ und findet zunehmend Anhänger.

Das Spiel CASHFLOW 101 ist ein Gesellschaftsspiel, dass von 2-6 Personen gespielt wird. Neben einer Portion Spaß ist es Sinn des Spiels, den Teilnehmern auf spielerische Art und Weise Perspektiven zu eröffnen und die Gelegenheit zu geben, ihr finanzielles Geschick unter Beweis zu stellen und dieses auch zu erwerben.

Mittlerweile hat das Lehrspiel weltweit zahlreiche Anhänger. Es ist in 20 Sprachen verfügbar und wurde insgesamt 800.000 Mal verkauft.

Der Erfinder des Spiels

CASHFLOW 101 basiert auf Robert T. Kiyosakis Bestseller „Rich Dad, Poor Dad“ (27 Millionen verkaufte Bücher).

Robert T. Kiyosaki ist ein Amerikaner japanischer Herkunft. Geboren und aufgewachsen ist er in Hilo auf Hawaii. Nach seinem Studium an der U.S. Handelsmarine-Akademie diente er zunächst einige Jahre im Marine Corps als Helikopterpilot, unter anderem auch während des Vietnamkrieges.

Nach dem Krieg verließ er das Marine Corps und arbeitete als Verkäufer bei Xerox. Sein erster Erfolg in der Geschäftswelt hatte er, als er 1977 seine erste Firma gründete. Mit ihr produzierte und verkaufte er die ersten Nylon-Geldbörsen mit Klettverschluss für Surfer. 1985 gründete er eine weitere – ebenfalls sehr erfolgreiche Firma – zur Schulung und Bildung des Geschäfts- und Investitions-Know-hows.

Im Alter von 47 Jahren verkaufte er seine Geschäfte und ging in den Ruhestand. Er investierte aber weiter in Immobilien und Firmen und schrieb das Buch „Rich Dad, Poor Dad“, das 1997 erschienen ist.

Mit dem Ziel, Leute im Umgang mit ihren Finanzen auf eine unterhaltsame Weise weiterzubilden, entwickelte er das Brettspiel „CASHFLOW 101“.

So funktioniert das Spiel

CASHFLOW 101 ist ein Gesellschaftsspiel, dass von 2-6 Personen gespielt wird. Zu Beginn des Spiels ziehen die Spieler eine Berufskarte, aus der hervorgeht, welchen Beruf jeder Spieler hat, welche Einkünfte, Ausgaben, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten vorliegen. Außerdem erhält jeder eine Summe Spielgeld und ein vorgedrucktes Spieler-Blatt „Einkommensverhältnisse und Vermögensaufstellung“ sowie Bleistift und Papier.

Die relevanten Daten werden von jedem Spieler zunächst auf das Blatt übertragen. Hierbei wird zum ersten Mal erlernt, welche Einkommensarten, Ausgabenarten etc. es gibt und wo welche Art von Einkünften und Ausgaben notiert und verwaltet werden.

Zum eigentlichen Beginn des Spiels wählt jeder Spieler auf dem Spielbrett seinen persönlichen Lebenstraum auf dem sogenannten Fasttrack aus. Dieser wird mit einem Stückchen Käse markiert als Symbol für den Traum, den die ebenfalls symbolische kleine Ratte, die die tägliche Tretmühle – englisch Ratrace – verlassen möchte, erreichen soll.

Zum Bewegen auf dem Spielfeld wird gewürfelt. Dabei bewegt sich jeder Spieler zunächst nur in einem Bereich des Spielbrettes, der Tretmühle. Hier befinden sich

  • Felder, bei denen eine Gehaltszahlung fällig wird,
  • Ereignisfelder, bei denen Karten gezogen werden, die Ausgaben oder so genannte Schnick-Schnacks ergeben, d.h. Kosten verursachen, die aus dem Bargeldbestand bezahlt werden müssen und
  • Felder, auf denen Karten gezogen werden, die kleine oder große Geschäftschancen ergeben. Hier bieten sich dem Spieler Chancen, z. B. Immobilien oder Aktien zu erwerben, die eine gewisse Rendite-Chance beinhalten.

Insbesondere bei den zuletzt genannten Feldern lernen die Spieler – nicht zuletzt durch Fragen an die Runde – ob ein Geschäft lukrativ oder eher unattraktiv ist. An dieser Stelle ist es auch möglich, eine Geschäftsmöglichkeit den anderen Spielern zu überlassen und durch Verhandlung bei diesem Überlassen „Marktbedarf“ bzw. andere Blickweisen auf das Geschäft kennenzulernen und daraus ggf. einen Profit zu schlagen.

Das eigentliche Ziel des Spiels besteht darin, sich aus der Tretmühle heraus auf den Fasttrack zu bewegen. Dies Ziel ist erst erreicht, wenn der Spieler ein höheres – sogenanntes – passives Einkommen erzielt, als er an Ausgaben hat.

Hat ein Spieler den Fasttrack erreicht – also seinen Chashflow genügend erhöht – hat er damit genügend finanzielle Intelligenz bewiesen und darf in das „Big Business“ einsteigen. Hier kann er seinen wirklichen Lebensträumen nachgehen und auch den Annehmlichkeiten der Reichen und Schönen frönen.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler seinen persönlich am Anfang gewählten Lebenstraum punktgenau trifft bzw. wenn einer der Spieler es schafft, auf dem Fasttrack soviel weitere Geschäfte erfolgreich abzuschließen, dass sein passives Einkommen um 50.000 höher ist als zum Zeitpunkt seines Eintritts in den Fasttrack.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.