Wie funktioniert ClickBank

Der Online-Marktplatz ClickBank bringt die Anbieter von digitalen Produkten mit Vertriebsprofis zusammen und ermöglicht Anfängern einen leichten Einstieg. ClickBank – Markt für digitale Produkte. ClickBank ist ein Online-Marktplatz, der Anbieter digitaler Produkte mit Experten im Online-Marketing zusammenbringt. Das bietet beiden Seiten große Vorteile und funktioniert in der englischsprachigen Welt seit Jahren sehr erfolgreich. Mittlerweile bietet ClickBank seinen Service in mehreren Sprachen an – darunter auch in Deutsch.

Vertrieb digitaler Produkte bietet viele Vorteile

Es gibt viele Möglichkeiten, Geld im Internet zu verdienen. Eine davon ist es, digitale Produkte zu entwickeln und sie online zu vertreiben. Solche Produkte bieten gegenüber eher traditionellen Waren eine Reihe von Vorteilen:

  • Man benötigt keinen Lagerplatz.
  • Die Vervielfältigung kostet wenig oder gar kein Geld.
  • Man kann sie als Download innerhalb von Sekunden ausliefern.
  • Der gesamte Verkaufsprozess lässt sich automatisieren.
  • Es lassen sich sehr hohe Gewinnspannen realisieren.

So lässt sich beispielsweise ein E-Book im pdf-Format innerhalb weniger Tage oder – bei nebenberuflicher Tätigkeit – in einigen Wochen erstellen. Stellt man dieses Dokument mit einem entsprechenden Link online, dann können beliebig viele Kunden es herunterladen, ohne dass der Anbieter sich um die Vervielfältigung kümmern müsste.

Vertriebspartner finden – nicht immer ganz einfach

Natürlich stellt sich hier dasselbe Problem wie bei jedem Geschäft: Wie macht man Interessenten auf sein Produkt aufmerksam? Nicht jeder, der gute E-Books schreibt, tolle Programme entwickelt oder auf seiner Homepage ein Abonnement für einen hervorragenden Service anbietet, versteht auch etwas vom Online-Marketing.

Dabei ist es heutzutage im Internet noch schwieriger, potentielle Kunden zu erreichen, als im Bereich von Brick-and-Mortar (Ziegel-und-Mörtel), wie die Offline-Welt im englischsprachigen Raum gern genannt wird. Das Angebot ist riesig, echte Laufkundschaft gibt es nicht, und die Werbung im Internet hat ihre eigenen Regeln.

Deshalb ist es gerade für Anfänger im Online-Marketing eine gute Idee, sich auf das Erstellen der eigenen Produkte zu konzentrieren und die Vermarktung den Profis zu überlassen. Statt mit Pay per Click zu experimentieren oder sich mühsam eine eigene E-Mail-Liste aufzubauen, sucht man sich erfahrene Vertriebspartner (sogenannte Affiliates) und teilt den Gewinn mit ihnen. Allerdings ist das leichter gesagt als getan. Wo findet man solche Leute, wie nimmt man mit ihnen Kontakt auf, und wie bringt man sie dazu, gerade dieses Produkt zu bewerben?

Affiliates suchen neue Partnerprogramme

Was sich viele Produktanbieter nicht klar machen, ist, dass umgekehrt die Vertriebsprofis in einer ähnlichen Situation sind. Angenommen, jemand hat sich über Jahre hinweg eine Liste mit Tausenden potentieller Kunden aufgebaut, die regelmäßig seinen Newsletter beziehen. Diesen Lesern kann er natürlich nicht jeden Monat dasselbe Produkt empfehlen. Um immer wieder an seiner Liste zu verdienen, benötigt er also ständig neue, passende Produkte, die er gegen Provision bewerben kann.

Und ebenso wie nicht jeder Produktanbieter ein guter Vermarkter ist, ist nicht jeder erfolgreiche Verkäufer gut darin, eigene Produkte zu entwickeln. Viele wollen das auch gar nicht. Sie sind daher immer auf der Suche nach geeigneten Partnerprogrammen, bei denen sie fremde Produkte verkaufen können. In der Offline-Welt ist das von jeher so üblich – die meisten Verkäufer verdienen ihren Lebensunterhalt, indem sie Produkte anbieten, die sie nicht selbst hergestellt haben.

ClickBank bringt Vendoren und Affiliates zusammen

Hier kommen Anbieter wie ClickBank ins Spiel. Jeder, der ein digitales Produkt – oder auch mehrere – anbieten möchte, kann es als sogenannter Vendor gegen eine einmalige, geringe Gebühr auf dem Online-Marktplatz einstellen. Dort können Kunden es kaufen – vor allem aber können Vertriebspartner die für sie geeigneten Produkte auswählen und ohne weiteres Zutun des Anbieters den Verkauf übernehmen.

Einige grundlegende Bedingungen müssen die Produkte zwar erfüllen, aber gerade für Neulinge im Online-Marketing macht ClickBank den Einstieg vergleichsweise leicht. Dazu tragen auch zahlreiche Erläuterungen und Tipps bei, nicht zuletzt schon auf der Anmeldeseite.

Die Gebühr pro eingestelltem Produkt liegt im zweistelligen Eurobereich, daneben sind eine einfache Verkaufs- sowie eine Dankeseite zu erstellen. (Auf letztere werden die Kunden nach der Bezahlung weitergeleitet, von hier erfolgt in der Regel der eigentliche Download.) Jeder Vendor legt selbst fest, was sein Produkt kosten soll und welchen Anteil daran der Affiliate erhält. Die Zahlungsabwicklung übernimmt ClickBank, was das Ganze für den Vendor noch verlockender macht.

Der Einstieg als Affiliate ist sogar völlig kostenlos, und man kann beides kombinieren: Jeder darf beliebig viele eigene oder fremde Produkte bewerben. Für Vendoren wie Affiliates stehen umfangreiche Statistiken zur Verfügung, die Zuordnung der Provisionen erfolgt über die Verwendung individueller URLs, sogenannter Hop-Links.

Nach eigenen Angaben hat ClickBank in den letzten zehn Jahren über eine Milliarde US-Dollar an Provisionen ausgezahlt. Das Geschäft auf dem deutschen Markt ist dagegen bisher noch recht überschaubar – insbesondere die Anbieter deutschsprachiger Produkte finden daher noch sehr viele freie Marktnischen.

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