Hochzeit feiern – was man als Gast bedenken sollte 

Hier findet man Hinweise für die richtige Kleidung und Tipps für die Auswahl eines passenden Geschenkes für eine Hochzeit.

Eine Hochzeitsfeier ist für ein Brautpaar der schönste Tag im Leben oder sollte es zumindest sein. Deshalb wird dieses Ereignis schon lange zuvor sorgfältig vorbereitet. Die Art der Zeremonie, der Ort des Geschehens und die Bewirtung aller Gäste werden liebevoll geplant. Von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist für das Gelingen des Festes auch das Verhalten der Gäste. Dies liegt nur insoweit in der Hand der Brautleute, als sie schon bei der Auswahl der Einzuladenden ebenso sorgsam vorgehen sollten wie bei der Festlegung der Tischordnung. Darüber hinaus liegt die Verantwortung vornehmlich bei den Gästen selbst. Zwar ist eine Eheschließung kein Staatsempfang. Gleichwohl kann ein Gast die Stimmung erheblich durch die Art seines Auftretens erheblich trüben. Wer zum ersten Mal zu einer Hochzeit eingeladen wird, möge die folgenden Ratschläge beherzigen.

Die Einladung zu Hochzeit

Ob die Einladung schon ein halbes Jahr oder nur wenige Wochen vor dem anstehenden Fest ins Haus flattert, ist für deren Beantwortung nicht relevant. Da aber eine weitere Planung für die Ausrichter nur dann möglich wird, wenn die Zahl der Gäste möglichst frühzeitig bekannt ist, sollte die Einladung umgehend und am besten schriftlich beantwortet werden. Wer nicht kommen kann, sollte sich trotzdem mit einem Geschenk oder zumindest einem Glückwunsch dafür bedanken, dass man an ihn gedacht hat.

Die Garderobe der Gäste

Die passende Kleidung der Eingeladenen sorgt nicht unwesentlich von vornherein für eine gute Stimmung, nicht zuletzt bei den Gästen selbst. Oft ist auf der Einladung ein Dresscode vermerkt. Wird die Feier unter ein bestimmtes Motto gestellt, so freuen sich die Gastgeber über die passende Ausstattung der Hochzeitsgesellschaft. Findet die Hochzeit im konventionellen Rahmen statt, ist im Allgemeinen für das Standesamt und die kirchliche Trauung festliche Kleidung ein Muss, wobei allerdings das lange Kleid der Damen oder der Smoking beim Herrn im Standesamt leicht overdressed wirken kann. Tiefe Ausschnitte und nackte Schultern sollten auch bei großer Hitze mit einer Stola bedeckt werden. Zu kurze Kleider fallen freilich ebenso negativ auf. Die Farbe Schwarz gilt aus Trauerfarbe und ist bei den Krawatten des Herrn nicht erste Wahl. Die Damen sollten bedenken, dass die Farben Weiß, Champagner oder Elfenbein grundsätzlich der Braut vorbehalten bleiben. Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass kein Gast extravaganter als die Hauptpersonen gekleidet sein sollte.

Das Hochzeitsgeschenk

Bei Geschenken sollte man sich nach dem Geschmack und den Vorstellungen der Brautleute richten. Oft werden Listen mit Wünschen an Gäste verteilt, ins Internet gestellt oder in Kaufhäusern Hochzeitstische aufgebaut. Wählt man ein Stück aus diesem Bereich, liegt man immer richtig. Oft steht auch der Wunsch nach einer pekuniären Unterstützung ganz oben. Eine originelle Verpackungsidee, eventuell von einem Profi, macht aus dieser etwas profanen Gabe einen Hingucker auf dem Gabentisch.

Das Verhalten der Gäste

Wichtig ist, sich zurückzunehmen, auch wenn man gern als Alleinunterhalter glänzt. Dass man pünktlich erscheint und sein Handy ausgeschaltet hat, sollte selbstverständlich sein. Zeremonielle Abläufe wie das Aufstehen, Sitzen oder Knien ist ebenso wie die geplante Sitzordnung an der Festtafel einzuhalten. Hochzeitsbräuche etwa beim Polterabend oder Spiele im Rahmen der Hochzeitsfeier sollten mit eventuellen Mitstreitern gut vorbereitet sein. Wer derartiges ablehnt, sollte gleichwohl die Anstrengungen der Akteure wohlwollend begleiten und sich eventueller Kritik enthalten.

Glückwünsche

Spontan findet man selten die richtigen Worte. Glückwünsche verbal nach der Vermählung oder als Eintrag ins Hochzeitsbuch sollten vorab überlegt werden. Notfalls greife man auf Zitate von Dichtern oder Philosophen zurück, welche aber als Urheber nicht unerwähnt bleiben sollten.

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