Nashi – leckere Frucht aus dem Fernen Osten

Die Nashi ist ein aus China stammender Verwandter von Apfel und Birne. Die leckeren Früchte sind gesund und erfrischend.

Die zu den Rosengewächsen gehörende Nashi, botanisch Pyru pyrifolia, ist ein naher Verwandter der europäischen Birne. Sie wird auch als chinesische Birne oder Apfelbirne bezeichnet und stammt ursprünglich aus China. Heute wird sie in ganz Ostasien angebaut. Hier spielt diese Frucht eine ähnliche Rolle wie der Apfel in Europa. Aber auch in Europa, den USA, Neuseeland, Australien und Südamerika werden inzwischen Nashi kultiviert.

Es gibt mehrere hundert verschiedene Kultursorten der Nashi

Darunter sind von größerer Bedeutung:

  • Chojuro hat rostbraune runde bis ovale Früchte
  • Hosui ist eine früh reifende, widerstandsfähige und ertragreiche Sorte.
  • Kosui ist früh reifend und liefert rostbraun-grüne Früchte.
  • Shinui früh reifende aromatische gelbe und runde Früchte
  • Tsu Li hat birnenförmige grünliche Früchte
  • Twentieth century oder Nijiseiki ist eine sehr beliebte Sorte, mit grün-gelber Schale und feinem Fruchtfleisch. Sie ist besonders ertragreich.
  • Ya Li mit birnenförmigen Früchten.

Die Kultivierung des Baums

Nashi sind Bäume, die eine Höhe von etwa 3 bis 5 Metern erreichen. Sie bilden leuchtend weiße Blüten, die einen besonderen Duft verbreiten. Die Blätter verfärben sich im Herbst rötlich.

Der Nashibaum ist eine Pflanze der gemäßigten Breiten. Je nach Sorte kann der Baum ohne größere Probleme Wintertemperaturen bis zu -20°C verkraften. Er kann in Westeuropa im Freiland kultiviert werden. Sein Standort sollte möglichst sonnig sein, um den größten Ertrag zu erreichen. An den Boden stellt der Baum keine besonderen Anforderungen. In sommerlichen Trockenzeiten sollte er regelmäßig mit kalkarmem Wasser versorgt werden. Größere Bäume können, damit der Fruchtansatz gefördert wird, sparsam mit Dünger versorgt werden. Zu viel Dünger stört seine Winterruhe.

Die Nutzung der Frucht

Wie bei der europäischen Birne gibt es im Inneren der Frucht ein Kerngehäuse. Äußerlich ähnelt die Nashi je nach Sorte eher einem Apfel oder einer Birne. Ihre Schale ist meist gelb bis gelbbraun. Aber auch grünliche und bräunliche Schalen kommen vor. Das Fruchtfleisch der Nashi ist meist knackig, hell und sehr saftig. Bei manchen Sorten ist es ein wenig körnig wie bei vielen europäischen Birnen.

Nashi enthalten Vitamin C, Kalium, Calcium und Phosphor. Sie können wie Birnen mit Schale verzehrt werden. Im Geschmack ähneln sie eher der Birne als dem Apfel. Ihr helles Fruchtfleisch ist überwiegend fest, knackig und sehr saftig und dank leichter Säure sehr erfrischend.

Die Nashi passt auch gut als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte lassen sich zu schmackhaften Süßspeisen oder zu Konfitüren verarbeiten.

Nashi werden im reifen Zustand geerntet. Daher sind sie ziemlich druckempfindlich und werden daher für den Transport oft in Kunststoffnetze verpackt. Sie sollten möglichst kühl gelagert werden.

Das Fruchtfleisch der Nashi wird wie das von Birnen oder Äpfeln an der Luft schnell braun. Daher sollte die Frucht erst unmittelbar vor dem Verzehr geschnitten werden. In Salaten oder Beilagen behält das Fruchtfleisch seine helle Farbe, wenn es mit Zitronensaft beträufelt wird.

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