Abnehmen mit der Vibono-Diät: Zwei Beispiele

Der Autor Dr. Andreas Schweinbenz behauptet, man könne auch ohne Diät genussvoll abnehmen. Zwei Frauen haben das Konzept ausprobiert.

Als Sandra Gall (37) aus Stuttgart ihren Mann Torsten (38) kennenlernte, war sie schlank. Das änderte sich nach zwei Schwangerschaften und der Zeit, in der Sandra die „Pille“ nahm. „Dabei führte ich Ernährungsprotokolle, ließ meine Schilddrüse überprüfen und hielt alle möglichen Diäten ein. Aber es brachte nichts. Ich nahm nicht ab, ich nahm zu!“

98,8 Kilo wog Sandra zu ihren Spitzenzeiten, und das bei einer Größe von 1,66 Meter. Als sie vor sieben Jahren heiratete, verzichtete sie auf eine kirchliche Trauung: „Ich hätte in einem weißen Kleid wie eine wandelnde Litfaßsäule ausgesehen und mich nicht wundern dürfen, wenn jemand ein Plakat auf mich geklebt hätte.“ So blieb es bei der standesamtlichen Trauung.

Der Hausarzt hatte Sandra aufgegeben – erst im Internet fand sie Hilfe

Auch der Hausarzt konnte seiner Patientin nicht helfen: „Die Auswertung der Ernährungsprotokolle ergab, dass ich nicht zu viel aß, nicht zu fett und nicht zu süß. Zum Schluss fiel ihm nichts mehr ein – er hatte mich quasi aufgegeben!“ Weil vom ihrem Arzt keine Hilfe mehr zu erwarten war, surfte Sandra im Internet. Dort fand sie die Vibono-Diät, die Dr. Andreas Schweinbenz auch in seinem Buch „Schatz, meine Hose rutscht!“ vorstellt.

„Ich habe mich dort im Mai 2010 registriert und mich kostenlos coachen lassen. Auch der kostenfreien Facebook-Gruppe trat ich bei, die von Dr. Schweinbenz betreut wird“, erzählt Sandra. In vielen Coaching-Briefen erfuhr sie von nun an alles wichtige über Ernährung und darüber, wie der Körper überhaupt funktioniert. Doch zu Beginn ihrer Ernährungsumstellung stand Sandra ein Schock bevor: „Ich war ein Brotjunkie. Man hätte mir morgens einen Laib Brot hinstellen können, das hätte mir für den Tag gereicht. Jetzt aber machte ich zwei Umstellungstage, an denen ich überhaupt keine Kohlenhydrate essen durfte!“ Auch danach war die Anweisung, wenn überhaupt Kohlenhydrate, dann Obst oder Vollkorn. „Keine Weißmehlprodukte, kein Zucker, kein Alkohol – das fiel mir am Anfang schwer, aber nach ein paar Wochen war es selbstverständlich!“

Eine Gewichtsabnahme wie im Bilderbuch

Ganz langsam nahm Sandra ab: In eineinhalb Jahren 33 Kilo, die sie seit einem halben Jahr problemlos hält. „Mein Geschmack hat sich seither verändert“, sagt sie. „Dinge, für die ich früher noch gestorben wäre, finde ich heute viel zu süß!“ Am besten gefiel ihr, dass sie sich an keinen speziellen Diätplan halten musste, sondern immer für ihre Familie mitkochen kann. „Die essen dann halt Nudeln und Kartoffeln dazu, während ich nur zu Fleisch, Fisch oder Gemüse greife.“

Mit der Ernährungsumstellung hat sich Sandra auch viel mit Lebensmitteln beschäftigt. „Dinge wie Tütensuppen oder Kochhilfen kommen mir nicht mehr ins Haus. Sie enthalten meist Zucker, Glutamat oder Süßstoffe – das braucht kein Körper!“ Stattdessen hat sich Sandra ein Kräuterbeet angelegt und würzt individuell. „Das macht richtig Spaß!“, sagt sie.

Mit dem Traumgewicht zur Traumhochzeit

Spaß hat es ihr dann auch gemacht, sich mit ihrem Traumgewicht von 66 Kilo ein weißes Hochzeitskleid auszusuchen. Am 31. März 2012 holte das Ehepaar die kirchliche Trauung nach. Voller Stolz präsentiert sich Sandra in einem Traum in Weiß: „Spätestens dafür hat sich das Abnehmen gelohnt!“, strahlt sie.

Mit Hilfe des kostenlosen Internetportals und einer Ernährungsumstellung schaffte es auch Petra Henneberg (27) aus Dortmund, 27 Kilo abzunehmen. Sie gehörte lange zu den beneidenswerten Menschen, die essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen. Chips, Pommes, Schokolade – nichts schlug bei Petra an. Selbst die Schwangerschaften konnten ihr nichts anhaben. Doch die anschließende Stillzeit hatte es in sich: „Die Zeit damals war so hektisch, dass ich sehr ungesund gelebt und oft nur Fertigprodukte gegessen habe“, erzählt Petra.

Viele Diäten, wenig Erfolge

Nachdem sie abgestillt hatte, blieb es bei den schlechten Essgewohnheiten. Doch jetzt nahm Petra zu! Die 1,67 große Fremdsprachensekretärin wog zu ihren schwersten Zeiten sogar 95 Kilo. „Ich habe dann schon immer mal wieder abgenommen“, erzählt sie. „Aber es war stets mühsam, mit viel Verzicht und ich hatte immer Hunger.“

Die Wende kam im April 2011, als sich Petra mit einer Freundin austauschte, die sie über das Internet kennengelernt hatte. Sie empfahl ihr das kostenlose Internetcoaching von www.vibono.de. „Ich habe mir das dann einmal in Ruhe angeschaut“, erzählt Petra. Nur wenige Tage später startete sie mit den zwei kohlenhydratfreien Tagen, die von Dr. Andreas Schweinbenz empfohlen werden.

„In dieser Zeit wird der Stoffwechsel umprogrammiert“, so Dr. Schweinbenz in den Coachingbriefen. „Danach speichert er die Energie nicht mehr als Fett ein, sondern nutzt sie zur Fettverbrennung!“ Auch bei Petra kam es zu diesem Effekt. Sie fühlte sich nach diesen zwei Tagen auch gleich viel wohler und sie begann, von nun an nach Anleitung des Internetportals zu kochen. „Die Pfunde sind dann so schnell gepurzelt, dass mich das noch mehr motiviert hat!“

Mit der Gewichtsabnahme kam die Lust auf Bewegung

In der nächsten Zeit aß Petra Kohlenhydrate nur in Form von Obst oder Vollkorn. Morgens gab es Rührei, mittags und abends Gemüse, Salat, Fleisch und Fisch. Wenn Petra zwischen ihren Hauptmahlzeiten Hunger hatte, gönnte sie sich einen Eiweißshake. „Keine Weißmehlprodukte, kein Zucker, kein Alkohol – darauf konnte ich nach einer Weile gut verzichten. Der Mensch ist wirklich ein Gewohnheitstier! Ich hatte überhaupt keinen Appetit mehr auf etwas Süßes.“

Stattdessen begann Petra, regelmäßig schwimmen zu gehen. „Ich habe leider nur abends Zeit, wenn meine Kinder im Bett sind. In unserem Schwimmbad wird Spätschwimmen angeboten, das nutze ich aus.“ Auch einen Heimtrainer hat sich Petra besorgt. „Auf ihm radle ich zwei bis drei Mal die Woche.“ Lohn der Mühe: 27 Kilo hat Petra mittlerweile abgenommen und ist so schlank wie früher. Ihr Mann ist begeistert. So begeistert, dass er jetzt mitmachen will: „Sieben Kilo hat er schon abgenommen!“, sagt Petra stolz.

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