Akkuschrauber kaufen – Worauf achten?

Wenn man einen Akkuschrauber kaufen möchte, spielt die Ausstattung eine wichtige Rolle. Die wichtigen Funktionen und Merkmale im Überblick.

Schnell mal das Regal aufgebaut, eine Schraube in die Wand gedreht oder das neue Kunstwerk zusammengeschraubt – mit einem Akkuschrauber geht das ruckzuck und völlig ohne Kabel. Akkubohrschrauber sind aus der Heimwerker-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Aber es gibt immer noch sehr große Unterschiede, gerade was den Preis anbetrifft, und viele Verbraucher greifen auch gerne zu einem Schnäppchen. Ein Akkuschrauber-Vergleich zeigt, dass hier auf Einiges beim Kauf geachtet werden sollte.

Einsatzzweck und Häufigkeit sollten den Kauf bestimmen

Es gibt günstige Akkuschrauber schon ab 20 Euro. Wer hin und wieder eine Schraube eindreht, der kann sich mit ruhigem Gewissen ein solches Gerät zulegen. Für den regelmäßigen Einsatz in der Hobbywerkstatt oder im Alltag sollte man jedoch besser auf Markenqualität setzen und ein höheres Budget einplanen. Denn es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die billigen Geräte in den Tests der Verbrauchermagazine grundsätzlich nicht sehr gut abschneiden. Auch bei der Ausstattung gibt es große Unterschiede, selbst Modelle mit einer Schlagbohr-Funktion sind erhältlich.

Was sagt die Volt-Zahl beim Akkuschrauber aus?

Von 3,6 bis 24 Volt sind Akkuschrauber im Handel erhältlich. Weder die kleinste Zahl noch die größte Zahl ist wirklich empfehlenswert. Geräte mit einer sehr geringen Volt-Zahl sind für das gelegentliche Eindrehen von normalen Schrauben geeignet, bei 24 Volt wird das Gerät, durch den entsprechend schweren Akkupack, zu einem unhandlichen Werkzeug. Solche Geräte finden eher Einsatz im professionellen Bereich, bei Schreinern, Zimmermännern oder Elektrikern. Doch die Volt-Angabe ist noch nicht ausschlaggebend für die Leistung der Maschine. Die Voltzahl gibt die Leistung des Akkus an. Der maximale Drehmoment ist hier für die Gesamtleistung wichtig. Das kann allerdings von Hersteller zu Hersteller verschieden sein.

Motorkraft, Drehmoment, Akku

Zwei weitere Kriterien im Akkuschrauber-Vergleich sind Motorkraft und Drehmoment. Mit einem 2-Gang-Getriebe wird die Kraft besser umgesetzt und die Maschine arbeitet schneller und leichter. Der Drehmoment unterscheidet in weichen und harten Schraubfall. Diese Angabe bezieht sich auf den Untergrund, in den geschraubt werden soll und wird in Nm angegeben. NimH Akkus sind heute Standard, Li-Ionen Akkus weisen noch bessere Leistung auf. Vor allen Dingen verhindern sie die Entladung bei Nichtgebrauch. Viele Akkuschrauber verfügen über eine Schnellladefunktion.

Ergonomie und Ausstattung

Der Akkuschrauber sollte rutschfest in der Hand liegen. Schnellspannbohrfutter, Spindelarretierung und Autostopp garantieren ein einfaches und sicheres Wechseln von Werkzeug. Zusätzliche Beleuchtung ist gerade in schwer einsehbaren und dunklen Nischen von großem Vorteil. Überhitzungsschutz und Kontrollleuchten mit Akku-Anzeige sollten bei einem guten Akkuschrauber nicht fehlen. Zu empfehlen sind Geräte mit zwei Akkupacks. So kann auch ohne Pause weitergearbeitet werden und es lässt sich, im Gegensatz zum separaten Kauf eines weiteren Akkupacks, auch noch Geld sparen.

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