Auf Allergien beim Arzt testen lassen

Ein Allergologe kann eine Allergie erkennen und behandeln. Wer sich auf Allergien beim Arzt testen läßt, kann sich auf ein paar unangenehme Minuten einstellen. Dafür sind Diagnose und Behandlung für Allergiker danach klar.

Eine Allergie gegen irgendeine Substanz zu haben, gehört mittlerweile fast zum guten Ton. Fast jeder Deutsche ist gegen irgendetwas allergisch. Viele werden davon nie etwas merken, da der Stoff der die Allergie auslösen würde, in Deutschland weit und breit gar nicht zu finden ist. Jedoch merkt ein Großteil der Allergiker sehr schnell und sehr deutlich, wenn eine Allergie auftritt. Klassische Symptome sind Nies- und Hustenreiz, Augenjucken, Müdigkeit, Atemnot, Hautausschlag oder Erschöpfung. Dass es sich um eine Allergie handelt ist den meisten Personen schnell klar, nur was die Allergie auslöst, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Unterschiedliche Arten von Allergien können bei einem Test bestimmt werden

Allergien können durch eine Reihe unterschiedlicher Substanzen verursacht werden. Der bekannteste Begriff ist in diesem Zusammenhang der „Heuschnupfen“. Wer sich neben eine frisch gemähte Wiese oder einem Ballen Stroh stellt, wird hier schnell sehr deutliche Symptome erleben. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Substanzen wie Gräser, Blütenpollen, Hausstaub oder Lebensmittel, die Allergien hervorrufen können.

Der Ablauf eines Allergietests beim Arzt

Um der Ursache auf den Grund zu gehen ist ein Arztbesuch von Nöten. Klassische Allergologen, Dermatologen oder HNO-Ärzte helfen hier weiter. Die Auslöser der Allergie werden dort mit Hilfe verschiedener Allergietests herausgefiltert. Der bekannteste Test ist der so genannte Prick-Test. Dabei werden dem Patienten alle relevanten Substanzen in flüssiger Form auf die Innenseite des Armes geträufelt. Danach werden die befeuchteten Stellen mit einer kleinen Nadel eingestochen, so dass sich die Flüssigkeiten mit dem körpereigenen Blut vermischen.

Der Arzt stellt die Diagnose Allergie

Nun muss der Patient einige Minuten abwarten. Diese Minuten gestalten sich in den meisten Fällen recht unangenehm. Die Stellen, an denen eine Substanz aufgetragen wurde, gegen die eine Allergie besteht, fangen an zu jucken oder schwellen an. Je deutlicher die Schwellung und der Juckreiz, desto ausgeprägter ist hier die Allergie. Der Arzt kann also am Arm des Patienten sehr deutlich die vorhandenen Allergien ablesen. Neben dem Prick-Test gibt es noch weitere Allergietests, beispielsweise eine Blutentnahme für eine ausführliche Laboruntersuchung.

Nach dem Test ist also klar, welche Allergien vorliegen. Diese können sich mehr oder weniger stark auf den Alltag auswirken. Beispielsweise ist es schwieriger bestimmte, weit verbreitete Lebensmittel zu meiden, als in die Nähe einer Katze zu gelangen. Doppelt gestraft sind Personen, die sowohl unter einer Hausstauballergie, als auch unter einer Pollenallergie leiden. Da sich der Hausstaub besonders bei Heizungsluft im Winter in der Luft verbreitet und die Pollen vor allem im Sommer ihre volle Wirkung ausbreiten, ist in diesem Fall das gesamte Jahr abgedeckt.

Der nächste Schritt sollte dann in einer sinnvollen Behandlung der Allergie liegen.

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