Aufhören zu rauchen

Gründe und Tipps für Raucher, ihr Laster loszuwerden.

Jährlich sterben etwa 5 Mio. Menschen an den Folgen ihrer Nikotinsucht. Doch dieser Fakt löst längst noch nicht den nötigen Brain-wash aus, um das Rauchen sein zu lassen.

 

Nichtrauchen zahlt sich in der Krankenversicherung aus.

Atemwegsbeschwerden, Lungenkrebs und Erkrankungen des Blut-Kreislauf-Systems sind die häufigsten Folgen des Rauchens und waren bereits im Jahr 2000 weltweit Todesursache für ca. jeden zehnten Erwachsenen. Deshalb ist z. B. für private Krankenversicherungen „bestehende Nikotinsucht“ ein nachteiliges Kriterium bei der Ermittlung Ihrer persönlichen Beiträge. Raucher zahlen Aufschlag!

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Passivraucher schonen, Aktivurlaub finanzieren.

Die Zigarettenpreise in Europa lagen in 2007 im Durchschnitt bei ca. 3,10 Euro. Deutlich darüber liegen natürlich Deutschland, Schweden, Frankreich, Irland und allen voran Großbritannien mit mehr als 7,00 Euro. Eine Zigarettenschachtel in Höhe von 4,00 Euro beinhaltet etwa 0,93 Euro Tabak und 3,07 Euro Steuern.

Bei durchschnittlich 15 Zigaretten pro Tag können Sie sich alleine von den Steuerersparnissen in einem Jahr eine Woche Aktivurlaub mit Personal Coaching in einer Wassersport-Schule im Sunshine State Florida leisten. Die gesparten Kosten für den tatsächlichen Tabak ergeben etwa den Flugpreis für die Reise nach Amerika.

Raucher müssen draußen bleiben.

Nachdem Deutschland´s Zigarettenautomaten zum Schutz der Jugendlichen bereits seit einigen Jahren eine ec-Karte zur Altersverifikation fordern, traten in 2007 nun auch gesetzliche Raucher-Einschränkungen in öffentlichen Einrichtungen und Gaststätten in Kraft. Und zwar in fast allen europäischen Ländern, wenn auch bei unterschiedlicher Tragweite. Wie Hunde, die nur in bestimmten Zonen des Badesees erlaubt sind, müssen Raucher in Gaststätten „ihr Geschäft“ in abgetrennten Raucherräumen erledigen. Raucher werden zu Außenseitern, die Nichtraucher-Community gestärkt.

Und wie wird man das Laster los?

Aufhören. Das einzige, was daran schwierig ist, ist die Überwindung der Angst vorm Aufhören. Die körperlichen Auswirkungen („Entzugserscheinungen“) sind so gering wie die bei einer Grippe: Der eine bemerkt sie nicht mal, der andere hustet ein bisschen. Und wer würde sich schon mit 50 – 100 Euro im Monat gegen eine Grippe versichern, während er 50 – 100 Euro im Monat in Lungenkrebs investiert?

Niemand wird als Raucher geboren, wenn auch erwiesen ist, dass bestimmte genetische Bedingungen früher eine Sucht hervorrufen können. Dennoch ist Rauchen eine Angewohnheit und viele arbeiten hart dafür – überwinden Brechreiz, Erstickungsgefühle und Schwindel -, um es überhaupt soweit zu bringen. Aber weil es eine Angewohnheit ist, kann man es sich auch abgewöhnen – vielleicht sogar mit einem Buch: Allen Carr´s Bestseller „Endlich Nichtraucher“ hat zumindest einen vielversprechenden Ruf und seine Seminare hohe Erfolgsquoten.

Der Grund, warum soviele Raucher beim Versuch aufzuhören scheitern, ist nicht, dass es so schwer ist. Im Gegenteil: Es ist so leicht, dass man glaubt, immer wieder aufhören zu können, und sich deshalb traut, immer wieder anzufangen.

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