Die Wahl des passenden Trauringes

Nach dem Verlobungsring dient der Ehe- oder Partnerring als Symbol der ewigen Liebe und Zusammengehörigkeit. Nur der perfekte Ring ist hierfür gut genug.

Bereits seit jeher werden dem Ring als vollkommene geometrische Form mystische und geheime Kräfte zugeschrieben. Der Kreis steht für Einheit, Unendlichkeit und Vollkommenheit. Und genau so soll der Trauring die Verbundenheit des zukünftigen Brautpaares symbolisieren. Er ist das sichtbare Zeichen für die ewige Liebe und Zusammengehörigkeit zweier Menschen.

Für jeden Geschmack den passenden Ring

Viele Menschen, insbesondere Frauen, träumen oft viele Jahre lang von dem ganz besonderen Ring und entsprechend gross sind die Erwartungen, welchen der Ehering entsprechen muss. Und zu Recht, denn schliesslich soll er für den Rest des Lebens getragen werden und die Verbundenheit mit dem wichtigsten Menschen der Welt versinnbildlichen. Deshalb ist es ausgesprochen wichtig, einen individuellen Ring, welcher voll und ganz Braut und Bräutigam entspricht, zu finden. Als klassische Variante des Traurings, gilt der Ring aus Gelbgold. Heutzutage wird allerdings immer öfter ein Modell aus Weissgold, Platin, Titan, Palladium oder Silber bevorzugt. Mehrfarbige Ringe sind ebenfalls möglich. Zudem ist der Ring der zukünftigen Braut oft mit einem Stein besetzt. Die Auswahl hierbei ist ebenfalls sehr breit gefächert und reicht vom klassischen Diamant über einen schlichteren Edelstein bis hin zum Verzicht auf einen Stein. Auch hier gilt es, den jeweiligen Stil der Trägerin stets im Auge zu behalten. Selbiges trifft selbstverständlich auch bei der Ringwahl des Bräutigams zu. Wobei sich hier die Wahl meist etwas einfacher gestaltet. Hauptsache ist aber, dass die Ringe zu beiden Partnern passen und beiden gefallen.

Auf was beim Ringkauf geachtet werden sollte

Da der Ehering auch noch in vielen Jahren getragen werden soll, gibt es beim Kauf einiges zu beachten. So ist es nicht sinnvoll, den Trauring nach aktuellen Trends auszusuchen. Schliesslich soll er auch zur goldenen Hochzeit noch zum Träger passen. Nicht ausser Acht gelassen werden sollte auch, dass viele Frauen im Alltag mehrere Ringe tragen, weshalb der Trauring zum übrigen Schmuck passen sollte. Dies sind gute Gründe für ein klassisches, eher schlichtes Modell. Des Weiteren muss er den Strapazen des Alltags standhalten. Form und Material sind hierbei ausschlaggebend. Wer Silberschmuck favorisiert, sollte bedenken, das Silber für den Trauring nur wenig geeignet ist, da es schnell schwarz anläuft oder zerkratzt. Hochwertige, silberfarbene Materialien wie Weissgold, Palladium oder Platin sind eher zu empfehlen. Grundsätzlich gilt bei der Wahl der Ringfarbe, dass eher bräunlicher Haut, Gold schmeichelt, während silberfarbige Ringe auf blasser Haut gut zur Geltung kommen. Zudem passt ein breiter Ring besser zu einer kräftigen Hand und umgekehrt. Ausschlaggebend ist aber schlussendlich der Geschmack des Brautpaares. Auf jeden Fall muss aber auf die richtige Ringgrösse geachtet werden. Die Finger sind nämlich nicht an beiden Händen gleich dick und auch die Temperatur und Tageszeit ist ausschlaggebend. So sind Finger am Abend und bei Wärme normalerweise dicker.

An welcher Hand wird der Partnerring getragen?

Eine immer wieder auftauchende Frage ist die nach der richtigen Hand, um den Trauring zu tragen. In Deutschland wurde lange Zeit der Verlobungsring auf dem linken Ringfinger getragen und am Tag der Hochzeit wurde auf die rechte Hand gewechselt. In der Schweiz und vielen anderen, vor allem südeuropäischen Ländern, wird der Trauring üblicherweise links getragen, der Verlobungsring hingegen rechts. Dies sowohl aus praktischen Gründen wie auch unter der Begründung, dass es die linke Hand ist, welche durch die Vena Amoris, der Liebesader, zum Herzen führt. Die Geschichte des Traurings zeigt, dass er im Altertum ebenfalls traditionellerweise links getragen wurde. Heute spielt es allerdings keine grosse Rolle mehr, am Finger welcher Hand nun der Partner- oder Ehering steckt.

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