Druckerpatronen richtig nutzen und Druckkosten senken

Das teuerste an einen Tintenstrahldrucker sind die Druckerpatronen. Mit diesen Tricks können Sie Ihre Druckkosten senken.

Tintenstrahldrucker und Multifunktionsgeräte sind mittlerweile sehr günstig zu haben. Das Problem ist jedoch, dass diese Drucker häufig mit Tintenpatronen von geringer Füllmenge geliefert werden. Die Patronen sind nun einmal das teuerste an einem Tintenstrahldrucker. Man kann jedoch die Druckkosten senken, wenn man beim Drucken einige Tipps und Tricks beachtet.

Druckkosten senken – regelmäßig drucken

Je nach gewähltem Druckermodell ist es auf jeden Fall ratsam, regelmäßig zu drucken. Wer nur drei Seiten im Jahr drucken muss, geht dazu besser in einen Copyshop. Denn Druckertinte trocknet mit der Zeit ein, so dass sich die Anschaffung eines Druckers nur dann lohnt, wenn man mindestens mehrmals im Monat etwas druckt.

Druckqualität herabsetzen und Druckkosten sparen

Der Normalmodus Ihres Druckers verbraucht in der Regel relativ viel Tinte. Für die meisten Dokumente reicht der so genannte Entwurfs- oder Sparmodus aus. Probieren Sie diese Einstellung auf jeden Fall aus und drucken Sie Dokumente, bei denen eine gute Bildqualität nicht unbedingt notwendig ist, in geringerer Qualität. Dies hilft ebenfalls, Druckkosten zu sparen.

Vorsicht Graustufen Modus

Wer meint, Tinte zu sparen, indem er farbige Dokumente im Graustufen Modus ausdruckt, liegt möglicherweise falsch. Denn bei einigen Geräten werden die Grautöne im Graustufen Modus durch Überlagerung verschiedener Farbtöne erzeugt. Hier wird sogar besonders viel farbige Tinte verbraucht.

Druckkosten sparen schon beim Kauf des Druckers

Am meisten können Sie sparen, indem Sie schon beim Kauf des Druckers an die späteren Druckkosten denken. Hierbei gilt es verschiedene Dinge zu beachten. Zum einen macht es Sinn ein Gerät zu kaufen, bei dem die Farbtanks einzeln vorliegen. So müssen Sie nicht immer die gesamte Farbpatrone austauschen, wenn ein einzelner Farbton leer ist. Bei den Druckerpatronen gibt es beträchtliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Herstellern. Auch hier sollten Sie nicht nur die Anschaffungskosten des Druckers in Ihre Rechnung einbeziehen, sondern auch die späteren Druckkosten.

Müssen es original Druckerpatronen sein?

Im Internet ist oft zu lesen, dass Druckerpatronen Imitate schlecht seien und den Drucker sogar beschädigen können. Mit solchen Aussagen sollen oft die hohen Preise teurer Originalpatronen gerechtfertigt werden. Alternative Druckerpatronen müssen nicht schlechter sein als das Original. Allerdings sind die Qualitätsunterschiede bei Druckerpatronen Imitaten enorm. Extrem billige Druckerpatronen und so genannte refilled Patronen (wieder befüllte Patronen) sollten Sie nicht kaufen. Die alternativen Produkte von Geha, Pelikan und anderen Markenherstellern hingegen sind uneingeschränkt empfehlenswert. Die gilt auch für Druckerpatronen von Discountern (z. B. von Penny).

Druckerkosten senken und Drucker nie ausschalten?

Zu den Irrtümern über Druckerpatronen gehört auch der Rat, den Drucker niemals vom Netz zu nehmen. Angeblich spüle der Drucker bei einem Neustart Tinte durch die Düsen, um diese zu reinigen. So sollen sich Druckerpatronen wie von Geisterhand leeren. Wo soll die Tinte denn hingegangen sein? Ein Tintenstrahldrucker hat keinen Auffangbehälter für Reinigungstinte, hier handelt es sich tatsächlich um eine falsche Annahme. Nur wenn Sie die Wartungs- oder Reinigungsfunktion starten, wird Tinte durch die Düsen gespült. Dann wird diese Tinte übrigens auf ein Blatt Papier gedruckt. Ansonsten bringt sich beim Hochfahren nur der Druckschlitten in Position.

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