Erfolgreich Referate halten – Wie gestalte ich ein Referat spannend?

Endlich Zuhörer begeistern, Spannung erzeugen und witzig erscheinen. Das Klatschen des Publikums soll ehrlich gemeint sein, und der Vortrag soll die Zuhörer fesseln? Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es 11 Regeln für anregende Referate.

Wie gestalte ich ein Referat spannend? Was mache ich, damit meine Zuhörer nicht wie letztes Mal gelangweilt aus dem Fenster blicken? Wie schaffe ich es vielmehr, dass Knistern in der Luft liegt, die Blicke auf mich gerichtet sind, vielleicht sogar die Münder offen stehen vor Begeisterung? Hinter allem steckt eigentlich nur ein simples Geheimnis: Man muss es schaffen, die volle Aufmerksamkeit zu gewinnen.

11 Regeln für anregende Referate

1. Umschalten auf Stereo!

Auf jeden Fall sollte der Referent versuchen, beim Vortrag den monotonen Stimmkanal auf Lebendigkeit umzuschalten und nicht zu leise zu sprechen.

2. Die Kunst der freien Rede!

Wer während des Vortrags darauf achtet, nicht alles vom Blatt abzulesen, sondern nach Möglichkeit frei spricht, bekommt automatisch eine frischere Stimme.

3. Der Blickkontakt!

Wer in seiner Aufregung darauf achten kann, sollte unbedingt versuchen, Blickkontakt mit den Zuhörern aufzunehmen. Das wirkt persönlicher, sie fühlen sich angesprochen und es fällt ihnen leichter, dem Vortragenden ein Ohr zu schenken.

4. Nicht verkrampfen!

Die Körperhaltung spielt eine wichtige Rolle in der Stimmgebung. Je gerader ein Mensch sitzt, desto deutlicher wirkt seine Sprache, da er besser atmet. Wer mag, kann auch stehend oder gehend vortragen.

5. Hauptsache glaubwürdig rüberkommen!

Wer vom Inhalt seines Referats nicht wirklich überzeugt ist, sollte um so mehr den Anschein erwecken, absolut glaubwürdig zu sein mit dem, was er sagt.

6. Für Profis!

Die Leute im Raum ansprechen. Das belebt die Zuhörerschaft ungemein.

7. Chaosbeseitigung!

Im gesamten Vortrag sollte ein roter Faden erkennbar sein, ein Handlungsstrang. Es nützt nichts, wenn man witzig, humorvoll und charmant rüber kommt, aber der Zusammenhang fehlt. Sonst geht die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit verloren.

8. Das Auge hört mit!

Ein Handout spricht Bände. Wer will, dass seine Zuhörerschaft schon vom ersten Eindruck überzeugt ist, kommt nicht umhin, seine Gliederung peppig zu gestalten. Die Auflistung in Form einer Bleiwüste kommt nicht gut an. Anders ist es, wenn verschiedene Schriftarten, variable Schriftgrößen und -abstände oder unterschiedliche Fettgrade verwendet werden.

9. Das Auditorium hört Neuland!

Die Hörer wissen in der Regel nichts oder weniger von der Thematik als der Vortragende selbst. Daher das Thema sorgsam aufbauen und die Fakten logisch miteinander verknüpfen. Das vermeidet schon im Vorfeld unangenehme Verständnisfragen.

10. In der Kürze liegt die Würze.

Wenn man sich mit einem Thema lange genug beschäftigt, ist es ganz normal, dass man so viel wie möglich von seinem neu erworbenen Wissen kundtun möchte. Meistens ist es jedoch besser, bestimmte Themen nur kurz anzuschneiden. Im Zweifelsfall kann man immer noch auf anschließende Fragen eingehen.

11. Für Geübte!

Der Witz ist das Salz in der Suppe. Einen Vortrag zu halten, fällt jenen leicht, die sich gerne darstellen, gerne im Mittelpunkt stehen, und deswegen hat das Ganze ein bisschen mit Schauspielerei zu tun. Ideal ist, das Publikum zum Lachen zu bringen. Eine kleine Anekdote wirkt da oft Wunder. Das weckt auf, bringt Schwung und Lebendigkeit, und man bleibt imGedächtnis.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

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