Fertigkeller sind die planungssichere Alternative im Kellerbau

Der Fertigkeller bietet Vorteile im Vergleich zum herkömmlichen Kellerbau. Der Keller wird witterungsunabhängig produziert und in wenigen Tagen aufgebaut.

In der Regel sind Wohnimmobilien mit einem Keller ausgestattet, der zumeist als Aufbewahrungsort dient. Aber auch als Hobbykeller für Heimwerker, Heimfitnesscenter, Partykeller oder als Wellnessort mit Kellersauna kann er genutzt werden. Leider ist der Kellerbau relativ teuer, aber ein Fertigkeller hilft, dank schneller Umsetzung, Kosten zu sparen.

Was ist ein Fertigkeller?

Anders als beim klassischen Kellerbau, bei dem die Kellerwände gemauert werden, kommen beim Fertigkeller betonierte Bauteile zum Einsatz, die mit Armierungsstahl ausgestattet sind, um ausreichende Stabilität gegen jegliche Zug- und Druckkräfte zu gewährleisten. Diese Fertigbauteile werden individuell für jedes Haus geplant und gefertigt, so dass bei der Gestaltung keine Einschränkungen gegenüber einem gemauerten Keller gegeben sind.

Der Kellerbau mit Fertigbauteilen bietet Vorteile

Bei der Entscheidung für einen Fertigkeller spielt vor allem die Planung eine wichtige Rolle. Anders als im herkömmlichen Kellerbau können die Fertigbetonteile völlig unabhängig von der Witterung hergestellt werden. Dabei werden Tür- und Fensteröffnungen, Schlitze zur Kabel- und Rohrverlegung bereits im Werk eingebracht. Anschließend können die Bauteile des Kellers zur Baustelle transportiert und auf dem Fundament oder der Bodenplatte installiert werden. Der Aufbau erfolgt in einem Bruchteil der Zeit, die für einen herkömmlichen Keller aufgebracht werden müsste. Damit besteht Terminsicherheit und es gibt keine Überraschungen beim Preis.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Planung ist die Nutzung des Kellers. Die Wünsche der Bauherren hinsichtlich Raumaufteilung, für verschiedene Nutzzwecke können berücksichtigt werden. Ganz gleich, ob der Fertigkeller als Büro, Nutzkeller oder Partyraum genutzt werden soll. Ein Keller erhöht darüber hinaus den Wert eines Hauses und kann langfristig zu einer Wertsteigerung führen. Das gilt sowohl für den Fertigkeller als auch für die gemauerte Variante.

Von der Planung zum Fertigkeller

Der Kellerbau mit einem Fertigkeller erfolgt in drei Schritten. Zunächst ist eine genaue Planung wichtig, bei der das Baugrundgutachten am Anfang steht. Dieses lässt der Bauherr von einem Baugrundsachverständigen anfertigen. Anschließend wird der Keller geplant und Positionen von Lichtschächten, Fenstern und anderen Besonderheiten festgelegt. Bei der CAD Zeichnung werden die geplanten Details in einem Plan umgesetzt, der später als Vorlage für die Produktion dient.

Nach der Freigabe werden die Formen für die Fertigbauteile vorbereitet. Nach dem Einlegen der Armierungsstahls, der für zusätzliche Stabilität sorgt, werden die Bauteile für den Fertigkeller betoniert und anschließend computerüberwacht getrocknet.

Auf der Baustelle wird die Bodenplatte abgeschalt, die Entwässerung verlegt und Stahl als Bewehrung für Zug- und Druckkräfte eingelegt, die mit einer Schicht Beton verdeckt wird. Der Transport LKW liefert die Fertigbauteile für den Kellerbau in der Reihenfolge in der sie verbaut werden. Begonnen wird mit den Außenwandteilen, danach folgen die Innenwände und die Kellerdecke wird installiert. Mit Frischbeton werden die Außenwände verdichtet, so dass eine Einheit entsteht.

Die Bauzeit für einen Fertigkeller beträgt lediglich 3 bis 5 Tage. Dabei wird für das Installieren der Fertigteile in der Regel nur ein Tag benötigt.

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