Gesunde Haare durch Pflanzen-Hightech

Die Ursachen für kraftloses Haar sind zahlreich, aber durch einfache Mittel zu beheben. Das Zauberwort heißt Pflanzen-Hightech.

Kraftloses, sprödes Haar oder auch Haarausfall ist ein Schönheitsmanko, unter dem viele Menschen leiden. Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, schönes glänzendes Haar zu haben. Die Ursachen dafür können verschieden sein, an erster Stelle stehen Mangelerscheinungen durch falsche Ernährung oder Umwelteinflüsse. Aber auch ein geschwächtes Immunsystem oder genetische Anlagen verursachen den gefürchteten Haarausfall. Forscher haben in jahrelangen Studien festgestellt, dass es für all die unterschiedlichen Probleme pflanzliche Produkte gibt, um zum Beispiel das Haarwachstum zu fördern oder das Haar zu kräftigen.

Zitronengras – das Wundermittel aus Asien

In Asien ist Zitronengras ein beliebtes Würzmittel in der Küche. Das zu den Süßgräsern gehörende Gewürz enthält ein nach Zitronen duftendes, ätherisches Öl namens Citral. Diesem Öl wird eine talgregulierende und erfrischende Wirkung zugeschrieben. Haarpflegeprodukte mit Zitronengras sind daher sehr gut für fettige Kopfhaut geeignet.

Aloe Vera – das Feuchtigkeitswunder

Aloe-Vera-Pflanzen sind seit Urzeiten für die Behandlung von Problem-Haaren bekannt. Bereits die Indianer benutzten die feuchtigkeitsreichen Blätter der Pflanzen, um ihre Haare zu pflegen. Das aus tropischen Regionen unserer Erde stammende Gewächs hat den Vorteil, immense Mengen an Feuchtigkeit speichern zu können. Als Inhaltsstoff in Shampoos, Haarkuren oder -spülungen kann die Feuchtigkeit tief in die Haare eindringen und so längere Haare wieder glänzen lassen. Auch bei gereizter Kopfhaut tut ein Shampoo mit Aloe Vera gut, denn es beruhigt und befeuchtet die Haut.

Bockshornkleesamen – das neue Mittel gegen Haarausfall

Von Haarausfall spricht man, wenn über eine längere Zeit mehr als ungefähr einhundert Haare ausfallen. Dieser Haarausfall kann durch Mangelernährung, Hormone oder Krankheiten ausgelöst werden. Wenn Krankheiten ausgeschlossen werden können, hat man die Möglichkeit, Kapseln mit dem Wirkstoff des Bockshornkleesamen einzunehmen. Durch Forschungen wurde belegt, dass ein Konzentrat dieses Naturheilmittels auf Kopfhaut und Haarwurzeln einwirkt. Bockshornkleesamen enthalten neben ätherischen Ölen, Beta-Karotin, Vitamin C, Eisen und Proteine. Diese Wirkstoffe verhindern die Bildung des haarschädigenden Dihydrotesteron, welches in der Haarwurzel entsteht. Es wird empfohlen, mehrmals jährlich eine sechs Wochen andauernde Kur mit diesem Wirkstoff einzunehmen.

Jeder, der Wert auf gesunde, schöne Haare legt, sollte bei der Haarpflege auf seine individuellen Probleme und Bedürfnisse eingehen. Strapaziertes Haar, welches oft ohne Glanz und strohig ist, benötigt ein mildes Haarshampoo mit einem hohen Anteil rückfettender Inhaltsstoffe. Man sollte darauf achten, dass die Pflegeprodukte für angegriffene Haare Anteile von grünem Tee, Kollagen und Mandel- oder Jojobaöl enthalten. Diese Kombination der Wirkstoffe greift die Kopfhaut nicht an und bringt den Haaren fehlende Feuchtigkeit zurück.

Geschädigtes Haar sollte nach jedem Waschen mit einer Haarspülung, die auf das Shampoo abgestimmt ist, gepflegt werden.

Grüner Tee und Rosmarin gegen Schuppenbildung

Jeder Mensch hat Kopfschuppen, erst wenn diese Hautschuppen zu Hunderten auftreten, sieht man sie. Übermäßige Schuppenbildung kann entweder ein Befall der Kopfhaut mit einem Hefepilz sein oder die Kopfhaut bildet zu viel Hautfett. Hier kann ein Shampoo Abhilfe schaffen, welches die Inhaltsstoffe von grünem Tee und Rosmarin enthält. Diese Wirkstoffe sowie ein Zusatz von Bifonazol und Ketoconazol töten Pilze und Keime ab. Nach einer mehrtägigen Kur mit solchen Shampoos dürfte das Problem der Schuppenbildung gelöst sein.

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