Gute Vorsätze fürs neue Jahr erfolgreich umsetzen

Mit dem 7-Punkte-Programm von Motivationscoach Matthias Herzog bekämpfen Sie den inneren Schweinehund und verwirklichen Ihre guten Vorsätze dauerhaft.

Er bringt Spitzensportler zu Höchstleistungen und coacht erfolgreiche Manager: Matthias Herzog schafft es, Menschen zu motivieren, ihre Lebensgewohnheiten dauerhaft zu verändern und das Beste aus sich herauszuholen. In seinem Buch „Hauptgewinn Lebensqualität“ gibt er Tipps, wie man den inneren Schweinehund besiegt.

„Veränderungen sind anfangs ungewohnt und vielleicht auch unbequem, weil wir alle in alten Gewohnheiten stecken“, so der Motivationstrainer, Sport- und Ernährungscoach. „Wir haben uns bisher wenig mit Bewegung, Ernährung und Entspannung auseinander gesetzt. Darum kommt der innere Schweinehund und frisst die guten Vorsätze auf.“ Vermeiden kann man das, indem man mit der richtigen Strategie an die Änderung seiner Lebensgewohnheiten heran geht.

Tipp 1: Konkrete Ziele setzen

Die meisten Menschen formulieren ihre Ziele zu vage. Da heißt es dann „Ich will mich mehr bewegen“ oder „Ich muss dringend abnehmen“. Herzog weiß, dass Erfolg nur derjenige hat, der seine Ziele so konkret wie möglich fasst: „Ich möchte zweimal in der Woche für 20 Minuten Walken“ oder „Ich möchte bis Ostern drei Kilo abnehmen“. Ist uns darüber hinaus noch klar, warum wir dieses Ziel verfolgen und welche Vorteile und Nutzen wir daraus ziehen, fällt das Durchhalten umso leichter.

Tipp 2: Mit dem Kopfkino arbeiten

Matthias Herzog rät, sich zwei Szenarien im Kopf vorzustellen. Das erste ist ein Gruselfilm, in dem wir uns eine Zukunft ausmalen, in der wir dick und unbeweglich sind, krank werden und Schmerzen erleiden. Der zweite Film ist eine Liebeskomödie. In ihr stellen wir uns vor, wie wir gesund, schlank und attraktiv an einem Strand entlang flanieren oder leichtfüssig einige Treppenstufen nehmen, ohne dabei aus der Puste zu geraten. Der Gruselfilm löst eine Weg-von-Motivation aus, der Liebesfilm eine Hin-zu-Motivation. Beide zusammen bestärken uns in dem Wunsch, eine Veränderung dauerhaft herbei zu führen.

Tipp 3: Teamgeist nutzen

Haben wir einen guten Vorsatz gefasst, sollten wir anderen Menschen davon erzählen. Dies motiviert nicht nur dazu, wirklich etwas zu unternehmen. Es wird auch Druck ausgeübt; denn mit Sicherheit werden die Nachbarn oder Freunde nachfragen, was aus dem guten Vorsatz geworden ist. Zum anderen ist es sinnvoll, so Herzog, mit anderen Menschen zusammen Sport zu treiben oder gemeinsam abzunehmen. Es bringt mehr Spaß und die gegenseitige Motivation ist wesentlich größer.

Tipp 4: Realistische Ziele setzen

Wir wollen immer zu viel auf einmal: Mehr Sport treiben, weniger essen, öfter ausgehen, mehr Zeit für Hobbys haben. Der Berg ist dann einfach zu groß. Wer sich vornimmt, fünf Kilo in einer Woche abzunehmen, ist so gut wie zum Scheitern verurteilt. Wer jedoch plant, fünf Kilo in fünf Wochen abzuspecken, hat eine gute Chance, dieses Ziel zu erreichen; denn es ist nicht nur realistisch gesetzt, sondern kann in kleinere Etappenziele unterteilt werden: ein Kilo in einer Woche.

Tipp 5: Belohnen, aber richtig

Ist das erste Kilo geschafft, darf man sich für diese Leistung auch belohnen. Jedoch nicht mit einem Stück Kuchen oder einer Tafel Schokolade. „Belohnen Sie sich mit einem Massagegutschein oder einem Kinobesuch, in dem Bewusstsein, es sich verdient zu haben“, rät Motivationstrainer Matthias Herzog, der in seinem Buch „Hauptgewinn Lebensqualität“ verspricht, mit einem einfachen 5-Wochen-Erfolgsprogramm die Lebensqualität in allen Bereichen des Lebens zu steigern.

Tipp 6: Am Ball bleiben

„Die meisten Menschen geben einfach zu schnell auf“, sagt Matthias Herzog. Natürlich wird es immer wieder Tage geben, an denen man rückfällig wird. Da lockt die Torte im Schaufenster des Bäckers oder es scheint unmöglich, früher aufzustehen, weil man noch vor der Arbeit eine Runde joggen wollte. Herzogs Tipp: „Zeigen Sie dem inneren Schweinehund das Stoppschild. Heben Sie die Hand und sagen Sie ‚Stopp‘. Verzieh dich, Schweinehund.“ Und selbst, wenn wir schwach werden: Das ist kein Grund gleich aufzugeben. Herzog rät: „Machen Sie so lange weiter, bis Sie das selbst gesteckte Ziel erreicht haben.“ Auch wenn es etwas länger dauert.

Tipp 7: Erfolgstagebuch führen

Kaum etwas ist motivierender, als bereits erzielte Erfolge. Der Motivationscoach Herzog empfiehlt, ein Erfolgstagebuch zu führen. Jeden Abend sollten drei Dinge notiert werden, mit denen wir an diesem Tag erfolgreich waren. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl. Bei Tiefpunkten können wir das Tagebuch zur Hand nehmen und sehen: Wir sind bisher so erfolgreich gewesen, wir schaffen es auch weiterhin!

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