Heilfasten macht schlank, fit und gelassen

Wer Körper und Seele Gutes tun will, verzichtet eine Weile auf feste Nahrung von außen. Schon eine kurze Kur hat gute Effekte. Zehn Gründe fürs Fasten.

„Dieses Jahr faste ich auch..“ Das nehmen sich in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag viele vor. Ein Entschluss, der sich lohnt. Denn auch wenn es nur eine kurze Kur ist, tut die Auszeit Körper und Seele gut. Zehn Gründe fürs Fasten.

1. Fasten schmilzt Pfunde

Fasten ist ein gutes Mittel gegen überflüssige Pfunde. Der schnelle Erfolg motiviert, das Durchhalten ist leicht, weil der Körper nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr nach Nahrung von außen verlangt. Aber ist es in Ordnung zu fasten, nur um abzunehmen? Ja. Expertin Susanne Ploog beschreibt es im Vorwort zu ihrem Buch „Glücksfasten“ so: „Ich habe vor einiger Zeit aus einem einzigen Grund gefastet: Ich wollte möglichst schnell, möglichst viele Pfunde loswerden, Kein Gedanke an innere Reinigung oder Einkehr. Es ging mir nur ums Abnehmen. Es hat geklappt.“

2. Fasten ist langfristig gut für die Figur

Fasten hilft nicht nur, schnell drei bis zehn Kilo loszuwerden (je nach Dauer der Kur). Fasten nützt auch langfristig der Figur. Durch die innere Reinigung, arbeiten die Organe besser. Nach dem Fasten kann der Körper die Biostoffe aus der Nahrung sehr viel besser verwerten und verlangt deshalb seltener nach Nachschub. Die Ess- und Energiemengen reduzieren sich automatisch.

3. Fasten macht fit

Jeder der fastet, spürt es schon nach wenigen Tagen: Man braucht weniger Schlaf, ist fitter, der Teint ist frischer. Das liegt daran, dass während des Fastens geschädigtes Zellmaterial abgebaut und durch neues Zellmaterial ersetzt wird. Im Fettgewebe eingelagerte Giftstoffe werden gelöst und ausgeschieden. Das entlastet die Organe.

4. Fasten macht gute Laune

Während des Fastens sinkt die Produktion des Stresshormons Cortisol. Dafür steigt die Produktion des Gute-Laune Hormons Serotonin. Beim „Glücksfasten“ wird dieser Effekt noch verstärkt, weil spezielle Zutaten in Brühen, Tees und Säften die Serotonin-Produktion zusätzlich anregen.

5. Fasten hilft gegen schlechte Angewohnheiten

Der automatische Griff in die Chipstüte beim Fernsehen, der Schokoriegel auf dem Weg zur Arbeit, der Nachmittagskuchen, der regelmäßiger Feierabendwein oder das Bier – all das ist nach der Auszeit vergessen. Beim Fasten verabschiedet man sich automatisch von jeder Menge schlechter Angewohnheiten.

6. Fasten macht gelassen

Fasten-Papst Otto Buchinger (1878 bis 1966) beschrieb das Erlebnis seiner Patienten so: „Der innere Ruhepunkt wird entdeckt.“ Und diese Erfahrung wirkt wie ein Panzer gegen Hektik und Stress – auch nach dem Fasten.

7. Fasten gibt Kraft

Viele haben Angst, dass eine Fastenkur schlapp macht. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wer fastet, erspart seinem Körper eine ganze Menge Arbeit. 20 bis 30 Prozent unserer Gesamt-Energie geht normalerweise für die Verarbeitung der Nahrung drauf. Diese Energie wird jetzt frei. Man hat sogar plötzlich Lust, Dinge zu erledigen, die man schon lange vor sich herschob.

8. Fasten macht ehrlich

Viele verheimlichen ihre Diät-Versuche, weil es ihnen peinlich ist. Heimliches Fasten ist unmöglich. Wer gar nichts mehr isst, muss es Freunden und Familien auf jeden Fall erklären. Diese Ehrlichkeit tut gut und bringt Unterstützung. Statt: „Nun nimm schon einen Keks“ hören Fastende, „toll, dass du nichts Süßes mehr brauchst. Ich beneide dich.“

9. Fasten ist einfach

Es gibt kein mühsames Kalorienzählen und keine komplizierten Diätpläne. „Nur die Fastenbrühen sollte man selber kochen“, empfiehlt Expertin Susanne Ploog. „Sie schmecken besser und sie wirken auch besser.“

10. Fasten ist Trend

60 Prozent der Deutschen finden den Verzicht auf Zeit sinnvoll, ergab eine repräsentative Umfrage der DAK. Schon jeder Zweite hat es probiert.

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