Im Winter in die Sauna – Der heißeste Schutz fürs Immunsystem

Eine robuste Gesundheit ist besonders im Winter von Vorteil. Wenn vermehrt Erkältungs- und Grippeviren auftreten, lohnt sich der wöchentliche Saunagang.

Sobald die Tage kürzer, kälter und feuchter werden, steigt auch das Risiko, an einer Erkältung oder gar Grippe zu erkranken. Wohl dem, der bereits vorgesorgt und im Laufe des Jahres sein Immunsystem unterstützt und den Körper abgehärtet hat. Ein beliebtes und wirksames Mittel dafür ist der regelmäßige Gang in die Sauna. Laut Deutschem Sauna-Bund e.V. nutzen bereits etwa 30 Millionen Deutsche das Schwitzen in Gesellschaft, um sich etwas Gutes zu tun. Über 70 Prozent gehen extra zum Abhärten und zur Erkältungsvorbeugung in ein Saunabad. Kein Wunder, sorgt doch das Saunieren nicht nur für Wohlbefinden, sondern nachweislich tatsächlich für ein stärkeres Abwehrsystem.

Was passiert in der Sauna?

Das kontrollierte Schwitzen hat einen vielfältigen Nutzen für Körper und Gesundheit. Es wird nicht nur die allgemeine Abwehr gestärkt, sondern auch die Durchblutung insbesondere von Fingern, Zehen, Ohren und Nase angeregt – alles Körperteile, die im Winter öfter einmal kalt werden. Durch die stärkere Durchblutung der Atmenwege während und unmittelbar nach dem Saunagang können zudem Krankheitserreger besser und wirksamer bekämpft werden. Fast nebenbei ist auch eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems beobachtbar, was zu mehr Ruhe und Entspannung verhilft – neben einem gutem Immunsystem zwei Aspekte, die sich ebenso positiv auf die Gesundheit auswirken.

Regelmäßig in die Sauna verspricht Erfolg

Um den abhärtenden Effekt den ganzen Winter über zu spüren, sollte man regelmäßig, also mindestens einmal wöchentlich, in die Sauna gehen. Erst durch die Wiederholung und nach etwa einem Vierteljahr tritt eine merkliche Stabilisierung der Gesundheit ein. Und das Schwitzen lohnt sich: Saunagängern wird eine weitaus größere Widerstandskraft gegenüber einer Reihe von Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Beschwerden nachgesagt. Einer Umfrage des Deutschen Sauna-Bundes zufolge gaben sogar 78 Prozent der Saunierenden an, nur selten oder gar nicht unter grippalen Infekten zu leiden und bei doch einmal auftretenden Infekten wesentlich schneller wieder auf die Beine zu kommen als vergleichbare, nicht saunierende Mitmenschen.

Richtiges Saunieren braucht Zeit

Zwei bis drei Stunden sollte man für einen Saunabesuch einplanen und sich drei Saunagänge von jeweils etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten gönnen. Dazwischen und danach darf und sollte geruht, frische Luft geschnappt und vielleicht eine Massage genossen werden.

Wer zusätzlich zum Saunieren seine Gesundheit unterstützen möchte, dem empfiehlt der Deutsche Sauna-Bund zudem, auf eine vitaminreiche Vollwertkost zu achten, leichten Ausdauersport im Freien zu betreiben, ausreichend zu schlafen, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und vor allem eine positive Einstellung zum Leben zu haben.

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