Koffein ist Gift fürs Baby

Zuviel Koffein schadet dem ungeborenen Baby

Frauen sollten während der Schwangerschaft wenig oder gar keine koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen, um dem Risiko von Früh- oder Fehlgeburten entgegenzuwirken.

Neueste Untersuchungen haben ergeben: Bei einem hohen Kaffeekonsum während der Schwangerschaft besteht die Gefahr, dass die Babys bei der Geburt das Normalgewicht nicht erreichen. Bei gesunden Kindern ist das vielleicht noch nicht besorgniserregend, doch bei Frühgeburten können 60 g schon ausschlaggebend sein.

Koffein als Ursache für Früh- und Fehlgeburten

Es ist erwiesen, dass mehr als 8 Tassen Kaffee pro Tag zu Früh- und Fehlgeburten führen, da das Koffein aus dem Mutterblut durch die Plazenta zum Ungeborenen dringt. Somit hat das Kind die gleiche Konzentration des Alkaloids im Blut. Da Koffein die am stärksten auf die menschliche Psyche wirkende Droge ist, leiden die Neugeborenen nach der Durchtrennung der Nabelschnur an Entzugserscheinungen. Darüber hinaus greift es sowohl Herz und Nerven als auch die Großhirnfunktionen an und nicht selten kommt es bei Schwangeren zum sogenannten „Herzstolpern“. Das ist ein Anfall, in dem sich das Herz schnell und unregelmäßig bewegt und ein Gefühl von Angst und Beklommenheit aufkommt.

Kein Koffein während der Stillzeit

Auch während der Stillzeit sollte auf den Kaffee verzichtet werden, da das Koffein zum Bestandteil der Muttermilch wird und somit wieder in den Körper des Kindes gelangt. Eine normale Tasse Kaffee (125ml) enthält bis zu 120 mg Koffein. Durch einen übermäßigen Genuss von Koffein kann es zu einem erhöhten Insulinspiegel kommen. Auch der Blutdruck steigt. Der Körper wird entwässert und somit kommt es zu einer Schädigung des gesamten Herz-Kreislauf-Systems. Doch Koffein ist nicht nur im Kaffee enthalten, sondern auch im grünen und schwarzen Tee, sowie in manchen Eistees oder anderen Erfrischungsgetränken, wie z. B. Cola.

Koffein und die Wechseljahre

Der weibliche Organismus braucht länger, um Koffein abzubauen, als der männliche. Und Frauen reagieren auch sensibler auf diesen Stoff, als Männer. Nicht selten leiden Frauen unter Symptomen des prämenstruellen Syndroms (PMS), d. h. die Brust schwillt an und ist empfindlicher, es kommt zum sogenannten Blähbauch oder zu Bauchkrämpfen, Gewichtszunahme ist häufig der Fall und Kopfschmerzen, erhöhte Reizbarkeit, Depressionen, Müdigkeit und Angstzusände können ebenso Folgen von zu hohem Koffeinkonsum sein. Auch die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre, die sich in Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, erhöhte Herztätigkeit äußern, können durch die Einnahme von Koffein verschlimmert werden. Des Weiteren beschleunigt das Koffein den Alterungsprozess, so dass es zu einem verfrühten Eintritt der Wechseljahre kommen kann.

Das heiße Gift

So wohltuend eine gute Tasse Kaffee auch sein kann, z. B. am Morgen oder nach einem guten Essen, darf man nicht vergessen, dass es sich um eine koffeeinhaltige Substanz handelt, die Einfluss hat auf die Stoffwechselvorgänge des Körpers hat. Es ist auch festgestellt worden, dass Koffein Reparatenzyme, deren Einsatz notwendig wird, z. B. bei DNA-Schädigung, die durch UV-Strahlung verursacht wurde, hemmen kann. Und, dass Koffein von seiner Grundsubstanz her zu den Giften zählt, zeigt sich last but not least daran, dass zahlreiche Pflanzen es zum Schutz gegen Insekten einsetzen.

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