Kräuter sind schmackhaft und dienen der Gesundheit

Von jeher sind Kräuter eine gesunde Bereicherung für den menschlichen Körper. Egal ob Heil- oder Gewürzkraut, für das Wohlbefinden sorgen Kräuter allemal.

Die ältesten Dokumente über den Gebrauch von Heil- und Würzkräutern wurden vor über 6000 Jahre geschrieben. Historiker wissen zu berichten, daß es schon damals Kräuter nicht nur als Wildpflanzen gab. Römische Soldaten bereicherten als erste die kulinarischen Gewohnheiten in Germanien und Franken. Später wurden viel Heil- und Würzkräuter von Benediktiner Mönchen aus ihrer südlichen Heimat mitgenommen und hier akklimatisiert. Erst mit der Entwicklung der pharmazeutischen Industrie geriet das Wissen über die Heilkraft der Kräuter weitgehend in Vergessenheit.

Kräuter für den Geschmack

Gewürzkräuter dienen heute in erster Linie zur Verfeinerung von Speisen. Aber auch das dient der Gesundheit. Manches Kraut bewirkt eine verstärkte Sekretion der Speicheldrüse, beeinflußen die Verdauungsenzyme und steuert die Tätigkeit der Nebennierenrinde, was positive Auswirkungen auf den Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel des menschlichen Körpers hat.

Kräuter im Selbstversuch

Viele Kräuter lassen sich leicht selbst anpflanzen. Auch wer keinen eigenen Garten besitzt, kann Schalen und Kästen zum Kräuteranbau nutzen. Am besten in Minitreibhäusern, in denen die jungen Pflanzen besser gegen Umwelteinflüße geschützt sind. Manche Kräuter gedeihen sogar am Küchenfenster. Jungpflanzen kann man aus Samen ziehen. Dabei sollten nur Kräuter mit gleichen Standortbedingungen in das gleiche Behältnis gepflanzt werden – wie Kresse, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Kerbel und Basilikum. Sie wachsen schnell, werden frühzeitig geerntet und lassen sich leicht durch neue Saat ergänzen.

Kräuter brauchen kaum Pflege

An den Boden stellen Kräuter keinen besonderen Anspruch, es genügt handelsübliche Pflanzerde. Die neue Aussaat im Kasten stellt man zunächst an einen geschützten, hellen Platz. Die optimale Temperatur ist zehn bis 15 Grad. Bei höheren Temperaturen wachsen die Pflanzen zu schnell. Ende April können die Kästen ins Freie gesetzt werden. Günstig sind Südost- oder Südwestlagen, pralle Südsonne sollte man vermeiden. Nach etwa 14 Tagen kann man mit der Ernte beginnen und dann wochenlang frische Kräuter schneiden.

Importierte Kräuter

Aber auch importierte Kräuter, die im Blumentopf auf dem deutschen Markt gelangen, eignen sich hervorragend zur direkten Weiterverarbeitung in der Küche. Natürlich kann man Kräuter zur Konservierung des Aromas auch einfrieren.

Konservierung als Kräuterbutter, Kräuteröl oder Kräuteressig

Eine traditionelle Variante der Konservierung ist die Kräuterbutter. Ganz nach Geschmack kann man frische Kräuter unter die weiche Butter mengen, die tiefgekühlt lange haltbar ist und vielen Speisen die richtige Würze verleihen kann. Auch Essig und Öl lassen sich mit Kräutern verfeinern, in dem man pro halben Liter Flüssigkeit etwa sechs Eßlöffel gehackte Kräuter zu gibt und das ganze zwei Wochen ziehen lässt. Selbstverständlich eignen sich auch die selbst gezogenen Kräuter zur Konservierung, aber gegen das Klima, das sich unterschiedlich auf das Aroma des Pflänzchens auswirkt, ist leider noch kein Kraut gewachsen.

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