Massage: Methode, um verschiedene Beschwerden zu lindern

Mit den Händen Beschwerden lindern, Heilprozesse in Gang setzen und Wohlbefinden schaffen. All das und noch viel mehr kann Massage.

Massage wird intuitiv von fast jedem Menschen bei Alltagsbeschwerden angewendet. Wenn der Kopf schmerzt, werden die entsprechende Stellen kreisend mit Druck massiert, auch Bauchschmerzen können durch das Auflegen der warmen Hände gelindert werden. Das fürsorgliche Berühren der Haut vermittelt Gefühle der Geborgenheit und Nähe. Es signalisiert, dass man seinem eigenen Körper oder dem einer anderen Person liebevolle Aufmerksamkeit schenkt.

Massage, eine heilsame Berührung

Es gibt viele Möglichkeiten mit Massage wohltuendes zu bewirken. Fast in allen Lebenssituationen kann sie angewendet und heilsam genutzt werden. Viele körperliche Alltagsbeschwerden sind oftmals auf eine hektische Lebensweise zurückzuführen. Chronischer Stress, ständige Reizüberflutung, Anspannung und innere Nervosität tragen dazu bei, dass viele Menschen nicht mehr richtig abschalten und entspannen können. Bei regelmäßiger Anwendung von Heilmassage oder auch Thai-Massage kann so ein ganz neues Körpergefühl entstehen und nervöse, von Stress geplagte Personen vor körperlichen Überreaktionen geschützt werden. Durch weiche, sanfte oder wirksame Massagegriffe in Richtung des Herzens oder hin zu größeren Lymphgefäßen werden die venöse und arterielle Durchblutung sowie der Fluss der Lymphflüssigkeit angeregt. Bereits oberflächliches Streichen verbessert die Hautdurchblutung.

Massage bei Alltagsbeschwerden

Wird Massage bei Alltagsbeschwerden eingesetzt, wie etwa bei Kopfschmerzen, Muskelkater oder Menstruationsbeschwerden, trägt sie zur Schmerzlinderung bei und die Beschwerden können nachlassen. Angeborene oder erworbene Haltungsschäden wie beispielsweise Skoliose sowie Probleme mit den Füßen wie Knick-, Senk- oder Spreizfuß sind mit Spezialmassagen korrigierbar. Als besonders wirksam haben sich bestimmte Massagen nach operativen Eingriffen erwiesen, indem sie den Heilungsprozess fördern und helfen, die Bildung von knorpeligem Narbengewebe zu reduzieren. Auch aus dem sportlichen Bereich ist Massage nicht wegzudenken. Bei fast allen Sportarten wird vor und nach den Wettkämpfen massiert, um die stark beanspruchten Muskeln, Sehnen und Bänder auf Hochleistungen vorzubereiten, bei Verletzungen Linderung zu verschaffen und für tiefe Entspannung zu sorgen. Während der Schwangerschaft hilft den Frauen eine behutsame Massage Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und häufig auftretende Muskelkrämpfe zu lindern. Unruhige Säuglinge können mit einer Babymassage beruhigt werden. Die Babys schlafen hinterher besser. Eine zärtliche Massage hilft den Kleinen auch bei Koliken, Verstopfung, Durchfall, Erkältungen und Husten.

Massage wirkt beruhigend und entspannend

Viele Menschen, die schon einmal eine Massage genossen haben, kennen die entspannende, beruhigende Wirkung, die während der Massage eintritt. Häufig schläft der Klient während einer Körpermassage ein, seine Atmung vertieft sich oder er fühlt sich nach vorheriger körperlicher Erschöpfung wieder ganz erfrischt. Obwohl das Wirkungsspektrum von Massagen sehr groß ist, kann diese natürliche Behandlungsmethode keine Wunderheilung vollbringen. Bei einigen Krankheitsbildern kann sogar eine Verschlimmerung der Beschwerden eintreten. Massagen ersetzen nicht den oftmals notwendigen Rat eines Arztes, denn es gibt einige Krankheiten und Symptome, bei denen keine Massagen (Kontraindikationen) durchgeführt werden dürfen oder bei denen Vorsicht geboten ist.

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