Mit Pflanzenfarbstoffen heilen & das Altern verzögern

In bestimmten Sorten von Früchten und Gemüse befinden sich Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane), die auf den Organismus heilend wirken und das Altern verzögern.

Dunkelblaue, rotblaue, violette und gelborange Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane) in verschiedenen Früchten und Gemüsesorten wirken im menschlichen Organismus regenerierend und heilend. Anthocyane, die im Zellstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen, findet man in:

  • schwarzen und roten Johannisbeeren
  • Heidelbeeren
  • schwarzen Holunderbeeren
  • Brombeeren
  • Sandornbeeren
  • dunklen Süßkirschen
  • roten Rüben (roten Bete)
  • roten Paprika
  • und Blutorangen

Reinigung und Regeneration

Die Farben der Pflanzensäfte hängen vom ph-Wert (Wasserstoffionenkonzentration) des jeweiligen Saftes ab. Im sauren Bereich entstehen rote Farben (beispielsweise bei roten Johannisbeeren), im basischen blaue (beispielsweise bei Heidelbeeren). Im Übergangsbereich zwischen sauer und basisch entstehen die violetten Pflanzenfarben, außerdem sind bei der Farbgebung die Mineralstoffe Eisen und Magnesium beteiligt. Die erlesenen Anthocyane kann man nicht nur durch das Essen roher Früchte, sondern auch in Form von Muttersaft, das ist der Saft ausgepresster Beeren, zu sich nehmen. Muttersäfte sind sehr empfehlenswert, da sie vom Organismus schnell aufgenommen und verstoffwechselt werden. In Reformhäusern und Naturkostläden sind unter anderen als Muttersaft erhältlich:

  • Rote Rüben
  • Brombeeren
  • Preiselbeeren
  • schwarze und rote Johannisbeeren
  • Heidelbeeren und
  • Sanddornmark

In Verbindung mit Vitamin C wird die gesund und jung erhaltende Wirkung der Pflanzensäfte noch verstärkt. Von Natur aus haben Anthocyan enthaltende Gemüse- und Obstsorten bereits viel Vitamin C. Man kann aber die Heilwirkung noch verstärken, wenn man einen kleinen Teil Muttersaft mit 1/4 l lauwarmem Wasser ohne Kohlensäure verdünnt und den Saft einer halben, frisch gepressten Zitrone zufügt. Anwendung: Als Getränk zur Reinigung und Regeneration morgens nüchtern vor dem Frühstück trinken.

Deutlich spürbare Heilwirkung

In den Zellen des Körpers finden jede Sekunde Billionen von Steuerungsprozesse statt. Die Anthocyane, die dunkelblauen, rotblauen, violetten und gelborangen Pflanzenfarbstoffe unterstützen den Organismus, damit seine hochkomplizierten Lebensvorgänge störungsfrei ablaufen. Sie fördern ständig notwendige Regenerationsprozesse und vitalisieren und verjüngen bei regelmäßger Zufuhr alle Körperzellen.

Muttersaft hält Zellen frisch, jung und vital

Die gesundheitsfördernden Anthocyane im Muttersaft aus sonnengereiften Beeren wie Sanddorn und Holunder, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren können alle Zellen des Körpers in Verbindung mit vielen anderen Vitalstoffen, gesund, jung und vital erhalten. Folgende dunkle Muttersäfte unterstützen ganz besonders Regenerations- und Heilungsprozesse im menschlichen Organismus:

Holundersaft stärkt

Der Muttersaft aus Holunderbeeren entschlackt den Körper, senkt Fieber, wirkt schweißtreibend, stärkt das Immunsystem und wirkt aufbauend und regenerierend nach überstandener Krankheit. Vorsicht: Holunderbeeren nicht roh verzehren, sondern nur sehr reif geerntet und als abgekochten ungesüßten Muttersaft trinken oder in guter Qualität fertig zubereitet. Anwendung: Morgens nüchtern, verdünnt in 1/4 l lauwarmem Wasser ohne Kohlensäure, vor dem Frühstück trinken.

Schwarzer Johannisbeersaft schützt und regeneriert

Sonnengereifte Johannisbeeren unterstützen die Zellreinigung und Zellatmung. Die Schutz- und Regenerationsstoffe verjüngen die Blutgefäße und halten sie elastisch. Sie verzögern, dass die Gefäße im Gehirn verkalken und altern und fördern die Durchblutung. Dieser Muttersaft regt die Verdauung bei Verstopfung an, wirkt blutbildend und stärkt das Immunsystem. Anwendung: 3 bis 4 EL Muttersaft und den Saft einer halben, frisch gepressten Zitrone in 1/4 l lauwarmes kohlensäurefreies Wasser geben und morgens nüchtern vor dem Frühstück trinken. Nicht bei Magenproblemen zu sich nehmen.

Sanddornfrucht fördert die Selbstheilungskräfte

Sanddorn-Vollfrucht entgiftet und entschlackt vor allem die Zellen und Gefäße im Gehirn. Sanddorn hilft bei Übergewicht, überflüssige und belastende Pfunde abzubauen. Er stärkt das Immunsystem, fördert die Eisen- und Folsäureaufnahme aus dem Dünndarm ins Blut, stimuliert den Zellstoffwechsel und hilft, die Sehkraft der Augen zu erhalten. Anwendung: 1TL Sanddorn-Vollfrucht ungesüßt in ein Glas Wasser geben, gut umrühren und morgens vor dem Frühstück trinken. Man kann das Getränk nach Geschmack mit 1 EL Honig süßen.

Heidelbeersaft – antibakterielle Wirkung

Muttersaft aus Heidelbeeren hat eine ganz spezielle antibakterielle Wirkung im Magen-, Darmbereich. Anthocyane, Gerbstoffe und weitere heilende Stoffe wirken gegen Durchfall, bauen eine geschädigte Darmflora wieder auf und fördern im Darm die Ansiedlung gesunder Mikroorganismen. Außerdem wirkt Heidelbeersaft blutreinigend und harntreibend. Heidelbeeren sind besonders leicht verdaulich. Anwendung: 3 bis 4 EL Muttersaft und den Saft einer halben, frisch gepressten Zitrone in 1/4 l lauwarmes kohlensäurefreies Wasser geben und morgens nüchtern vor dem Frühstück trinken.

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