Onlineshops: Wie funktioniert Datensicherheit

Auch für einen Onlineshop-Betreiber sind Backup, Datensicherung und Datensicherheit Themen, die relevant sind. Ein Überblick über das Wesentliche. Shopbetreiber verschwenden in der Gründungsphase kaum Gedanken an die notwendigen technischen Vorkehrungen für den funktionierenden Betrieb. Wozu auch? Schließlich sind die technischen Themen rund um das Shopsystem, Server und Datenbanken, Bezahlverfahren etc. schon komplex genug – von den Programmier- und Skriptsprachen im Falle einer Eigenentwicklung ganz abgesehen.

Datensicherung relevant?

Welche immense Relevanz eine Datensicherung besitzt, stellt man zumeist erst dann fest, wenn nach einem Datencrash viele Stunden mühsamer Handarbeit oder der teure Informatiker notwendig werden, um den GAU zu verhindern. Ein zuverlässiges IT-Sicherheitskonzept sollte von Anfang an vorhanden sein, um sich den Primärgefahren defekter Hardware, Viren oder Spam gewappnet zu sehen.

Die Datensicherung – oder zu neudeutsch „Backup“ – soll verhindern, dass durch Verlust der Hardware bei einem physikalischen Defekt, Diebstahl oder versehentlichem Löschen monate- oder gar jahrelange intensive Arbeit verloren geht. Nicht nur Dokumente, sondern auch der Status des Betriebssystems und damit die Arbeitsumgebung stehen im Fokus des potentiellen Datenverlustes. Gern vergessen, aber besonders ärgerlich, wenn digitale Adressbücher, E-Mail-Verkehr oder archivierte Projekte von heute auf morgen nicht mehr verfügbar sind.

Datenverlust vermeiden

Während in Unternehmen zum Teil ganze Abteilungen für die Transparenz der Daten sorgen, behandelt der Kleinunternehmer das zeitraubende Thema zumeist fahrlässig. Dabei kann der endgültige Verlust der Daten die Existenz gefährden. Aber nicht nur den unwiederbringlichen Datenverlust gilt es zu bedenken. Auch die Zeit, die für die vollständige Wiederherstellung benötigt wird ist Ausfallzeit – so zum Beispiel bei der Neuinstallation und Einrichtung des defekten PC.

Aber selbst bei größten Vorsichtsmaßnahmen ist niemand gegen potentiellen Datenverlust geschützt. Die Klassiker des Datenverlustes sind hierbei das versehentliche Löschen eines Ordners oder von mehreren Dateien – sowie das zumeist äußerst ärgerliche ungewollte Überschreiben von Dateien. Darüber hinaus kann der Datenverlust durch eine Beschädigung der Hardware entstehen, so zum Beispiel durch Erschütterungen oder dem nicht vorschriftsgemäßen Herunterfahren der Arbeitsumgebung.

Backup

Es gibt eine große Bandbreite zur Auswahl des geeigneten Backups. So ist neben der manuellen Sicherung auch ein automatisiertes Backup denkbar. Ausschlaggebend sind hier die Faktoren Sicherungsvolumen, Zeit und Speichermedium. Je nach Art und Umfang kann sich die Sicherung über einige Stunden erstrecken. Die Anforderungen an das eigene Backup können durchaus sehr individuell sein, weswegen die Wahl der für die eigenen Bedürfnisse entsprechende Backup-Software relevant ist. Wichtigster Punkt ist aber die Regelmäßigkeit, um im Ernstfall aktuelle Daten – und nicht jene vom letzten Sommer – zurückzusichern. Die Platzierung der Backupmedien an einem Ort, der vor Temperatureinflüssen, Nässe oder Zerstörung sicher ist, sollte selbstverständlich sein. Dank Cloud können auch Online-Backups durchgeführt werden.

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