Outlet-Stores – Produkte günstig einkaufen

Von Preisnachlässen durch Lagerverkäufe profitieren. Markenartikel müssen nicht teuer sein – dank Lagerverkäufe durch die Hersteller sind Rabatte von bis zu 70 Prozent möglich. Beliebteste Outlet-Produkte sind Textilien.

Derzeit werden vermehrt Handelsgegenstände direkt ab Werk verkauft, was vorwiegend die Hersteller von Textilwaren praktizieren. Bereits einen 40-prozentigen Anteil der Fabrikverkäufe verzeichnet diese Branche schon jetzt – Tendenz steigend. Dass gerade die Textilindustrie einen solchen Großteil bezüglich Outlets einnimmt, liegt an der zumeist saisonabhängigen Ware selbst. Doch nicht nur, denn ebenso müssen die Hersteller von Bekleidungsstücken auf die schnell ändernden Kundenwünsche reagieren. Um also neue Erzeugnisse aufgrund der Nachfrage produzieren und lagern zu können, müssen die bereits vorhandenen Produkte ausrangiert werden, was sich am besten durch entsprechende Verkäufe ab Werk realisieren lässt. Für den Endverbraucher besteht so die Möglichkeit, günstig qualitative Ware zu beziehen.

Outlets – für den preisbewussten Kunden

Durch die Oulet-Stores werden Kunden angesprochen, die vorrangig preisbewusst einkaufen wollen, dennoch nicht auf eventuelle Markenprodukte etwa in Bezug auf Mode verzichten möchten. Zu Zeiten der Wirtschaftskrise stellt der Lagerverkauf durch einen Produkthersteller für den Endverbraucher folglich eine hervorragende Lösung dar, um Waren verschiedenster Art finanziell vorteilhaft zu erwerben. Dass Unternehmen ihre Produkte über die entsprechenden Fabrikverkaufsstellen so reduziert anbieten können, liegt auf der Hand, denn die Kosten für die sonst notwendigen Zwischenhändler entfallen.

Outlets werden jedoch nicht nur ausschließlich aufgrund mangelnder Lagerkapazität durchgeführt, sondern ebenso, wenn Erzeugnisse eine mangelhafte Qualität aufweisen. Solch eine Ware ist aber längst nicht schlecht; sie besitzt in den meisten Fällen nur kleinere Fehler, die während des Herstellungsprozesses entstehen – sie eignet sich aus finanzieller Sicht nur nicht für die Weitergabe an den Groß- oder Einzelhandel. Eine Alltagstauglichkeit des jeweiligen Artikels ist aber trotzdem gegeben.

Auch für die Produzenten lohnen sich Outlet-Stores

Selbstverständlich ist das Verkaufen ab Werk auch für ein Herstellerunternehmen profitabel, denn seine Überproduktionen wird es aufgrund des zumeist enormen Preisnachlasses mit ziemlicher Sicherheit absetzen können. Man möge sich jetzt fragen, weshalb denn überhaupt so viel produziert wird, doch das kann ganz einfach beantwortet werden: Moderne Maschinen fertigen Waren schnell, sodass ein hoher Output die Folge ist. Ein Nichtbetreiben jeweiliger Anlagen wäre viel zu teuer. So wird besser eine Mehrproduktion in Kauf genommen, die sich im Nachhinein aber veräußern lässt, als Stillstände zu verursachen.

Wo Fabrikverkäufe stattfinden

Damit wieder Lagerkapazität für neue Produkte geschaffen wird, stellen Outlets als direkter Absatz daher eine gute Möglichkeit dar. Outlet-Stores beschreiben folglich einzelne Ladeneinheiten, welche sich entweder direkt im Herstellerunternehmen befinden oder aber in dessen Nähe. Meist sind für derart Einheiten jeweils etwa 300 Quadratmeter Verkaufsfläche vorgesehen. Bei einem Outlet-Store handelt es sich jedoch nicht um eine Verkaufsniederlassung, wie vielfach angenommen wird.

Möglich ist aber auch der Werkverkauf in einem sogenannten Factory Outlet Center (FOC) – zu deutsch Fabrikverkaufszentrum (FVZ) –, welches von verschiedenen Herstellern genutzt wird, um ihre jeweiligen Produkte kostengünstig abzusetzen.

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